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	<title>#Nahversorgung &#8211; Neuland21</title>
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	<description>Landleben für das 21. Jahrhundert</description>
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	<title>#Nahversorgung &#8211; Neuland21</title>
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		<title>Neue Läden braucht das Land: Warum ein Dorfladen mehr als Lebensmittel bietet</title>
		<link>https://neuland21.de/nahversorgung/neue-dorflaeden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neuland21]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Apr 2022 13:40:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Nahversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[#Dorfleben]]></category>
		<category><![CDATA[#Zivilgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Dorfläden]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaftsförderung]]></category>
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					<description><![CDATA[Warum sind Dorfläden wichtig für ländliche Räume? Welche unterschiedlichen Konzepte gibt es für eine zukunftsfähige Nahversorgung mit Lebensmitteln auf dem Land? Das hat Nora Hartmann in ihrer Masterarbeit untersucht. In diesem Gastbeitrag gibt sie Tipps, wie neue Dorfläden entstehen können, was bei der Planung bedacht werden muss und welche Aufgaben auf Politik und Regionalentwicklung zukommen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dieser Gastbeitrag von Nora Hartmann beruht auf Erkenntnissen, die im Rahmen der Masterarbeit „Zukunftsfähige Konzepte zur Lebensmittelnahversorgung in Dörfern – eine sozial-empirische Analyse moderner Konzepte in Deutschland“ gewonnen wurden. Dafür wurden leitfadengestütze Interviews durchgeführt. Die Arbeit wurde von Ulrich Harteisen (HAWK Göttingen) und Mathias Großklaus (neuland21) betreut. Die Autorin ist unter <a href="&#109;&#x61;&#x69;l&#116;&#x6f;:&#110;&#x6f;r&#97;&#x2e;h&#97;&#x72;&#x74;&#109;&#x61;&#x6e;n&#64;&#x68;a&#119;&#x6b;&#46;&#100;&#x65;">&#x6e;&#x6f;&#114;&#97;&#46;h&#x61;&#x72;&#x74;&#109;an&#x6e;&#x40;&#x68;&#97;&#119;k&#x2e;&#x64;&#x65;</a> erreichbar.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gastbeitrag von Nora Hartmann</p>



<h2 class="is-style-box wp-block-heading"><strong>Dörfliche Lebensmittelversorgung und demographischer Wandel: Viele Herausforderungen!</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vor 50 Jahren hatte noch jedes Dorf seine eigene Lebensmittelnahversorgung. Es gab oft mehr als nur einen Laden, der mit den Dingen des täglichen Bedarfs versorgte. Heute ist es schon etwas besonderes, wenn in einem kleineren Ort ein Laden zu finden ist. Das liegt am demographischen Wandel: durch Abwanderung und Überalterung verändert sich die Struktur und das Volumen der Nachfrage nach Lebensmitteln. Aber auch die steigende Anforderungen der Konsument:innen an Auswahl, Qualität und Preis erschweren das Fortbestehen der kleinen Läden auf dem Land. Sie haben wenig Chancen, mit großen Supermärkten oder Discountern zu konkurrieren. Dazu kommt, dass viele Menschen auf dem Land ihr eigenes Auto besitzen. Sie können so ganz bequem ihren Einkauf im Supermarkt der nächsten Stadt tätigen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch nicht nur auf der Seite der Konsument:innen hat sich die Situation in den letzten Jahrzehnten verändert. Das Betreiben eines kleinen Dorfladens hat sich immer weiter erschwert. Heute dominieren nur sechs Großanbieter mit 90 % des Marktanteils den Lebensmitteleinzelhandel. Ein typischer Supermarkt hat ein Einzugsgebiet von über 5.000 Menschen. Die kleinen Läden sind dieser Konkurrenz nicht gewachsen. Und auch die Lieferkonditionen haben sich für den einzelnen Laden verschlechtert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz dieser schwierigen Ausgangssituation gibt es jedoch auch heute noch Dörfer mit eigenem Laden. Für die Regionalentwicklung in ländlich geprägten Gegenden ist es außerordentlich wichtig, diese zu erhalten und das Entstehen neuer Läden anzuschieben. Das hat Gründe, die weit über die unmittelbare Lebensmittelversorgung hinausgehen.</p>



