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	<title>#Projekte &#8211; Neuland21</title>
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	<description>Landleben für das 21. Jahrhundert</description>
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	<title>#Projekte &#8211; Neuland21</title>
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		<title>Neue Publikation: Wachsender Flächendruck auf dem Land &#8211; Das Quadrilemma in der Landnutzung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luise Ruge]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Sep 2024 12:27:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Neuigkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Urbanisierung und der wachsende Flächenbedarf sind nicht nur in den großen Städten ein Problem, sondern betreffen zunehmend auch ländliche Regionen. Unsere jüngste Publikation aus dem Kooperationsprojekt „Land ohne Land“, zusammen mit der Wüstenrot Stiftung, beleuchtet diese Problematik und zeigt auf, wie die wachsenden Ansprüche an die ländlichen Flächen bundesweit ein komplexes Spannungsfeld schaffen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Urbanisierung und der wachsende Flächenbedarf sind nicht nur in den großen Städten ein Problem, sondern betreffen zunehmend auch ländliche Regionen. Unsere jüngste Publikation aus dem Kooperationsprojekt „Land ohne Land“, zusammen mit der Wüstenrot Stiftung, beleuchtet diese Problematik und zeigt auf, wie die wachsenden Ansprüche an die ländlichen Flächen bundesweit ein komplexes Spannungsfeld schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Quadrilemma des steigenden Flächendrucks</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ländliche Räume werden zunehmend zum Schauplatz konkurrierender Flächennutzungen. Neben der Siedlungs- und Verkehrsausdehnung stehen der Klima- und Naturschutz, die Landwirtschaft und die Energiewende im direkten Wettbewerb um die begrenzte Ressource Boden. Besonders der Ausbau erneuerbarer Energien, wie Windräder und Photovoltaikanlagen, bringt neue Herausforderungen mit sich, da die benötigten Flächen oftmals in ländlichen Gebieten liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Publikation zeigt, dass Entscheidungen über die Flächennutzung heute komplexer sind als je zuvor. Einerseits muss genügend Platz für neue Wohn- und Gewerbegebiete geschaffen werden, um der wachsenden Bevölkerung gerecht zu werden. Andererseits erfordert die Energiewende Räume für nachhaltige Energieerzeugung. Gleichzeitig wird Fläche für landwirtschaftliche Produktion benötigt, um eine unabhängige und nachhaltige Lebensmittelversorgung sicherzustellen. Schließlich spielen auch der Klima- und Umweltschutz eine zentrale Rolle, der durch Renaturierungsprojekte, Ausgleichsflächen und Schutzgebiete zusätzlichen Raum beansprucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Rolle der ländlichen Regionen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Während in Städten Fragen zu Flächennutzungskonflikten bereits intensiv erforscht werden und der Umgang mit knappem Raum immer wieder neu ausgehandelt wird, fehlt bisweilen ein grundlegendes Verständnis dafür, welche konkreten Konflikte Kommunen auf dem Land erleben, welche Akteur:innen, Interessen und Treiber dabei eine wichtige Rolle spielen und welche Verfahren und Konzepte für einen gerechten Interessenausgleich sorgen können.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies gilt insbesondere für Regionen, die verstärkt von der Energiewende betroffen sind. Die Installation von Windkraft- und Photovoltaikanlagen in ländlichen Gebieten erfordert nicht nur planerisches Geschick, sondern auch die Berücksichtigung lokaler Bedürfnisse und Interessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukunftsperspektiven und Handlungsmöglichkeiten</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Als erste von drei Publikationen im Rahmen des Projekts „Land ohne Land“ zeigen wir in unserem nun veröffentlichten„Problemaufriss“, dass die Konflikte um Flächen oft unausweichlich erscheinen.  In dieser Publikation geben wir einen Überblick über aktuelle Trends, Herausforderungen und Konfliktlinien der ländlichen Flächennutzungskonflikten und geben einen Ausblick in die regionale Planung und Entscheidungsfindung.  </p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:32% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="506" height="705" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2024/09/screenshot-2024-09-22-at-14-24-32-ein-problemaufriss-das-quadrilemma-des-steigenden-flaechendrucks-in-laendlichen-raeumen-buch-wuestenrot-stiftung.png" alt="" class="wp-image-14684 size-full" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2024/09/screenshot-2024-09-22-at-14-24-32-ein-problemaufriss-das-quadrilemma-des-steigenden-flaechendrucks-in-laendlichen-raeumen-buch-wuestenrot-stiftung.png 506w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2024/09/screenshot-2024-09-22-at-14-24-32-ein-problemaufriss-das-quadrilemma-des-steigenden-flaechendrucks-in-laendlichen-raeumen-buch-wuestenrot-stiftung-215x300.png 215w" sizes="(max-width: 506px) 100vw, 506px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2024/09/land-ohne-land-problemaufriss.pdf">Die vollständige Publikation „Ein Problemaufriss“ als PDF-Download </a></p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Ehrenamtsplattform digital.verein.t: Ein Blick auf das Transferprojekt zu Jahresbeginn</title>
		<link>https://neuland21.de/blog/zivilgesellschaft/ehrenamtsplattform-digital-verein-t-ein-blick-auf-das-transferprojekt-zum-jahresbeginn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Madeleine Lee]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2024 10:31:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Zivilgesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Während das Jahr 2023 nun hinter uns liegt, denken wir an den Beginn unseres Transferprojektes “Ehrenamtsplattform digital.verein.t” im August des vorangegangenen Jahres zurück. Trotz des vergleichsweise kurzen Zeitraums haben wir bisher bereits einige Fortschritte erzielt, die es wert sind, in diesem Rückblick betrachtet zu werden. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Unser Ziel bei „<a href="https://neuland21.de/projekte/ehrenamtsplattform-digital-vereint/" target="_blank" data-type="link" data-id="https://neuland21.de/projekte/ehrenamtsplattform-digital-vereint/" rel="noreferrer noopener">Ehrenamtsplattform digital verein.t</a>“ besteht darin, die Plattform, die im Modellprojekt „<a href="https://neuland21.de/projekte/herzberg-digitalvereint/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Herzberg digital.verein.t</a>” entwickelt wurde, in die existierende Systemumgebung der Transferregionen Rüdersdorf bei Berlin, Havelland und Otterbach-Otterberg zu integrieren. Als Ergänzung zur Smart-Village-App basiert sie auf der quelloffenen Browser-Plattform HumHub. Diese Offenheit ermöglicht eine breite Verwertbarkeit in der gesamten kommunalen Landschaft. Zudem lassen sich individuelle Anpassungen der Ehrenamtsplattform mit verhältnismäßig geringem Aufwand vornehmen.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-f3ab6a55 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Mit der Einführung der Ehrenamtsplattform in den genannten Regionen&nbsp; wollen wir das Ehrenamt vor Ort stärken und Ortsgemeinschaften aktivieren. Die Plattform bietet vielfältige Vorteile, darunter die Möglichkeit, individuelle Gruppen- und Vereinsprofile anzulegen, Beiträge zu verfassen sowie Veranstaltungen zu erstellen und zu veröffentlichen. Dies steigert die Sichtbarkeit der Vereine und Gruppen und präsentiert Engagementangebote gezielt für Interessierte. In den kommenden Monaten wird die Ehrenamtsplattform jeweils für die drei Transferregionen in Zusammenarbeit mit zwei Softwaredienstleistern aufgesetzt und angepasst.