Urbane Dörfer

Studie

Urbane Dörfer

Digitales Arbeiten als Chance für die demografische und wirtschaftliche Entwicklung ländlicher Regionen?

Können digitale Vernetzung und ortsflexible Arbeit dafür sorgen, dass wieder mehr Menschen auf dem Land leben und arbeiten? Gemeinsam mit dem Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung gehen wir der Frage nach, welche Potenziale die Arbeitswelt 4.0 im ländlichen Raum entfaltet.

Seit Jahren verlassen junge Menschen ländliche Regionen und ziehen für Ausbildung und Studium in attraktive Ballungsräume. Die meisten kehren nicht zurück – auch weil Arbeitsplätze in Wissensberufen auf dem Land noch immer spärlich sind und viele das urbane Milieu nicht missen wollen. Doch muss das auch in Zukunft so bleiben? Immer mehr Menschen arbeiten schließlich digital, allen voran Wissensarbeiter und Kreative. Geht das nicht auch auf dem Land?

Und tatsächlich: In einigen Dörfern entwickeln sich gemeinschaftliche Wohnprojekte, die Wohn- und Arbeitsraum für viele Erwachsene und Kinder schaffen. Dort entsteht der Coworking Space neben der neuen Schreinerei, wird das vegane Café neben dem Virtual-Reality-Startup eröffnet, gründen junge Familien Waldkitas und teilen sich ihre Autos. In zahlreichen Interviews mit Menschen, die auf dem Land in Ostdeutschland solche neuartigen Arbeits- und Lebensräume aufbauen, sind wir den Chancen und Herausforderungen dieser „urbanen Dörfer“ auf den Grund gegangen.

Die Studie berichtet von anschaulichen Praxisbeispielen und bietet ländlichen Städten und Gemeinden Empfehlungen, wie sie diese innovative Arbeits- und Wohnkultur fördern und für ihre eigene demografische und wirtschaftliche Entwicklung bestmöglich nutzen und gestalten können.

Die Studie ist im August 2019 erschienen und steht gratis für Sie zum Download bereit. Zum Preis von 6,50 EUR ist die Studie in der Druckausgabe bestellbar..

Ein Verbundprojekt von:

Ansprechpartnerin

Silvia Hennig

Programmleitung „Arbeit“
silvia.hennig@neuland21.de