<h2 class="is-style-box wp-block-heading"><strong>Warum das Land Dorfläden braucht</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading">#1 Dorfläden sind ein sozialer Dorfmittelpunkt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Viele kleine Ortschaften gelten heute als sogenannte „Schlafdörfer“. Das sind Orte, in denen die Menschen lediglich den Rückzugsraum der eigenen Wohnung nutzen, alle Aktivitäten – wie Arbeit, Hobbys oder soziale Begegnungen – finden außerhalb des Wohnortes statt. Dorfläden können hier einen Gegentrend setzen und dazu beitragen, einen Ort (wieder) zu beleben. Ein Dorfladen kann als Begegnungsstätte, als Treffpunkt dienen. Auch für neu Zugezogene kann der Kontakt mit anderen erleichtert werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">#2 Dorfläden schaffen regionale Wertschöpfung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Dorfläden setzen einen besonderen Schwerpunkt auf Produkte aus der Region. Für die Konsument:innen eröffnet dies die (verhältnismäßig einfache) Möglichkeit, regionale Produkte zu beziehen. Durch den persönlichen Kontakt zu Landwirt:innen und Produzent:innen der Ladenbetreibenden sowie die kurzen Wege ist die Herkunft der Produkte gut nachvollziehbar. Bewusster Konsum wird erlebbar und eine Identifikation mit dem eigenen Ort und der eigenen Region durch persönlichen Bezug möglich. Und möglicherweise entstehen sogar Arbeitsplätze.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">#3 Dorfläden sind multifunktionale Zentren (oder können es werden)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ist erst einmal ein Ort der Begegnung geschaffen (und dafür braucht es nicht viel), macht der Dorfladen möglicherweise Lust auf mehr. Viele Dorfläden integrieren zusätzliche Angebote. Sind Struktur und Räumlichkeit erst mal vorhanden, gliedert auch verhältnismäßig einfach ein Café an, eine Kunstausstellung findet ihren Platz, eine Carsharing-Initiative kann ihre Anlaufstelle andocken oder einfach nur eine Austauschbörse für Nachhilfestunden am Schwarzen Brett stattfinden. Ob der Dorfladen einem typischen Tante-Emma-Laden gleicht oder doch gleich ein ganzes Dorfzentrum mit Kinder- oder Altenbetreuung oder einem Coworking-Space entsteht, hängt von den individuellen Bedarfen einer Dorfgemeinschaft ab. Ein wirklich erfolgreicher Dorfladen kann auch ein Katalysator für das Interesse der Bürger:innen für den eigenen Ort sein. Und warum dann nicht weitere Projekte im Dorf wagen?</p>



<h3 class="wp-block-heading">#4 Dorfläden schaffen kurze Wege für das Klima … und das eigene Wohlbefinden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht zuletzt ermöglicht das Einkaufen im eigenen Ort, das Auto ab und zu mal stehen zu lassen. Gerade in Zeiten von Homeoffice ist es oft gar nicht mehr jeden Tag nötig, den Weg in die nächste Stadt zu machen&nbsp; –&nbsp; wenn die Produkte des täglichen Bedarfs auch ein paar Straßen weiter zu finden sind. Dies entlastet nicht nur das Klima, sondern auch die vollen Straßen und den eigenen Terminkalender. Und durch den Fokus auf regionale Produkte werden (zumindest teilweise) weite Transportstrecken eingespart.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">#5 Dorfläden schaffen barrierearme Teilhabeemöglichkeiten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Dorfladen ermöglicht weniger mobilen Menschen eine Möglichkeit zur sozialen Teilhabe und Selbstständigkeit. In Anbetracht des demografischen Wandels und der Alterung unserer Gesellschaft wird das ein zunehmend wichtiger Aspekt. Gerade ältere Menschen sind aufgrund der Entfernung zu Infrastruktur auf dem Dorf häufig auf Hilfe angewiesen.Doch auch jüngere Menschen (etwa Kinder, Jugendliche oder Menschen mit Behinderung) profitieren von örtlichen Angeboten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">#6 Dorfläden steigern die Standortattraktivität</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Unter einem dörflichen Idyll stellen sich viele eine intakte Gemeinschaft mit einem lebendigen Ort vor. Bestehende Infrastruktur ist da ein wichtiger Aspekt. So kann ein ein Dorfladen mit dazu beitragen dem Problem der Landflucht, der Bevölkerungsabnahme, der Überalterung entgegenzuwirken. Und auch für Rückkehrer:innen oder neu Zuziehende macht es den Ort attraktiver.</p>



<h2 class="is-style-box wp-block-heading"><strong>Gründen eines neuen Dorfladens: Was sollte bedacht werden?