</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Transferprojekt „Ehrenamtsplattform digital verein.t“ wird im Rahmen der dritten Staffel von <a href="https://www.region-gestalten.bund.de/Region/DE/vorhaben/heimat20-ergebnistransfer/_node.html" target="_blank" rel="noopener">Heimat 2.0</a> gefördert, welche darauf abzielt, Erkenntnisse aus vorherigen Modellprojekten zu verbreiten und von ihnen zu lernen. Um den Worten Taten folgen zu lassen, fand Anfang September die Transferwerkstatt der Förderinitiative Heimat 2.0 in Schleswig (Schleswig-Holstein) statt. In einem inspirierenden Gallery Walk konnten sich alle Modellprojekte vorstellen und ihre Ergebnisse präsentieren. Lisann von neuland21 hielt einen Impulsvortrag über Partizipations- und Kommunikationsmethoden, inspiriert von unserer <a href="https://neuland21.de/projekte/klimawerkstatt/">Klimawerkstatt Fläming</a>. Beim World Café tauschten wir uns mit anderen Projekten aus, lernten voneinander und gaben unsere Erfahrungen weiter. Als Sahnehäubchen stand ein Besuch im Wikinger Museum in Haithabu an und am Abend genossen wir das Norden-Festival in Schleswig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 16. September 2023 fand zum zweiten Mal in der Transferregion Havelland der Havelländische „Tag der Vereine“ statt. Dort wurde die Ehrenamtsplattform als Teil der neuen App „Mein HVL&#8220;, der App des Landkreis Havelland, ebenfalls vorgestellt. 62 Vereine und Initiativen nutzten die Möglichkeit, sich zu präsentieren, über ihr Schaffen und Wirken zu berichten und auch um neue Mitglieder zu werben. Die Teilnahme an diesem Tag bot eine ideale Gelegenheit, die Ehrenamtsplattform vorzustellen und die Vereine des Havellandes über ihre Nutzungsmöglichkeiten zu informieren. Zahlreiche Interessierte erhielten Einblicke in die Funktionalitäten der Plattform und konnten sich direkt vor Ort einen Eindruck verschaffen. Die positive Resonanz und das Interesse der Vereine stärkten das Team von digital.verein.t in ihrem Vorhaben, das Ehrenamt und die Vereinslandschaft im Havelland mithilfe der Ehrenamtsplattform zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Meilenstein im Projekt war das Bereisungsgespräch im November. Dabei wurden Rahmenbedingungen, Ressourcen, Methoden und technische Lösungen des Plattform-Transfers gemeinsam mit den Transferregionen, dem Fördermittelgeber und der Forschungsassistenz besprochen. Im nächsten Schritt planen die Transferregionen sogenannte Infopunkte als Anlaufstellen in der Region rund um das Projekt, sowohl für spezifische als auch übergreifende Themen der Bürgerbeteiligung und des Ehrenamts. Parallel dazu soll die technische Umsetzung des Plattformtransfers erfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen kleinen Vorgeschmack auf die Ehrenamtsplattform erhielten auch die Vereine aus Rüdersdorf bei Berlin im Rahmen des Vereinsstammtisches am 18. Januar 2024. Alexander Reetz, Referent der Bürgermeisterin, präsentierte dort das Projekt und beantwortete die Fragen der Interessierten Enangierten.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 22. Januar 2024 fand die Auftaktveranstaltung der Ehrenamtsplattform in der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg statt. Über 35 Vereinsvertreterinnen waren dabei, als Bürgermeister Harald Westrich und neuland21-Mitarbeiterinnnen Antonia Schumann und Claudia Haas die Pläne für die digitale Plattform vorstellten. Die Auftaktveranstaltung war nicht nur informativ, sondern auch interaktiv! Die Teilnehmerinnen hatten die Chance, Potentiale der Plattform für den eigenen Verein zu erarbeiten und Wünsche für zukünftige Funktionen zu äußern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Laufe des Frühjahrs werden die Auftaktveranstaltungen auch in den beiden anderen Transferregionen stattfinden, ebenso wie weitere Workshops und Expert*innenrunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ehrenamtsplattform digital.verein.t&#8220; startet mit vielen spannenden Plänen in das neue Jahr 2024!</p>



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<p class="wp-block-paragraph">  </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Brandenburgs Mitfahrbänke: Digitalisierung als Treiber der Nutzung</title>
		<link>https://neuland21.de/blog/brandenburgs-mitfahrbaenke-digitalisierung-als-treiber-der-nutzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Madeleine Lee]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jun 2023 09:09:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[In ganz Brandenburg stehen sie: Mitfahrbänke. Ein Treffpunkt für die Entstehung spontaner Mitnahmen auf gleicher Strecke. Leider werden die Bänke noch nicht in hohem Ausmaß genutzt. Um das zu ändern entsteht in Potsdam-Mittelmark  ein digitaler Service zu Unterstützung der Annahme. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"></p>



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</div>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph" style="font-size:9px">Standorte und Anzahl der Mitfahrbänke in Brandenburg (Stand Juni 2023; Kein Anspruch auf Vollständigkeit), Darstellung: datawrapper.de&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Mobilität im ländlichen Raum zu verbessern, setzen viele Gemeinden auf ein einfaches Konzept: die Mitfahrbank. Die Idee ist genial und simpel. Durch das Sitzen auf der Bank wird signalisiert, dass ein Mitfahrwunsch besteht. Oft können auch gewünschte Richtungen aus einem Schilderkatalog ausgewählt und angezeigt werden. So wissen vorbeifahrende Autos, dass und wohin jemand mitfahren möchte. Hat ein vorbeifahrendes Auto das gleiche Ziel, kann die Fahrt spontan und unkompliziert geteilt werden.&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Gemeinden in Brandenburg haben bereits Mitfahrbänke aufgestellt. Oft beantragt eine Initiative Fördermittel und stellt einzelne Bänke auf. Häufig werden die Bänke aber auch im Rahmen größerer Projekte geplant und an vielen strategisch wichtigen Punkten im Landkreis aufgestellt, um eine Art “Mitfahrbank-Netzwerk” zu schaffen. Nach eigenen Recherchen gibt es in Brandenburg ca. 70 Bänke. Da nicht immer online über neue Bänke berichtet wird und oft auch neue Bänke hinzukommen, ist die Zahl nicht als abschließend zu bewerten. Sie zeigt jedoch, dass Mitfahrbänke eine weit verbreitete Mobilitätslösung darstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Umso erstaunlicher ist es, dass die Brandenburger:innen die Bänke gar nicht kennen oder sich teilweise auf ihnen aufhalten, ohne das Schild zu beachten oder den Sinn dahinter zu erkennen. Umfragen, wie beispielsweise in Ebersberg oder im Landkreis Potsdam-Mittelmark, zeigen immer wieder, dass viele Menschen bereit sind, andere im privaten Auto mitzunehmen, wenn sie ohnehin die gleiche Strecke fahren, aber nur eine Minderheit sich vorstellen kann, von der Bank mitgenommen zu werden. Insgesamt hat fast niemand beides, das Mitnehmen und das Mitfahren, ausprobiert. Zur Erklärung dieses Phänomens können nur Vermutungen angestellt werden, da es kaum belastbare Daten über die Anzahl der über die Mitfahrbank vermittelten Fahrten oder gar über die Akzeptanz der Bänke in der Bevölkerung gibt. In einer von Fraunhofer IESE, als Teil des Modellvorhabens &#8222;Smarte.Land.Regionen&#8220;, durchgeführten Umfrage in Potsdam-Mittelmark mit 220 Teilnehmenden wurden vor allem Sicherheitsbedenken und die Ungewissheit der Abholung als Hauptgründe für die Nichtnutzung genannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Belebung der Mitfahrbänke haben verschiedene Kommunen und Landkreise bereits unterschiedliche digitale Lösungen entwickelt. So gibt es bereits zwei Apps. Eine wird in Hürup bei Flensburg vom Verein Boben op Klima- und Energiewende e.V. eingesetzt, eine weitere in Altenpleen vom Amt Altenpleen. Weitere digitale Unterstützung gibt es in Form von Chatgruppen, Online-Karten und digitalen Zielanzeigen an der Mitfahrbank. Eine solche wird auch für den Landkreis Potsdam-Mittelmark von Fraunhofer IESE entwickelt. Ziel ist es, Sicherheitsbedenken durch eine Nutzer:innenregistrierung abzubauen und die Unsicherheit über Wartezeiten durch datenbasierte Aufbereitungen, wie z.B. die durchschnittliche Wartezeit an der jeweiligen Bank bis zur Abholung, zu reduzieren. Zusätzlich können die Bänke wieder beworben werden und ein größeres Bewusstsein für die Existenz und den Nutzen von Mitfahrbänken im Allgemeinen geschaffen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein digitaler Service allein wird vermutlich nicht ausreichen, um die Mitfahrbank zu einer echten Mobilitätslösung zu machen. Es gibt viele Einflussfaktoren wie den Standort, die Sichtbarkeit, die Beschilderung, den sozialen Zusammenhalt in der Gemeinde sowie Vertrauen und Erfahrungen der Bevölkerung. Die Erprobung der digitalen Services mit Mitfahrbänken wird aber auf jeden Fall helfen, eine bessere Datengrundlage bezüglich der Nutzung der einzelnen Bänke zu generieren und damit auch die oben genannten Einflussfaktoren besser bewerten zu können. Eines ist jedoch klar: Das Prinzip ist einfach umsetzbar und kann eine echte Lösung für den Übergang vom Individual- zum Gemeinschaftsverkehr darstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.hauptstadt.tv/sendeformate/130/Zuhause_in_Brandenburg/8012/Zuhause_in_Brandenburg_Die_Mitfahrbank.