Heim[at]office

Community-Building und Unternehmensbegleitung für Remote-Arbeit in Brandenburgs Regionen

Spätestens seit Corona ist das Arbeiten von zuhause aus dem Arbeitsalltag vieler Berufe nicht mehr wegzudenken. In unserem Brandenburger Modellprojekt Heim[at]office wollen wir gemeinsam mit Brandenburger Unternehmen und Remote-Arbeitenden herausfinden, welche Potenziale die Arbeitswelt 4.0 für ländliche Regionen entfalten kann.

Modellprojekt

Hier geht’s zu unserer Projektseite www.heimatoffice.org

Mobiles Arbeiten oder auch Remote-Arbeit galten lange als ein Lebensstil nur für digitale Nomaden und Freelancer. Von Homeoffice-Regelungen profitierte in Deutschland bis vor Kurzem nur jeder zehnte Arbeitnehmer. Doch nun hat Corona unsere Arbeitswelt gehörig auf den Kopf gestellt – oder sollte man besser sagen, vom Kopf auf die Füße?

Von einer Woche auf die nächste mussten im Frühjahr viele Unternehmen ihren Büroalltag aufgeben, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wurden ins Homeoffice geschickt, viele Firmen mussten die IT-Umgebung dafür kurzfristig schaffen. Doch trotz Krisenmodus waren die Erfahrungen vielerorts positiv: Laut Umfragen aus dem Spätsommer können sich fast drei Viertel der Erwerbstätigen vorstellen, auch nach der Pandemie häufiger von zu Hause zu arbeiten (siehe civey-Studie im Spiegel, 7.9.20). Gleichzeitig wollen beinahe drei Viertel der Unternehmen, die während der Pandemie verstärkt auf das Arbeiten von zu Hause gesetzt haben, dies auch in Zukunft tun (siehe ifo Institut, München, 2020).

Doch was bedeutet dieser massive Wandel der Arbeitswelt für den ländlichen Raum?

Wir denken: Wer nicht mehr täglich ins Büro muss, richtet sich in der Wohnortwahl weniger stark nach dem Arbeitsort. Wer ungern in der Stadt lebt, wagt nun vielleicht den Schritt aufs Land. Und wer früher ins städtische Büro pendeln musste, kann das nun häufiger mit dem heimischen Schreibtisch austauschen und mehr Lebenszeit am Wohnort verbringen. Unternehmen können Remote-Arbeit verstärkt als Chance zur Fachkräftegewinnung nutzen.

Das Modellprojekt Heim[at]office unterstützt verschiedene Zielgruppen dabei, die Chancen dezentralen Arbeitens im ländlichen Raum für sich wahrzunehmen:

  • Wir unterstützen Jobsuchende dabei, lokale Karrieremöglichkeiten in Brandenburg wahrzunehmen und sich mit anderen Remote-Arbeitenden vor Ort zu vernetzen.
  • Wir helfen Brandenburger Unternehmen dabei, öfter als bisher Remote-Jobs auszuschreiben und Remote-Arbeitende einzustellen.
  • Wir zeigen Kommunen auf, wie sie Remote-Arbeit als Mittel für Regionalentwicklung und Fachkräftegewinnung wahrnehmen und nutzen können. 

Wir starten unser zweijähriges Projekt im Fläming in Potsdam-Mittelmark und weiten unseren Ansatz nach und nach auf andere Brandenburger Regionen aus. Denn eigentlich spricht doch nun nichts mehr dagegen, dass gut bezahlte, wissensbasierte Arbeitsplätze auch auf dem Dorf entstehen – oder? Wir probieren es aus.

Ihr wollt im Rahmen des Projekts mit uns zusammenarbeiten? Kontaktiert uns!

Hier geht’s zu unserer Projektseite www.heimatoffice.org

Neuigkeiten

Partner

Grow Remote

Die irische Graswurzel-Organisation will Remote-Arbeit in ländlichen Regionen lokal verorten und ist internationaler Partner unseres Projekts. mehr

Coconat

Der ländliche Coworking Space im alten Gutshaus in Klein Glien soll zum neuen Treffpunkt für Remote-Arbeitende aus dem Fläming werden. mehr

KoDorf Wiesenburg

Im KoDorf Wiesenburg werden sich zahlreiche Zuziehende neu im Fläming niederlassen. Viele von ihnen wollen remote arbeiten. mehr

Stadt Bad Belzig

Gemeinsam mit dem benachbarten Wiesenburg entwickelt sich die Kurstadt im Fläming zum ersten Smart Village Brandenburgs. mehr

Gemeinde Wiesenburg

Gemeinsam mit dem benachbarten Bad Belzig entwickelt sich die Fläming-Gemeinde zum ersten Smart Village Brandenburgs. mehr

Smart Village e.V.

Der lokale Verein dient als Dach für regionale Projekte und Initiativen, die zur Entwicklung von Bad Belzig und Wiesenburg zum Smart Village beitragen. mehr 

Netzwerk Zukunftsorte

Das Netzwerk Zukunftsorte besteht aus Impulsorten, die die Potenziale dezentralen Arbeitens in Brandenburg testen und weiterentwickeln. mehr

Förderer

Das Modellprojekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg gefördert.

Ansprechpartnerinnen

neuland21-Team_Anna(1)

Anna Momburg

Projektleitung (Elternzeitvertretung)

Programmbereichsleitung
Arbeit & Wirtschft

anna.momburg@neuland21.de

neuland21-Team_Toni

Antonia Schumann

Projektmitarbeit

Mitarbeit im Programmbereich
Arbeit & Wirtschaft

Mitarbeit im Programmbereich
Zivilgesellschaft & Ehrenamt

antonia.schumann@neuland21.de

neuland21-Team_Janine

Janine Hoelzmann

Projektmitarbeit

Mitarbeit im Programmbereich
Arbeit & Wirtschaft

Mitarbeit im Programmbereich
Zivilgesellschaft & Ehrenamt

janine.hoelzmann@neuland21.de