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz der vielen Vorteile für Dörfer und Dorfgemeinschaften: Die Gründung eines Dorfladens (oder die Erneuerung des Konzepts eines bestehenden) ist nicht ohne Hürden. Viele Fehler lassen sich jedoch durch ein bedachtes Vorgehen leicht vermeiden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">#1 Planung, Planung, Planung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine gute Planung ist das A und O. Es nützt nichts, wenn es den schönsten Dorfladen in einem Ort gibt und niemand geht hin. Darum empfiehlt sich, vorab die Machbarkeit zu klären und Bedarfe zu erkunden. Es sollten einige grundlegende Fragen im Vorfeld geklärt werden: Was wünschen sich die Menschen des Ortes von einem Laden? Und unter welchen Bedingungen gehen sie dort einkaufen? In diesem Zuge sollten die Bedürfnisse der potenziellen Kundschaft abgefragt werden. Außerdem muss geprüft werden, welche anderen Nahversorgungsinitiativen in eine Konkurrenzsituation kommen könnten oder ob vielleicht nicht sogar Kooperationen möglich sind. Auch im Laufe des Bestehens des Ladens sollten immer wieder die Bedürfnisse der Kundschaft abgeglichen werden. Ein flexibles Reagieren auf die Wünsche der Kund:innen ist Voraussetzung für ein langfristiges Bestehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">#2 Dorfladen ist nicht gleich Dorfladen: Geeignete Form finden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dorfläden sind so unterschiedlich wie die Dörfer. Jeder (erfolgreiche) Dorfladen ist einzigartig und auf die Begebenheiten und Bedürfnisse des Ortes zugeschnitten. Jedes Dorf muss selbst herausfinden, welche Aspekte vor Ort wichtig sind, welche Schwerpunkte gelegt werden sollen oder welche Wirtschaftsform die geeignetste ist. In der folgenden Tabelle finden sich typische Beispiele von Dorfläden aus ganz Deutschland.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="470" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/04/screenshot-2022-04-19-105405-1024x470.png" alt="" class="wp-image-10441" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/04/screenshot-2022-04-19-105405-1024x470.png 1024w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/04/screenshot-2022-04-19-105405-300x138.png 300w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/04/screenshot-2022-04-19-105405-768x352.png 768w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/04/screenshot-2022-04-19-105405-1536x704.png 1536w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/04/screenshot-2022-04-19-105405.png 1579w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">#3 Gute Beispiele kennenlernen – und Unterstützung einholen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Rad muss nicht neu erfunden werden! Es gibt bereits viele erfolgreiche Dorfläden mit den unterschiedlichsten Konzepten. Einfach mal umhören und nachfragen! Oft wird gerne geholfen. In einigen Bundesländern oder auch Regionen (etwa LEADER-Regionen) gibt es auch Vernetzungsstellen. Die haben vorhandene Expertise bereits zusammengetragen und können weitervermitteln. Auch für die Planung eines Ladens gibt es häufig Unterstützung von der regionalen Wirtschaftsförderung oder anderen Instanzen – auch wenn keine expliziten Angebote bestehen, kann hier meist unterstützt werden. Zudem können Fördermittel eine große Erleichterung darstellen. Fördermittelstellen für Dorfläden können an unterschiedlichen Stellen angesiedelt sein: Kommune, Land, LEADER, Modellregionen, Pilotprojekte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">#4 Verantwortliche Person(en) finden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine stabile Finanzierung und ausreichend Kundschaft nützt nichts, wenn es keine Menschen gibt, die bereit sind den Laden zu betreiben. Es müssen also Menschen gefunden werden, die den Laden führen möchten und ihn am Laufen halten. Gibt es dafür ehrenamtliches Potenzial oder können die Personalkosten abgedeckt werden? Dafür sollte stets eine langfristige Perspektive mitbedacht werden. Ehrenämter stoßen schnell an ihre zeitlichen Grenzen und verpflichten sich oft nicht über Jahre hinweg. Die Führung eines Ladens sollte nicht unterschätzt werden. Kaufmännisches Wissen ist unabdingbar für ein gutes Gelingen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">#5 Kosten sparen, gut wirtschaften</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler Punkt ist natürlich die Wirtschaftlichkeit. Schon bei der Ausrichtung des Ladens muss eine wirtschaftlich tragbares Konzept vorhanden sein. Eine Abgrenzung zum Supermarkt ist hier entscheidend. Es muss klar herausgearbeitet werden, warum Menschen in diesem Laden einkaufen möchten und nicht woanders. Die Konkurrenz zu anderen kleinen Läden oder Initiativen sollte unbedingt vermieden werden. Es darf jedoch nicht an der falschen Stelle gespart werden. Kostenreduktion durch zu kurze Öffnungszeiten kann dem Laden auch zum Verhängnis werden. Diese sollten unbedingt auf die Bedürfnisse der Dorfbewohner:innen abgestimmt werden. Es sollte geklärt werden, ob etwa die Gemeinde Ladenfläche zu besonderen Konditionen vermieten oder sogar zur Verfügung stellen kann. Ebenso sollte geprüft werden, ob dauerhafte Fördermöglichkeiten bestehen. Wenn sich nicht genügend Personal findet oder die Einstellung neuer Mitarbeitenden nicht zu stemmen ist, gibt es viele Möglichkeiten: Eingespart werden können Kosten zum Beispiel beim Personal (Ein personalloses 24h-Laden-Konzept, ein ehrenamtliches Betriebermodell oder ein Angebot über Automaten. Ehrenamt, Automaten, Internethandel).</p>