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.hauptstadt.tv/sendeformate/130/Zuhause_in_Brandenburg/8012/Zuhause_in_Brandenburg_Die_Mitfahrbank.html</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">   &#8212;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Becker, Josef, et al. &#8222;Erfolgsfaktor Mitfahrbank?!: Wissenschaftliche Untersuchung der Akzeptanz und des Nutzens von Mitfahrbänken.&#8220; (2019): <a href="https://www.frankfurt-university.de/fileadmin/standard/Hochschule/Fachbereich_1/FFin/Neue_Mobilitaet/Veroeffentlichungen/2020/Schlussbericht_Mitfahrbaenke_19-12-09.pdf" target="_blank" rel="noopener">Schlussbericht Mitfahrbänke 19-12-09.docx (frankfurt-university.de)</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Knorr, Melanie, and Stephanie Lelanz. &#8222;Von der Mitfahrbank zur erfolgreichen Mobilitätsalternative.&#8220;&nbsp;<em>Nahverkehrs-Praxis, Ausgabe</em>&nbsp;11 (2018): 12-2018.: <a href="https://www.energieagentur-ebe-m.de/data/dokumente/sonstige/2021-07-14_Umfrageauswertung_Mitfahrbnke.pdf" target="_blank" rel="noopener">Umfrageauswertung Mitfahrbänke (energieagentur-ebe-m.de)</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Umfrageauswertung Mitfahrbänke im Landkreis Ebersberg und der Region, Ebersberg, 2021: <a href="https://www.energieagentur-ebe-m.de/data/dokumente/sonstige/2021-07-14_Umfrageauswertung_Mitfahrbnke.pdf" target="_blank" rel="noopener">Umfrageauswertung Mitfahrbänke (energieagentur-ebe-m.de)</a></p>



<section id="spacer-block_73c8f7e01ba0b3d55db976b140d5e8bb" class="wp-block-spacer is-style-leaf-right"></section>


<p class="wp-block-paragraph">Das Modellvorhaben „Smarte LandRegionen“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat zum Ziel, ein digitales Ökosystem für ländlich geprägte Landkreise in ganz Deutschland zu schaffen. Über einen Zeitraum von vier Jahren sollen rund 20 digitale Lösungen für die ländliche Daseinsvorsorge entstehen, die später als Open-Source-Lösungen verfügbar sind. Sieben Landkreise sind als Modellregionen in die Entwicklung zentraler digitaler Dienste in den Bereichen Mobilität, Arbeit und Bildung, Gesundheit und Ehrenamt eingebunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Vorhaben wird im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft gefördert. Begleitet und unterstützt wird das Modellvorhaben vom Kompetenzzentrum Ländliche Entwicklung (KomLE) in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Umsetzung des digitalen Ökosystems fördert das BMEL das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE). Die Prozessbegleitung ist durch das Fraunhofern IESE beauftragt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zum Modellvorhaben finden Sie <a href="https://www.bmel.de/DE/themen/laendliche-regionen/digitales/smarte-landregionen/mud-smarte-landregionen.html" target="_blank" rel="noopener">hier</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Konferenz in der Prignitz: “Vom Leerstand zur Zwischennutzung: Innovative Konzepte für lebenswerte Räume&#8220;</title>
		<link>https://neuland21.de/blog/wohnen/konferenz-in-der-prignitz-vom-leerstand-zur-zwischennutzung-innovative-konzepte-fuer-lebenswerte-raeume/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Madeleine Lee]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jun 2023 11:49:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 07. Juni fand im Perleberger Kulturkombinat unsere Abschlusskonferenz “Vom Leerstand zur Zwischennutzung” statt. Damit erreichte unser durch die Nationale Stadtentwicklungspolitik gefördertes Projekt seinen Höhepunkt, bevor es in den kommenden Wochen bis zum Projektende verstärkt um die Verstetigung, Wissensaufbereitung und Skalierung in weitere Regionen geht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am 07. Juni fand im Perleberger Kulturkombinat unsere Abschlusskonferenz “<a href="https://freiraum-prignitz.de/aktuell/vom-leerstand-zur-zwischennutzung-innovative-konzepte-f%C3%BCr-lebenswerte-r%C3%A4ume" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vom Leerstand zur Zwischennutzung</a>” statt. Damit erreichte unser durch die Nationale Stadtentwicklungspolitik gefördertes Projekt <a href="https://freiraum-prignitz.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">PopUp Prignitz</a> seinen Höhepunkt, bevor es in den kommenden Wochen bis zum Projektende verstärkt um die Verstetigung, Wissensaufbereitung und Skalierung in weitere Regionen geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über das große, bundesweite Interesse an unserer Veranstaltung haben wir uns riesig gefreut: Über 40 Teilnehmer:innen aus ganz Deutschland trafen sich bei bestem Wetter im schönen <a href="https://www.kulturkombinat-perleberg.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kulturkombinat Perleberg</a> mitten in der Prignitz, um gemeinsam über unterschiedliche Zwischennutzungsformate zur Belebung von Leerständen zu diskutieren, die Vernetzung untereinander zu stärken und Möglichkeiten zur gegenseitigen Unterstützung und Kooperation auszuloten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Begonnen wurde der Tag mit einem Grußwort des Perleberger Bürgermeisters Axel Schmidt sowie unserer Begleitagentur <a href="https://urbancatalyst.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Urban Catalys</a><a href="https://urbancatalyst.de/" target="_blank" rel="noopener">t</a> / <a href="https://forward.berlin/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">forward.ber</a><a href="https://forward.berlin/" target="_blank" rel="noopener">lin</a>, die in ihrer <a href="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/praesentation-perleberg-fwd-web-kopie.pdf" target="_blank" data-type="attachment" data-id="13446" rel="noreferrer noopener">Präsentation</a> unser Projekt in den Gesamtkontext der Nationalen Stadtentwicklungspolitik und des Förderaufrufes Post-Corona-Stadt einordneten und über globale Krisen, urbane Resilienz und zukunftsfähige Innenstadtentwicklung sprachen. Auch wurde das Kulturkombinat selbst als Ort kreativer Zwischennutzung in der ländlich geprägten Prignitz vorgestellt, bevor das PopUp Prignitz Team einen <a href="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230531-praesentationpptx-kopie-1.pdf" data-type="attachment" data-id="13448">Rückblick auf die letzten eineinhalb Jahre Projektlaufzeit gab.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">In den beiden ersten Panels ging es dann zum einen mit Eva Großblotekamp von blank Jena, Oliver Hasemann von der ZwischenZeitZentrale Bremen und Ingrid Wagemann von <a href="https://zwischenraum-hannover.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zwischenraum Hannover</a> ganz konkret um die unterschiedlichen Ansätze und die tägliche Arbeit, Herausforderungen und Entwicklung von Lösungsansätzen von Zwischennutzzungsagenturen. Währenddessen tagten im just zur Konferenz renovierten Hotelraum Andrea Nickisch vom <a href="https://zukunftsorte.land/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Netzwerk Zukunftsorte</a>, Tim Tröger vom <a href="http://www.haushalten.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Haushalten e.V.