<h3 class="wp-block-heading">#6 Passende Räumlichkeiten finden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig für den Erfolg eines Dorfladens ist dessen Lage. Der Laden sollte sich zentral im Ort befinden und nach Möglichkeit an einer Durchgangsstraße um Pendelverkehr und Menschen auch von außerhalb zu erreichen. Vielleicht gibt es noch eine Immobilie eines ehemaligen Ladens. Das schafft Identifikation. Oder es kann eine andere Immobilie umgenutzt werden. Genügend Parkplätze sind ebenso ein wichtiger Faktor. Auch die Innenraumausstattung ist wichtig für einen erfolgreichen Laden. Sie sollte modern und ansprechend sein und eine warme Atmosphäre schaffen, den Einkauf angenehm machen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">#7 Risiken streuen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Häufig trägt sich das Angebot von ausschließlich Lebensmitteln in einem kleinen Ort nicht. Und der Dorfladen sticht besonders als Ort der Begegnung heraus. Da bietet sich die Integration weiterer Angebote an. Beispiele hierfür sind: ein Café, eine Paketannahmestelle/Post, ein kulturelles Angebot, Internetzugang, Leihlastenräder, Carsharing. Oder kann der Laden vielleicht mit anderen (bereits vorhandenen oder zukünftigen) Strukturen kombiniert werden (Coworking-Space, Ärztehaus, Gemeindezentrum)? Welche Ideen gibt es noch?</p>



<h3 class="wp-block-heading">#8 Die kleinen Fragen nicht vergessen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere wichtige Fragen für die Planung eines Dorfladens sind: Ist eine Internetpräsenz geplant? Wie können besonders junge Menschen angesprochen werden? Kann der Laden sich wandeln/ ist er flexibel? Soll der Laden Teil eines Netzwerks werden? Was kann der Laden bieten, was der Supermarkt nicht kann? Gibt es einen geeigneten Platz für ein schwarzes Brett?</p>



<h2 class="is-style-box wp-block-heading">Was die Politik tun kann</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gute Planung und Vorbereitung kann vieles möglich machen. Dennoch liegt es nicht am Engagement der Menschen vor Ort, dass es Dorfläden vielerorts schwer haben. Hier ist die Politik gefragt. Welche Weichen sollten also gestellt werden?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst sollten Dorfläden auf allen politischen Ebenen gezielt unterstützt und gefördert werden. So könnte den Kommunen mehr Entscheidungsspielräume zubilligen, da diese am besten die Situation vor Ort und die Bedürfnisse der Menschen einschätzen können. Gefördert werden sollte auch die interkommunale Zusammenarbeit, da manche Konzepte sich besser in einem größeren Verband verwirklichen lassen, wie etwa ein mobiler Dorfladen, und die Vernetzung einzelner Läden von Vorteil sein kann. Auch das Zusammendenken von verschiedenen Nahversorgungskonzepten und ländlichen Akteur:innen kann sehr erfolgreich sein. Vielleicht kann in einem Gebäude Lebensmittelversorgung und eine Arztpraxis untergebracht werden? Oder es kann eine Kooperation mit dem Dorfverschönerungsverein entstehen?&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konkrete Hilfestellungen für Dorfläden können eigene Beratungsstellen geben (die z.B. in der Wirtschaftsförderung angesiedelt werden könnten). Aber auch das Finanzieren oder Bezuschussen einer Machbarkeitsstudie kann für einen erfolgreichen Dorfladen der erste Schritt sein. Finanzielle Unterstützungen, gerade in der Anfangsphase, sind für kleine Projekte oft maßgeblich. Oft scheitert es jedoch schon an der Antragstellung. Hier bedarf es Hilfe durch geschultes Personal oder im besten Falle einen Abbau von bürokratischen Hürden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch sind Prozesse oft sehr langwierig, ein Laden braucht bei der Eröffnung aber das Aktionspotenzial und kann sich nicht immer mehrjährige Antragsstellungsprozesse leisten. Ebenso ist der Erhalt von Fördermitteln häufig auch an Bedingungen geknüpft, die nicht für jedes Geschäftsmodell passend sind. Die Bedingungen für den Erhalt einer Förderung sollten gegebenenfalls geprüft und angepasst werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schwer haben es die Dorfläden auch, weil für sie in vielerlei Hinsicht die gleichen Vorschriften und Hygieneauflagen wie für den Großhandel gelten. Eine Erleichterung oder Sonderregelungen von politischer Seite für den Kleinsthandel könnten hier Ansatzpunkte sein.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und schließlich kann das Etablieren eines Dorfladennetzwerkes und die Gewährleistung dessen langfristigen Fortbestehens eine gute Stütze für die einzelnen Läden sein.</p>