</a>, Nadine Binias vom <a href="http://hausmitzukunft.info/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Haus mit Zukunft</a> in Angermünde sowie Celina Behn vom <a href="https://kreativgesellschaft.org/raum/frei_flache-raum-fur-kreative-zwischennutzung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Förderprogramm Frei_Fläche</a> der Kreativgesellschaft über unterschiedliche Herangehensweisen zur temporären Belebung von Leerständen. Angefangen bei den Wächterhäusern, mit denen der Haushalten e.V. bereits vor gut 15 Jahren begann, gründerzeitliche Gebäude vor Abriss und Verfall zu sichern über das Netzwerk Zukunftsorte, welches eine Wissensplattform für Macher:innen innovativer Wohn-und Arbeitsprojekte auf dem Land als auch deren Wegbereiter:innen ins Leben gerufen haben sowie zahlreiche Neubelebungen von ehemaligen Leerständen auf dem Land auf dem Blog Kreativorte in Brandenburg präsentieren bis hin zu einem &#8222;Raumstipendium&#8220; im Haus mit Zukunft in Angermünde und der Schaffung von bezahlbarem Raum für kreative Zwischennutzungen über das Förderprogramm Frei_Fläche aus Hamburg bekamen die Gäste einen Rundumblick in die Welt kreativer Leerstandsbelebung &#8211; sowohl in sehr ländlichen Kontexten als auch im großstädtischen Ballungsraum. Dies regte die Zuhörer:innenschaft dann auch direkt dazu an, von eigenen Projektideen zu berichten und in einen intensiven Erfahrungsaustausch einzusteigen, der sich auch nach dem Ende des Podiums in der Mittagspause weiter entwickeln durfte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Anschluss lud Jens Knauer vom TGZ Prignitz zu einem Quartiersspaziergang durch das Gelände der alten Post in Perleberg ein: definitiv ein besonderes Highlight, solch besonderen und geräumigen Leerstand auch einmal von Innen zu sehen und selbst über neue Nutzungsideen brainstormen zu können!&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Kaffeepause ordnete Matthias Braun vom <a href="https://www.netzwerk-immovielien.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Netzwerk Immovielien</a> Zwischennutzungen in den größeren Kontext gemeinwohlorientierter Stadtentwicklung ein und gab einen Überblick über die Forderungen des Netzwerkes zur Ermöglichung von gemeinwohlorientierten Zwischen- und dann auch dauerhaften Nachnutzung als Mehrwert für das Gemeinwohl vor Ort. <a href="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/praesentation-zwischennutzung-immovielien-popupprignitz.pdf" target="_blank" data-type="attachment" data-id="13447" rel="noreferrer noopener">Die Präsentation findet sich hier</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachmittags bekamen lokale Unternehmer:innen wie Tobias Spill, Inhaber der <a href="https://www.regionalmarkthalle.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Regionalmarkthalle</a> aus Wittenberge, Angela Seefried, Inhaberin der <a href="https://www.stadt-perleberg.de/news/1/833738/nachrichten/yogagenussperle-in-perleberg-er%C3%B6ffnet.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">YogaGenussPerle aus Perleberg</a>, das Team des neuen Kulturorts und ehemaliger Zwischennutzung <a href="https://stadtsalon-safari.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stadtsalon Safari</a>, Janine Roder, Inhaberin des <a href="https://www.cafe-deko-perle.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Café Deko Perle</a> und David Dreker, der “eine Wiese suchte und ein Haus fand” als Eigentümer aus Perleberg die Möglichkeit, ihren Blickwinkel auf das Thema „Leerstandsbelebung durch innovative Konzepte“ zu erläutern und ihre Orte vorzustellen. Einige fotografische Vorher- Nachher-Eindrücke der neu belebten Leerstände vermittelt <a href="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/panel-3-praesentationpptx-kopie.pdf" target="_blank" data-type="attachment" data-id="13445" rel="noreferrer noopener">diese Präsentation</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor dem inoffiziellen Ausklang des Tages bei kühlen Getränken, Grillbuffet und musikalischer Begleitung fanden sich zahlreiche Aktive zu unserem dritten Netzwerktreffen “Leerstand und Zwischennutzung” zusammen. Bereits im Februar 2023 wurden auf Initiative von PopUp Prignitz das erste Mal sämtliche Initiativen, die sich mit Zwischennutzung und innovativer Leerstandsbelebung auseinandersetzen, zu einem gemeinsamen Austauschtermin eingeladen. Ergebnis des Treffens war der Wunsch eines Netzwerkes – und um diesem Wunsch nachzukommen organisierte PopUp Prignitz gemeinsam mit der ZwischenZeitZentrale Bremen bereits im Mai ein zweites Online-Austauschtreffen, bei dem über die größten Herausforderungen und Lösungsansätze in der temporären Vermittlung von Räumlichkeiten diskutiert sowie über mögliche Formate des Netzwerkes gesprochen wurde. Auf der Konferenz war es dann soweit und einige Akteur:innen des Netzwerks lernten sich endlich auch persönlich kennen und kamen auf der schönen Terrasse des Kulturkombinates ins Gespräch. Wieder einmal merkten wir: Es ist schon sehr viel Wissen da, es muss nur gebündelt und zugänglich gemacht werden!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tag voller Impulse zeigte, dass die temporäre Bespielung und Nutzung leerstehender Räumlichkeiten längst kein Konzept mehr ist, mit dem sich ausschließlich Akteur:innen in verdichteten Großstädten neue Räume erschließen. Vielmehr können sie auch als kreatives Tool zur Belebung von Leerständen in ländlichen Räumen genutzt werden. Doch dazu braucht es mutige Schritte und Offenheit für neue Konzepte, Herangehensweisen und Erfahrungen – sowohl von Seiten der Kommunen, als auch der Eigentümer:innen und nicht zuletzt der Nutzenden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">So war die Konferenz war ein voller Erfolg und unsere Highlights: Ein super ausgewogenes Panel aus mindestens 50% weiblich gelesenen Personen, ganz viel Austausch, Unterstützung und Kooperation zwischen den Gästen und das Kulturkombinat als sehr positives Beispiel einer Zwischennutzung als perfekte Location für unsere Veranstaltung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Von Herzen Danke an alle Beteiligten, die den Tag mit uns so wunderbar gestaltet haben!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wie geht es jetzt weiter? Bevor das TGZ Prignitz nach Ablauf des Projekts Ende Juli die Vermittlung von Zwischennutzungen weiterhin unterstützen wird, bemühen wir uns in den verbleibenden Wochen um die Skalierung unserer Plattform, die als Open Source Lösung auch von anderen Kommunen adaptiert werden kann. Bei Interesse meldet euch einfach bei Laura, Jens und Felicitas unter <a href="&#109;&#x61;&#105;&#x6c;&#116;&#x6f;:&#x69;n&#102;&#x6f;&#64;&#x66;&#114;&#x65;i&#x72;a&#117;&#x6d;&#45;&#x70;&#114;&#x69;&#103;&#x6e;i&#x74;z&#46;&#x64;&#101;">&#x69;n&#x66;&#111;&#64;&#x66;&#114;&#x65;&#x69;r&#x61;&#117;m&#x2d;&#112;&#x72;&#105;g&#x6e;&#105;t&#x7a;&#46;&#x64;&#101;</a>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">PopUp Prignitz ist ein gemeinsames Projekt des <a href="https://tgz-prignitz.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">TGZ Prignitz</a> und <a href="https://neuland21.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">neuland21</a> und wird im Rahmen der “Nationalen Stadtentwicklungspolitik” vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) / Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) gefördert. Ziel des Projekts ist der Aufbau einer regionalen Vermittlungsagentur für Wohnungs- und Ladenleerstände sowie Freiflächen und Veranstaltungsräume in der Prignitz. Als Modellprojekt erforscht PopUp Prignitz die Chancen, Hürden und Möglichkeiten von Zwischennutzungen in ländlich geprägten Regionen und stellt diese der Öffentlichkeit zur Verfügung. </p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" data-id="13430" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230607-konferenz-1-1-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-13430" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230607-konferenz-1-1-1024x768.jpg 1024w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230607-konferenz-1-1-300x225.jpg 300w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230607-konferenz-1-1-768x576.jpg 768w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230607-konferenz-1-1-1536x1152.jpg 1536w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230607-konferenz-1-1.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" data-id="13429" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230607-konferenz-3-1-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-13429" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230607-konferenz-3-1-1024x768.jpg 1024w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230607-konferenz-3-1-300x225.jpg 300w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230607-konferenz-3-1-768x576.jpg 768w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230607-konferenz-3-1-1536x1152.jpg 1536w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230607-konferenz-3-1.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" data-id="13428" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230607-konferenz-4-1-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-13428" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230607-konferenz-4-1-768x1024.jpg 768w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230607-konferenz-4-1-225x300.jpg 225w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230607-konferenz-4-1-1152x1536.jpg 1152w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230607-konferenz-4-1.jpg 1500w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" data-id="13425" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-3-1-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-13425" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-3-1-1024x768.jpg 1024w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-3-1-300x225.jpg 300w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-3-1-768x576.jpg 768w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-3-1-1536x1152.jpg 1536w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-3-1.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" data-id="13426" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-7-1-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-13426" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-7-1-768x1024.jpg 768w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-7-1-225x300.jpg 225w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-7-1-1152x1536.jpg 1152w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-7-1.jpg 1500w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" data-id="13427" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-6-1-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-13427" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-6-1-1024x576.jpg 1024w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-6-1-300x169.jpg 300w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-6-1-768x432.jpg 768w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-6-1-1536x864.jpg 1536w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-6-1.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="576" height="1024" data-id="13432" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-4-1-576x1024.jpg" alt="" class="wp-image-13432" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-4-1-576x1024.jpg 576w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-4-1-169x300.jpg 169w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-4-1-768x1365.jpg 768w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-4-1-864x1536.jpg 864w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-4-1.jpg 1125w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /></figure>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" data-id="13434" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-13-1-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-13434" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-13-1-1024x576.jpg 1024w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-13-1-300x169.jpg 300w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-13-1-768x432.jpg 768w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-13-1-1536x864.jpg 1536w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-13-1.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



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<p class="wp-block-paragraph">  </p>
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		<item>
		<title>Plattform zur Vermittlung von Leerständen ist online</title>
		<link>https://neuland21.de/blog/wohnen/plattform-zur-vermittlung-von-leerstaenden-ist-online/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Madeleine Lee]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2022 13:55:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ziel der Zwischennutzungsagentur PopUp Prignitz ist es, Freiräume wie Leerstände, Freiflächen oder Veranstaltungsräume in der Prignitz temporär zur Zwischennutzung zu vermitteln. Dazu ist nun das Online-Portal freiraum-prignitz.de veröffentlicht worden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ziel der Zwischennutzungsagentur PopUp Prignitz ist es, Freiräume in der Prignitz temporär zur Zwischennutzung zu vermitteln. Dazu ist nun das Onlineportal </strong><a href="https://freiraum-prignitz.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>freiraum-prignitz.de</strong></a><strong> veröffentlicht worden.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitten im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe gelegen, verfügt der Landkreis Prignitz seit der Nachwendezeit immer noch über ungenutzte Potentiale in Form von zahlreichen Leerständen. Diese über innovative Zwischennutzungskonzepte zu neuem Leben zu erwecken ist Ziel des über die Nationale Stadtentwicklung geförderten Projekts PopUp Prignitz.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Online-Plattform zur Vermittlung von Zwischennutzungen in Leerständen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam agieren das <a href="https://tgz-prignitz.de/" target="_blank" rel="noopener">TGZ Prignitz</a> und <a href="https://neuland21.de/">neuland21</a> dazu als regionale Vermittlungsagentur der Leerstände, Freiflächen und Veranstaltungsräume. In einem ko-kreativen Prozess wurde die Plattform zur Vermittlung der Zwischennutzungen nach&nbsp; zahlreichen Workshops und Gesprächsrunden mit Bürger:innen vor Ort, potentiellen Nutzer:innen und Interessierten sowie Eigentümer:innen aus Wittenberge und Perleberg und viel Austausch mit anderen Zwischennutzungsregionen entwickelt und am 10. Dezember im Rahmen eines vom Bürgerteam Perleberg organisierten Weihnachtsflohmarktes in Perleberg das erste Mal öffentlich vorgestellt. Der Weihnachtsflohmarkt fand in einem Leerstand statt, der auch auf dem Zwischennutzungsportal zu finden ist: in den Räumen eines ehemaligen Tischlerbetriebes aus dem 19. Jahrhundert.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ko-Kreativer Prozess: 2023 wieder Workshops mit Interessierten geplant</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Version der Plattform ist seitdem unter <a href="https://freiraum-prignitz.de/" target="_blank" rel="noopener">freiraum-prignitz.de</a> zu finden. Dort haben Eigentümer:innen und Interessierte die Möglichkeit, Freiräume zur Verfügung zu stellen, zu finden oder Suchaufträge einzustellen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Informationen und Good Practices rund um die innovative Entwicklung von Leerständen und Zwischennutzungskonzepten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da das Team kontinuierlich an der Verbesserung und Erweiterung der Plattform arbeitet, werden auch 2023 nochmals Workshops mit Interessierten und Eigentümer:innen organisiert. Daran Interessierte können sich gerne bereits jetzt bei Projektmanagerin Felicitas unter&nbsp; <a>&#102;&#x65;l&#105;&#x63;i&#116;&#x61;s&#46;&#x6e;a&#100;&#x77;o&#114;&#x6e;i&#99;&#x65;k&#64;&#x6e;e&#117;&#x6c;a&#110;&#x64;2&#49;&#x2e;d&#x65;</a> melden. <br><br>Du hast Anregungen, Ideen oder Verbesserungsvorschläge für uns? Melde dich gerne, wir freuen uns über euer Feedback!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Up-to-Date bleiben</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Um auf dem Laufenden zu bleiben empfehlen wir unseren <a href="https://freiraum-prignitz.de/" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> sowie unseren Social Media Auftritt auf <a href="https://www.facebook.com/PopupPrignitz" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a> und <a href="https://www.instagram.com/popup_prignitz/?hl=de" target="_blank" rel="noopener">Instagram</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>“Krisenfest in die Zukunft” &#8211; Zwei Tage Vernetzung und Austausch rund um resiliente Stadtentwicklung</title>
		<link>https://neuland21.de/blog/krisenfest-in-die-zukunft-resiliente-stadtentwicklung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Madeleine Lee]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2022 07:52:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[#Dorfleben]]></category>
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		<category><![CDATA[Post-Corona-Stadt]]></category>
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		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Wittenberge]]></category>