<section id="spacer-block_62455fc44c07c" class="wp-block-spacer is-style-leaf-right"></section>


<h3 class="wp-block-heading">Weiterführende Links</h3>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/" target="_blank" rel="noopener">dorfladen-netzwerk.de</a> (bundesweites Netzwerk multifunktionaler Dorfläden)</li><li><a href="https://markttreff-sh.de/" target="_blank" rel="noopener">markttreff-sh.de</a> (Landesweites Dorfladennetzwerk Schleswig-Holstein)</li><li><a href="https://www.m-punkt-rlp.de/" target="_blank" rel="noopener">m-punkt-rlp.de</a> (Beratungsstelle Dorfläden Rheinland-Pfalz)</li><li><a href="https://meck-schweizer.de/" target="_blank" rel="noopener">meck-schweizer.de</a> (Regionalvermarktunginitiative Mecklenburgische Schweiz)</li><li><a href="https://www.dorv.de/" target="_blank" rel="noopener">dorv.de</a> (multifunktionale Nahversrogung)</li></ul>



<h3 class="wp-block-heading">Weiterführende Literatur</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (Hrsg.). (2014). <em>Sicherung der Nahversorgung in ländlichen Räumen. Impulse für die Praxis.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Neu, C., &amp; Nikolic, L. (2015). Versorgung im ländlichen Raum der Zukunft: Chancen und Herausforderungen. In <em>Gerontologie und ländlicher Raum: Lebensbedingungen, Veränderungsprozesse und Gestaltungsmöglichkeiten</em>. Springer VS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Küpper, P., &amp; Tautz, A. (2015). Sicherung der Nahversorgung in ländlichen Räumen Europas: Strategien ausgewählter Länder im Vergleich. <em>Europa Regional</em>, <em>3</em>(21.2013), 138–155.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zibell, B., Revilla Diez, J., Heineking, I., Preuß, P., Bloem, H., &amp; Sohns, F. (2015). Zukunft der Nahversorgung in ländlichen Räumen: Bedarfsgerecht und maßgeschneidert. In <em>Gerontologie und ländlicher Raum: Lebensbedingungen, Veränderungsprozesse und Gestaltungsmöglichkeiten</em>. Springer VS.</p>


<p><em>Foto:&nbsp;<a href="https://unsplash.com/@ragonesco?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText" target="_blank" rel="noopener">Raul Gonzalez Escobar</a><a href="https://unsplash.com/photos/smgTvepind4?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditShareLink" target="_blank" rel="noopener"> on </a><a href="https://unsplash.com/s/photos/food-shopping?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText" target="_blank" rel="noopener">Unsplash</a></em></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>OK Lab Fläming – Was lief bislang dieses Jahr?</title>
		<link>https://neuland21.de/blog/ok-lab-flaeming-was-lief-bislang-dieses-jahr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Madeleine Lee]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Oct 2021 08:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[#Nahversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[#Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Alles auf offen]]></category>
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					<description><![CDATA[Was ist ein OK Lab? Was ist bisher passiert und was steht als nächstes an? Lies jetzt die Neuigkeiten aus dem OK Lab Fläming! ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was</strong> <strong>ist ein OK LAB?</strong> </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2021/10/ok-lab-flaeming2.webp" alt="" class="wp-image-10133" width="292" height="378" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2021/10/ok-lab-flaeming2.webp 642w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2021/10/ok-lab-flaeming2-231x300.webp 231w" sizes="(max-width: 292px) 100vw, 292px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In einem Open Knowledge Lab treffen sich regelmäßig Menschen aus verschiedenen Bereichen um analoge und digitale Lösungen zu entwickeln und praktische Projekte umzusetzen, die unser Zusammenleben erleichtern. Die Open Knowledge Labs wurden im Jahr 2014 von der&nbsp;<a href="http://okfn.de/" target="_blank" rel="noopener">Open Knowledge Foundation</a>&nbsp;als Treffpunkte für die digitale Stadtgesellschaft ins Leben gerufen. Sie sind Teil einer weltweiten Bewegung für mehr Offenes Wissen, Offene Daten und Teilhabe an der digitalen Stadt namens&nbsp;<a href="https://codeforall.org/" target="_blank" rel="noopener">Code for All</a>. In Deutschland haben sich bisher 31 dieser “<a href="http://codefor.de/" target="_blank" rel="noopener">OK Labs</a>” gegründet, die sich vor allem in Städten befinden. Die Community der OK Labs umfasst mehr als 500 Ehrenamtliche. Auch in Bad Belzig gibt es seit 2020 ein OK Lab, welches im Rahmen des Projekts “Alles auf Offen” von Martin Koll und Neuland21 initiiert wurde. Hier treffen sich Bürgerinnen und Bürger aus der Region regelmäßig zum Austausch über Offenes Wissen, Digitalisierungsprojekte und die kommende Smart City. Das OK Lab Fläming ist damit das erste ländliche der deutschen OK Labs.&nbsp;Seit Sommer diesen Jahres findet das OK Lab Fläming regelmäßig in hybrider Form statt. Dabei sitzt ein Teil der Teilnehmer*innen gemeinsam vor Ort im Coconat oder dem neuen Smart City Büro und andere sind digital über das Videokonferenz Tool Big Blue Button zugeschaltet.&nbsp;Neben lockeren Gesprächen über Digitalisierungsprojekte entstehen auch immer konkrete Protoytypen und Ideen. So wurde zu Zeiten der Kontaktverbote kurzerhand ein digitaler Ratssaal geschaffen in dem sich weiter getroffen werden konnte.Seit Sommer diesen Jahres findet das OK Lab Fläming regelmäßig in hybrider Form statt. Dabei sitzt ein Teil der Teilnehmer*innen gemeinsam vor Ort im Coconat oder dem neuen Smart City Büro und andere sind digital über das Videokonferenz Tool Big Blue Button zugeschaltet.&nbsp;&nbsp;Neben lockeren Gesprächen über Digitalisierungsprojekte entstehen auch immer konkrete Protoytypen und Ideen. So wurde zu Zeiten der Kontaktverbote kurzerhand ein digitaler Ratssaal geschaffen in dem sich weiter getroffen werden konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was ist bisher passiert?</strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Beginn des OK Lab Fläming haben sich neben dem digitalen Ratssaal einige interessante Projekte ergeben:&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Eine&nbsp;<a href="https://neuland21.de/waldbrand-app-brandenburg/">Waldbrand-App</a>, die es Feuerwehrleuten ermöglicht Wasserentnahmestellen und andere Informationen auch Offline schnell zu finden.</li><li>Ein&nbsp;<a href="https://neuland21.de/ok-lab-flaeming-entwickelt-covid-19-postleitzahlen-check-fuer-hoteliers/">COVID-PLZ-Checker,</a>&nbsp;der es gemeinsam mit der&nbsp;<a href="https://www.reiseland-brandenburg.de/wir-ueber-uns/" target="_blank" rel="noopener">TMB&nbsp;</a>dem Hotelgewerbe und Anderen ermöglichte während der Beschränkungen im letzten Jahr die Covid-19 Inzidenzen der Heimatregion ihrer Gäste schnell nach Postleitzahlen zu überprüfen.&nbsp;</li><li>Der Bau und die Anbringung von&nbsp;<a href="https://neuland21.de/feinstaubsensor-an-belziger-rathaus-misst-luftqualitaet/">Feinstaubsensoren</a>&nbsp;an vier Standorten in Bad Belzig und Wiesenburg&nbsp; zur Messung der Feinstaubwerte.</li><li>Visualisierung von (Fahrrad)unfällen in der Region.</li><li>Unterstützung bei Initiierung der&nbsp;<a href="https://smart-village.net/forum-hoher-flaeming/" target="_blank" rel="noopener">Austauschplattform für den Smart Village e. V.</a></li></ul>



<figure class="wp-block-gallery aligncenter has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="530" data-id="10135" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/04/ok-lab-flaeming4.webp" alt="" class="wp-image-10135" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/04/ok-lab-flaeming4.webp 1024w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/04/ok-lab-flaeming4-300x155.webp 300w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/04/ok-lab-flaeming4-768x398.webp 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Übersichtskarte über die angebrachten Feinstaubsensoren im Fläming</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="819" height="461" data-id="10134" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/04/ok-lab-flaeming3.webp" alt="" class="wp-image-10134" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/04/ok-lab-flaeming3.webp 819w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/04/ok-lab-flaeming3-300x169.webp 300w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2022/04/ok-lab-flaeming3-768x432.webp 768w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /><figcaption>Feinstaubsensoren</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was steht als nächstes an?