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					<description><![CDATA[Vergangene Woche kamen alle im Projektaufruf “Post-Corona-Stadt” geförderten Projekte zwei Tage in Wittenberge zusammen, um dort in einem leerstehenden ehemaligen Kaufhaus über resiliente Stadtentwicklung, agile Strukturen sowie krisenfeste Ansätze zur Leerstandsbelebung zu diskutieren. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das erste persönliche Vernetzungstreffen stand unter dem Motto “Krisenfest in die Zukunft”. Denn Ziel des Post-Corona-Stadt-Förderprogramms des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) ist die Erarbeitung von innovativen und krisenfesten Lösungen und Ansätzen für eine resiliente Stadtentwicklung nach der Pandemie. Bis 2024 stehen den 17 ausgewählten Pilotprojekten &#8211; eines davon unsere Zwischennutzungsagentur PopUp Prignitz &#8211; insgesamt 5 Millionen Euro zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>PopUp Veranstaltungsort: Tagung in leerstehendem Kaufhaus</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit unserem Partner, dem <a href="https://tgz-prignitz.de" target="_blank" rel="noopener">TGZ Prignitz</a>, waren wir Gastgeber-Projekt des Treffens. Um die Möglichkeiten der temporären Nutzung von Leerständen für alle Teilnehmenden anschaulich zu gestalten, wurde das ehemalige Kaufhaus in der Bahnstraße 51 in Wittenberge als Tagungsort ausgewählt. Das mehrgeschossige Gebäude steht aktuell leer, ist jedoch durch seine Größe und präsente Lage durchaus stadtbildprägend. Im letzten Jahr wurde es deshalb durch die Stadt Wittenberge selbst erworben, um in den kommenden Jahren zur Stadtbibliothek umgestaltet zu werden. Der Einzug der Stadtbibliothek in das Kaufhaus soll künftig zur Belebung der Innenstadt beitragen und gemeinsam mit den umliegenden Gebäuden wie dem Kultur- und Festspielhaus gegenüber zu einer “Neuen Mitte” Wittenberges werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vernetzung und Austausch der bundesweit ansässigen Projekte</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einführenden Grußworten durch das Team von <a href="http://www.urbancatalyst.de/de/aktuell.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Urban Catalyst</a>, das die Projekte im Auftrag des Förderers begleitet, Tilman Buchholz und Heiko Glockmann vom BMWSB, Dr. Katharina Hackenberg und Dr. Andrea Jonas vom Bundesamt für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und Dr. Oliver Hermann, Bürgermeister von Wittenberge, konnte auch Leerstandsmanager Jens Knauer vom TGZ Prignitz unser gemeinsames Pilotprojekt PopUp Prignitz vorstellen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den anschließenden Austauschrunden sprachen wir ausführlich über unsere Erfahrungen mit der Projektarbeit während der Corona-Pandemie. Schwierige Aspekte, wie die mangelnde Präsenzarbeit vor Ort, Herausforderungen durch Parallelstrukturen oder anfängliche Vorbehalte gegenüber neuen Ideen, aber auch positive Aspekte, wie das Entstehen digitaler Strukturen und Angebote, der vereinfachte Online-Austausch mit Netzwerkpartnern über große Distanzen oder die niedrigen Hürden zur Teilnahme an Online-Workshops, kamen dabei zur Sprache. Auch wenn die Projekte bundesweit sowohl in kleinen Orten wie Neuruppin oder Rendsburg als auch in den großen Städten wie München, Stuttgart, Hamburg oder Berlin ansässig sind &#8211; die Themen rund um den Aufbau und die Etablierung innovativer (Stadtentwicklungs-)Projekte sind doch oftmals sehr ähnlich!</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-4 is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" data-id="11721" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-5-1-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-11721" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-5-1-768x1024.jpg 768w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-5-1-225x300.jpg 225w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-5-1-1152x1536.jpg 1152w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-5-1.jpg 1500w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="765" height="1024" data-id="11712" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-2-765x1024.jpg" alt="" class="wp-image-11712" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-2-765x1024.jpg 765w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-2-224x300.jpg 224w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-2-768x1027.jpg 768w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-2-1148x1536.jpg 1148w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-2.jpg 1495w" sizes="(max-width: 765px) 100vw, 765px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="819" height="1024" data-id="11713" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-9-819x1024.jpg" alt="" class="wp-image-11713" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-9-819x1024.jpg 819w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-9-240x300.jpg 240w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-9-768x960.jpg 768w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-9-1229x1536.jpg 1229w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-9.jpg 1440w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="819" height="1024" data-id="11714" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-7-819x1024.jpg" alt="" class="wp-image-11714" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-7-819x1024.jpg 819w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-7-240x300.jpg 240w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-7-768x960.jpg 768w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-7-1229x1536.jpg 1229w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-7.jpg 1440w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /></figure>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Planung als Change Management: Agil auf Transformationsprozesse reagieren und krisenfeste Strukturen etablieren</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem gemütlichen Beisammensein mit viel Austausch und Vernetzung beim gemeinsamen Abendessen direkt an der Elbe ging es am zweiten Tag ganz gezielt um neue Ansätze aus den Themenfeldern New Work und agilem Management, um besser auf die immer häufiger auftretenden Krisen und Disruptionen zu reagieren.Denn nicht nur die Corona-Pandemie, sondern auch Themen wie&nbsp; Klimawandel und Migration machen tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungsprozesse notwendig und erfordern, dass&nbsp;Planungs- und Verwaltungshandeln agiler werden. Wie können wir in unseren Projekten daran mitarbeiten, krisenfeste räumliche Strukturen aufzubauen und zu etablieren? Wie können Mitarbeiter:innen aus Kommunalverwaltung und Regionalplanung zu Change Manager:innen werden und auf disruptive Ereignisse schnell und flexibel reagieren oder diese sogar planerisch steuern? Welche Ansätze aus New Work und agilem Management lassen sich auf die Strukturen unserer Pilotprojekte übertragen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu diesen Fragen gaben uns zunächst Nora Berg-Krebs und Sandra Würlich von <a href="https://www.denkmodell.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">denkmodell</a> aus Berlin mit der Präsentation des agilen Modells der Organisationsentwicklungs-Schleife neuen Input.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In selbstmoderierten Gruppen diskutierten wir anschließend über Chancen und Möglichkeiten agiler Projektorganisation zu den Themenkomplexen “Neue Kooperationen und Allianzen”, “Schnell entscheiden und Ideen umsetzen” sowie “Interne Projektorganisation”. Aus den Gesprächen wurde deutlich:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Funktionierende Kooperationen brauchen gute Kooperationsstrukturen und geeignete Formate für eine gute Zusammenarbeit sowie eine neue Fehlerkultur, die einer experimentellen Herangehensweise mehr Raum gibt. Dabei sollten Zugangsbarrieren weitestgehend abgebaut werden, sodass möglichst vielen Akteuren und Bürger:innen die Mitgestaltung von Anfang an ermöglicht wird &#8211; beispielsweise im Format des Runden Tisches. Wichtig sind in diesem Zusammenhang Schlagworte wie Verbindlichkeit, Diversität, Selbstwirksamkeit sowie Transparenz.</li><li>Um Ideen möglichst einfach und schnell umsetzen zu können, lohnt es sich, die kurzen Zeiträume von PopUp-Formaten zu nutzen, Projektideen bei Bedarf auch während des Prozesses immer wieder anzupassen und Nutzer:innen als Multiplikator:innen einzusetzen. Häufig kann es sinnvoll sein, zunächst die begeisterungsfähigen Akteure und Bürger:innen ins Projekt einzubeziehen und im weiteren Projektverlauf Best Practices als Inspirationsquelle für kritische Stimmen zu nutzen.&nbsp;</li><li>Die interne Projektorganisation kann durch Formate für Selbstreflexion und kontrollierte Feedbackschleifen sowie die Anerkennung von und Offenheit für Disruptionen ausgebaut werden. Besonders wichtig erschien uns auch das frühzeitige Denken an das “Danach” &#8211; denn alle Projekte sind zeitlich begrenzt gefördert. Die Erkenntnisse und Ergebnisse der Projekte sollten also beispielsweise durch Toolboxen oder Broschüren gesichert werden. Nur so können sie als Modell und Inspiration für andere Kommunen und Städte dienen.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben den Austausch und den Input dieser zwei inspirierenden Tage in Wittenberge sehr genossen und und freuen uns schon darauf, viele der Projekte beim Bundeskongress der Nationalen Stadtentwicklungspolitik im September diesen Jahres in Berlin wiederzusehen!&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-4 is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="819" height="1024" data-id="11720" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-6-819x1024.jpg" alt="" class="wp-image-11720" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-6-819x1024.jpg 819w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-6-240x300.jpg 240w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-6-768x960.jpg 768w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-6-1229x1536.jpg 1229w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-6.jpg 1440w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="750" height="1024" data-id="11723" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-1-750x1024.jpg" alt="" class="wp-image-11723" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-1-750x1024.jpg 750w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-1-220x300.jpg 220w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-1-768x1049.jpg 768w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-1-1124x1536.jpg 1124w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-1.jpg 1464w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" data-id="11722" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-4-1-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-11722" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-4-1-768x1024.jpg 768w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-4-1-225x300.jpg 225w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-4-1-1152x1536.jpg 1152w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-4-1.jpg 1500w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="819" height="1024" data-id="11719" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-8-819x1024.jpg" alt="" class="wp-image-11719" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-8-819x1024.jpg 819w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-8-240x300.jpg 240w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-8-768x960.jpg 768w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-8-1229x1536.jpg 1229w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/05/vernetzungstreffen-8.jpg 1440w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph">  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Rückblick auf die Vernetzungswerkstatt gibt es auch auf dem Stadtportal von Wittenberge: &#8222;<a href="https://www.wittenberge.de/news/1/734541/nachrichten/post-corona-stadt-wittenberge-begrüßte-15-städte-zur-vernetzungswerkstatt.html" target="_blank" rel="noopener">Wittenberge begrüßte 15 Städte zur Vernetzungswerkstatt</a>&#8222;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Fragen und Anmerkungen zu unserem Projekt <a href="https://neuland21.de/projekte/popup-prignitz/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">PopUp Prignitz &#8211; Agentur für Freiräume</a> oder unserem Programmbereich <a href="https://neuland21.de/themen/wohnen-raumentwicklung/">Wohnen &amp; Raumentwicklung</a> meldet euch gerne bei Felicitas Nadwornicek unter <a href="&#109;&#x61;i&#108;&#x74;o&#58;&#x66;e&#x6c;&#x69;&#99;&#x69;t&#97;&#x73;&#46;&#110;&#x61;d&#x77;&#x6f;&#114;&#x6e;&#x69;&#99;&#x65;k&#64;&#x6e;e&#117;&#x6c;a&#x6e;&#x64;&#50;&#x31;&#46;&#100;&#x65;">f&#101;&#108;&#x69;&#x63;&#x69;&#x74;a&#115;&#46;&#110;&#x61;&#x64;&#x77;or&#110;&#105;&#x63;&#x65;&#x6b;&#64;n&#101;&#117;&#x6c;&#x61;&#x6e;d2&#49;&#46;&#x64;&#x65;</a>.   </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>(Autorin: Felicitas Nadwornicek)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">   </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Offene Verwaltungsdaten vom Land gibt’s nicht? Und ob! – Eine Zwischenbilanz des Projektes “OpenDataLand”</title>
		<link>https://neuland21.de/blog/verwaltung/offene-verwaltungsdaten-vom-land-gibts-nicht-und-ob-eine-zwischenbilanz-des-projektes-opendataland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Madeleine Lee]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2021 12:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[#OpenDataLand]]></category>
		<category><![CDATA[#Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[#Transparenz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://neuland21.de/?p=10176</guid>

					<description><![CDATA[In der Open-Data-Gemeinschaft scheint man sich einig zu sein: Offenen Daten sind etwas Städtisches. Die Forschung beschäftigt sich fast ausschließlich mit Open-Data-Projekten aus Großstädten und die EU spricht von einer „ländlichen Datenlücke“. Doch stimmt es wirklich, dass öffentliche Verwaltungen aus ländlichen Regionen keine Daten über Internetportale frei zur Verfügung stellen? Und falls ja, warum?
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit diesen Fragen haben wir uns im Projekt „OpenDataLand“ aufgemacht und die ländliche Open-Data-Landschaft genauer erforscht. Am Anfang stand die umfangreiche Internetrecherche nach Daten-Portalen von Gemeinden und Landkreisen, die zwei Kriterien der Ländlichkeit erfüllen mussten:</p>



<ol class="wp-block-list" id="block-f55a2305-8489-4690-ada0-be37e7264d9f"><li>Kommunen unter 50.000 Einwohner:innen und</li><li>Kommunen und Landkreise, die laut Thünen-Landatlas [3] als ländlich klassifiziert sind.</li></ol>



<p class="wp-block-paragraph">Wir konnten 165 Portale ausfindig machen, von denen 104 in Landkreisen und 61 in Gemeinden verortet sind. Besonders verbreitet sind Geoportale, als die wir 96 der 165 Portale klassifiziert haben. Wo die ländlichen Kommunen und Landkreise liegen, die Ihre Daten bereits zur Verfügung stellen, zeigt die Karte auf unserer<a href="https://opendataland.de/landkarte/" target="_blank" rel="noopener">&nbsp;Projekthomepage</a>&nbsp;anschaulich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es fiel jedoch auf, dass bei der Bereitstellung der Daten zwar internationale Standards zur Maschinenlesbarkeit größtenteils eingehalten werden, die Daten aber häufig weder einheitlich benannt noch aktuell sind und nur sehr wenige Datenkategorien zu finden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um zu verstehen, warum die Qualität der Datenbereitstellung nicht immer gewährleistet ist, und welche Herausforderungen die Kommunen und Landkreise bei Open Data wahrnehmen, haben wir Interviews mit den jeweiligen Verantwortlichen geführt. Hierbei wurde darauf geachtet, dass Landkreise und Kommunen einbezogen werden, die unterschiedlich weit mit Open Data vorangeschritten sind. Die Interviews haben gezeigt, dass:</p>