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben&nbsp;<a href="https://wiki.ardumower.de/" target="_blank" rel="noopener">smarten Selbstbau Rasenmähern</a>&nbsp;und&nbsp;<a href="https://sensor.community/de/sensors/dnms/" target="_blank" rel="noopener">Lärmsensoren&nbsp;</a>geht es derzeit um ein Spiel zu den Orten des Flämings nach Vorbild von&nbsp;<a href="http://click-that-hood.com/brandenburg" target="_blank" rel="noopener">dem für Brandenburg</a>. Auch für weitere Vorhaben, die in den kommenden Monaten im Fläming starten werden, nimmt das OK Lab eine wichtige Rolle ein. Mit dem Querschnittsthema Open Data und gemeinwohlorientierte Digitalisierung bildet es ein Bindeglied zwischen den Mitmachformaten und bietet interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Platz zum Austausch und zur Realisierung von neuen Ideen und Vorhaben. Das OK Lab lebt von engagierten Bürgerinnen und Bürgern aus diversen Bereichen, dabei ist es nicht wichtig, wie stark man sich mit Digitalisierung und digitalen Tools auskennt, denn jeder Input ist wertvoll und verhilft zu besseren Lösungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor wir in der Winterpause vor allem digitale Treffen machen werden, findet am 02.11. um 18 Uhr im&nbsp;<a href="https://www.google.de/maps/place/COCONAT/@52.1319545,12.5148355,17z/data=!3m1!4b1!4m8!3m7!1s0x47a898b7967c0599:0xb57cf7d432679caa!5m2!4m1!1i2!8m2!3d52.1319545!4d12.5170295" target="_blank" rel="noopener">Coconat Klein Glien</a>&nbsp;das nächste OK Lab statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr habt Lust in Zukunft dabei zu sein? Kommt vorbei oder schreibt Martin Koll einfach eine E-Mail (martin.koll(aet)okfn(.)de).</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>UPDATE aus dem “Alles auf offen”-Projekt</title>
		<link>https://neuland21.de/blog/alles-auf-offen/update-aus-dem-alles-auf-offen-projekt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Madeleine Lee]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2021 13:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alles auf offen]]></category>
		<category><![CDATA[#Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[#Dorfleben]]></category>
		<category><![CDATA[#Nahversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[#Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[#Verwaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[Gerne wollen wir euch einen Einblick in unsere Arbeit geben und euch die Highlights der letzten Monate präsentieren, denn wir haben viele spannende Vorhaben erfolgreich umgesetzt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-turkis-color has-text-color wp-block-paragraph"><strong>Was ist die letzten Monate passiert? Gerne wollen wir euch einen Einblick in unsere Arbeit geben und euch die Highlights der letzten Monate präsentieren, denn wir haben viele spannende Vorhaben erfolgreich umgesetzt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>CoderDojo goes Girl’s Day für mehr girlpower in MINT-Berufen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem tollen Aktionstag hatten wir am 22.04. Mädchen zu digitalen Workshops eingeladen. Gemeinsam mit der Technologie- und Gründerzentrum Potsdam-Mittelmark GmbH (TGZ) organisierten wir ein Nachmittagsprogramm mit dem Ziel, Mädchen und junge Frauen für einen Berufsweg im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zu begeistern. Mit zwei spannenden Workshops zu den Themen Software- und Hardware-Entwicklung wurden den Teilnehmerinnen erste Einblicke hinter die Kulissen von Soft- und Hardware und konnten bereits eigene Projekte umsetzen. Während der anschließenden Vorträge von Carolin Clausnitzer, Meike Eitel und Katja Müller, die alle drei einen Berufsweg in den Bereichen Technologie und Digitalisierung gewählt haben, konnten sie sich ein Bild zu dem Berufsalltag der drei Frauen machen. Die Mädchen waren begeistert vom Programm und die Nachfrage nach Folgeangeboten war groß.&nbsp;<a href="https://neuland21.de/rueckblick-zum-girls-day-coderdojo-am-22-04-2021/">Hier</a>&nbsp;geht’s zum ganzen Artikel.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>OK Lab Fläming I: Feinstaub Sensoren beweisen die gute Luftqualität in Bad Belzig</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Mai 2021 wird am Bad Belziger Rathaus mit einem Feinstaub Sensor die Luftqualität gemessen. Die Daten werden in Echtzeit an die Datenplattform&nbsp;<a href="https://luftdaten.info/" target="_blank" rel="noopener">https://luftdaten.info/</a>&nbsp;übermittlet und können dort öffentlich eingesehen werden. Mit diesem Vorhaben, welches im OK Lab Fläming umgesetzt wurde, wollen wir Antworten auf Fragen wie “Wie hoch ist die Belastung durch Feinstaub und Stickoxide in Wohngebieten?” oder “Ist die Feinstaubbelastung in einigen Monaten höher als in anderen?”, sowie “Gibt es ein Stadt-Land-Gefälle bezüglich der Luftqualität im Fläming?” liefern. Um eine valide Aussage zu treffen, sollen in den kommenden Monaten noch weiter Sensoren dazu kommen, die selbstständig von Freiwilligen im OK Lab zusammengebaut werden können.