<ol class="wp-block-list"><li>viele Datenbestände analog vorliegen und noch digitalisiert werden müssen,</li><li>kleine Kommunen kaum technisch und rechtlich geschultes Personal für Open Data besitzen,</li><li>Daten nur zögerlich hochgeladen werden, wenn nichts über die potenziellen Nutzer:innen bekannt ist.</li></ol>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig wurde deutlich: Wo ein Wille ist, findet sich auch ein Weg! Ländliche Kommunen und Kreise, die sich bewusst für ein Portal entschieden hatten, waren nicht nur stolz auf das Ergebnis und überrascht über die Nachfrage, sondern entdeckten auch Vorteile einer zentralen Datensammlung für die eigene Verwaltung. Um es mit den Worten von zwei Interviewten zu sagen:&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>“Es war ein riesiger Bedarf für diese Daten schon ewig da, aber erst als wir uns darum gekümmert haben, haben wir das gemerkt.”</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>“Es war technisch machbar und wir wollten es. Wenn wir immer erst alle Fragen würden, dann hätten wir nie unser schönes Portal bekommen.”</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Open Data in ländlichen Räumen steht somit womöglich noch am Anfang seiner Entwicklung, kann jedoch – das haben uns die Vorreiter bewiesen – sein volles Potenzial in den kommenden Jahren entfalten. Dazu wollen wir beitragen, indem wir in der aktuellen Phase des Projektes “OpenDataLand” an Lösungsstrategien für die genannten Herausforderungen arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Referenzen:</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">[1] Siehe bspw.:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Janssen, Marijn; Charalabidis, Yannis; Zuiderwijk, Anneke (2012): Benefits, Adoption Barriers and Myths of Open Data and Open Government. In: Information Systems Management 29 (4), S. 258–268.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Susha, Iryna; Zuiderwijk, Anneke; Janssen, Marijn; Grönlund, Åke (2015): Benchmarks for Evaluating the Progress of Open Data Adoption. In: Social Science Computer Review 33 (5), S. 613–630.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Susha, Iryna; Zuiderwijk, Anneke; Charalabidis, Yannis; Parycek, Peter; Janssen, Marijn (2015): Critical Factors for Open Data Publication and Use: A Comparison of City-level, Regional, and Transnational Cases. In: JeDEM 7 (2), S. 94–115.</p>



<p class="wp-block-paragraph">[2] data.europa.eu; letzter Zugriff: 16.07.2020</p>



<p class="wp-block-paragraph">[3] karten.landatlas.de; letzter Zugriff; 16.07.2020</p>



<section id="spacer-block_625578b258312" class="wp-block-spacer is-style-leaf-right"></section>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kann ich Land?</title>
		<link>https://neuland21.de/arbeit/kann-ich-land/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neuland21]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Aug 2019 14:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[#Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[#Wohnen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://neuland21.de/?p=10493</guid>

					<description><![CDATA[Vom 19.-21. September findet die nächste LANDWÄRTS-Zukunftsschmiede statt. Diesmal in Stolpe in der Uckermark. Workshop-Leiterin Nadine Binias hat für uns aufgeschrieben, wie sie persönlich den Weg aufs Land gefunden hat und was sie mit der Zukunftsschmiede im alten Betonwerk Stolpe vorhat! Vorsicht - Landsehnsucht in Bildern! :D]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Wie es ist, sich&nbsp;wirklich&nbsp;für das Dorfleben zu entscheiden</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gastautorin: Nadine Binias</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vom 19.-21. September findet die nächste LANDWÄRTS-Zukunftsschmiede statt. Diesmal in Stolpe in der Uckermark. Workshop-Leiterin Nadine Binias hat für uns aufgeschrieben, wie sie persönlich den Weg aufs Land gefunden hat und was sie mit der Zukunftsschmiede im alten Betonwerk Stolpe vor hat! Vorsicht – Landsehnsucht in Bildern! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></strong></p>



<figure class="wp-block-image"><a href="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2019/08/4.jpg"><img decoding="async" src="https://cdn.shortpixel.ai/spai/q_lossless+w_1350+to_webp+ret_img/https://neuland21.de/wp-content/uploads/2019/08/4.jpg" alt="" class="wp-image-4551"/></a><figcaption><em>Alle Fotos in der Galerie: Sven Hagolani</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Juni 2019 wohne ich in Stolzenhagen, einem kleinen Sackgassendorf mit rund 230 Einwohnern. Diese Entscheidung habe ich mir nicht leicht gemacht. Alles fing mit einem Yoga-Retreat auf dem Gut Stolzenhagen an. Die komplexen Strukturen und Besitzverhältnisse des genossenschaftlich organisierten Guts und seiner Bewohner durchblickte ich zu diesem Zeitpunkt in keinster Weise und sie waren mir auch egal. Wichtig war mir nur eine Erkenntnis: Stolzenhagen fühlte sich an wie zu Hause.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sechs Sommer später zog ich dann mit Sack und Pack und einer Freundin endlich an den Rand der Uckermark mitten in den Nationalpark Unteres Odertal auf das Gut Stolzenhagen. Bis jetzt habe ich keine Sekunde bereut. Das liegt natürlich auch daran, dass ich das Glück habe, für viele unterschiedliche Projekte und Akteure vor Ort arbeiten zu können. Und dass es die Vielzahl an Initiativen überhaupt gibt. Denn eine Sorge potentieller Land-Zuzieher ist ganz sicher, ob sie vor Ort einerseits Arbeit finden und andererseits einige Gleichgesinnnte, vielleicht sogar Freunde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der ideale Ort, um solche Menschen zu finden, sich auszuprobieren und vielleicht auch mal das Landleben auf Zeit zu erproben, ist das alte Betonwerk in Stolpe. Dort entsteht in den nächsten Jahren auf 4,5 Hektar Industriebrache ein Ort, der ein Modell werden soll für gemeinschaftliches, nachhaltiges Wohnen und Arbeiten auf dem Dorf. Von der Reaktivierung der alten Dorfkneipe über Renaturierung und Kunst-Performances bis hin zur Ansiedlung von Handwerk und Gewerbe ist dort Raum für Experimente. Natürlich vorzugsweise unter enger Einbindung der lokalen Bevölkerung – denn wer aufs Dorf zieht, muss mit Nachbarn rechnen. Und die sind in Brandenburg immer ein wenig schwieriger, netter, rechter, linker, stummer oder redseliger als man gedacht hätte. Wer offen und herzlich ist bekommt aber ganz sicher Unterstützung auf ganzer Linie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kulturpark Stolpe bietet durch seinen riesigen, gefühlt leeren Raum die perfekte Projektionsfläche für Ideen und Visionen jeglicher Art. Kunst und Kultur werden in der Region ebenso hoch geschätzt wie klassisches Handwerk oder „Kopfarbeit“. Überall dort, wo es bereits schnelles Netz gibt, ist natürlich auch digitales Arbeiten möglich, das hat bereits jetzt viele Kreative in die Gegend gelockt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz abgesehen von dem Mega-Potenzial des alten Betonwerk-Geländes ist aber auch die ganze Region attraktiv. Der ausgesprochen engagierte Bürgermeister Frederik Bewer aus Angermünde treibt in angemessenem Tempo und mit dem richtigen Ton, die Entwicklung seiner kleinen Stadt und der zahlreichen zugehörigen, umliegenden Dörfer vorbildlich voran. Das Rathaus ist für ihn ein Haus des Rats und er lädt glaubwürdig ein, sich diesen dort vor Ort auch auf jeden Fall zu holen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erfahrungen, die ich in den letzten Jahren mit dem Dorf, dem Landleben, genossenschaftlichen Strukturen, Vereinsleben, Fördermitteln, Leerstand, Angst vor Gentrifizierung, Zuzug, Wegzug, sinnvollem Netzwerken und Existenzgründung auf dem Land gemacht habe, werde ich für die LANDWÄRTS-Zukunftsschmiede im September bündeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam werden wir an drei Tagen – jeder für sich und alle zusammen – eine persönliche Vision entwickeln, wie das eigene Leben auf dem Land aussehen kann. Was braucht man eigentlich dafür? Job? Familie? Haus? Oder nur einen Camper, eine Idee und etwas Geld auf der hohen Kante? Kann man beim Bäcker auch mit 40 noch in die Lehre gehen oder ungelernt Tiny Houses bauen, vielleicht mit dem lokalen Tischler?&nbsp; Dabei spielt es letztlich keine Rolle, ob der gewählte Wohnort dann Stolpe, Stolzenhagen, die Uckermark oder der Barnim oder doch Buxtehude ist – wichtig ist, dass man seinem Traum ein wenig näher kommt. Ein Gedankenspiel mit Gleichgesinnten. Ein Erfahrungsaustausch mit ein wenig Beratungscharakter. Und ein schönes Wochenende unter neuen Freunden!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wir freuen uns auf Eure&nbsp;<a href="https://www.eventbrite.de/e/landwarts-zukunftsschmiede-in-angermunde-stolpe-tickets-67696597345" target="_blank" rel="noopener">Anmeldungen</a>! Mehr Infos zur Zukunftsschmiede gibt es&nbsp;<a href="https://www.eventbrite.de/e/landwarts-zukunftsschmiede-in-angermunde-stolpe-tickets-67696597345" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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