&nbsp;<a href="https://neuland21.de/feinstaubsensor-an-belziger-rathaus-misst-luftqualitaet/">Hier</a>&nbsp;geht’s zum detaillierten Blogbeitrag.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>OK Lab Fläming II: Eine Waldbrand App für Brandenburger Feuerwehren entsteht</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter dem Motto&nbsp;<em>Gemeinsam Bad Belzig gestalten!</em>&nbsp;starteten wir im Juni 2021 gemeinsam mit der Stadtverwaltung Bad Belzig die digitale Bürgerbeteiligungsplattform&nbsp;<a href="https://beteiligung.bad-belzig.de/" target="_blank" rel="noopener">Beteilung.bad-belzig.de</a>. Hier können Bürger und Bürgerinnen auch von zuhause aus bei kommunalen Themen mitdiskutieren und sich informieren. Damit will die Stadtverwaltung mehr Meinungen und Stimmungen eingefangen, die in die kommunalen Entscheidungsprozesse einfließen. Die erste Abstimmung dient der Namensfindung für das Soziokulturelle Zentrum in Bad Belzig, bei der Bürger*innen zwischen zehn Namensvorschlägen wählen können. Die AG CONSUL&nbsp; wertet die Ergebnisse aus und der Vorschlag mit den meisten Stimmen wird der Stadtverordnetenversammlung dann zur abschließenden Namensgebung vorgelegt. Die AG beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten der digitalen Bürgerbeteiligung im Fläming. So soll ein möglichst breites Spektrum an Themen aus Bad Belzig und dem Fläming zusammengetragen und für Beteiligung.bad-belzig.de aufbereitet werden.&nbsp;<a href="https://neuland21.de/gemeinsam-bad-belzig-gestalten-bad-belzig-startet-digitale-plattform-fuer-buergerbeteiligung/">Hier</a>&nbsp;geht’s zum ganzen Artikel.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fantastische Aussichten: Auch in den Sommerferien bleibt es spannend – mit dem CoderDojo Ferienprogramm</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit den Kindern wollen wir im CoderDojo Ferienprogramm den Microcontroller Calliope Mini kennen und lieben lernen. Dafür haben wir uns ein spannendes Programm über vier Tage á 3 Stunden ausgedacht, bei dem für jeden und jede etwas dabei ist. Ob Pflanzen-Bewässerungsanzeige oder ein selbstgebasteltes Klavier und das ganz ohne Vorkenntnisse! Schritt für Schritt lernen wir spielerisch den Umgang mit dem Calliope Mini und programmieren auf den Laptops die entsprechenden Programme. Durch gemeinsames Basteln wollen wir ebenfalls die Kreativität der Kinder anregen und einen Ausgleich zwischen online und offline Aktivitäten schaffen.&nbsp;<a href="https://neuland21.de/coderdojo-ferienprogramm-bad-belzig/">Hier</a>&nbsp;findet ihr das detaillierter Programm und die Info, wie ihr euch anmelden könnt.&nbsp;&nbsp;Habt ihr Interesse, euch einzubringen? Dann schreibt einfach&nbsp;<a href="&#x6d;&#97;i&#x6c;&#116;o&#x3a;&#100;i&#x61;&#110;a&#x2e;&#107;r&#x65;&#98;s&#x40;&#110;e&#x75;&#108;a&#x6e;&#100;2&#x31;&#46;d&#x65;">Diana Krebs</a>, der Projektkoordinatorin von “Alles auf offen”.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Coming soon: Waldbrand-App für Brandenburger Feuerwehren zur Bekämpfung von Waldbränden!</title>
		<link>https://neuland21.de/blog/alles-auf-offen/coming-soon-waldbrand-app-fur-brandenburger-feuerwehren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Madeleine Lee]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2021 14:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alles auf offen]]></category>
		<category><![CDATA[#Dorfleben]]></category>
		<category><![CDATA[#Nahversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[#Neuigkeiten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://neuland21.de/?p=10221</guid>

					<description><![CDATA[Im Sommer 2021 entsteht eine offlinefähige Waldbrand-App, die als Open-Source-Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Dahinter steckt ein Entwicklerteam, das sich regelmäßig im OK Lab Fläming mit anderen TeilnehmerInnen dazu austauscht. Die App soll die Brandenburger Feuerwehren bei der Bekämpfung von Waldbränden unterstützen, in dem sie beispielsweise Wasserentnahmestellen aufzeigt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-turkis-color has-text-color wp-block-paragraph"><strong>Im Sommer 2021 entsteht eine offlinefähige&nbsp;</strong><a href="https://waldbrand-app.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Waldbrand-App</strong></a><strong>, die als Open-Source-Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Dahinter steckt ein Entwicklerteam, das sich regelmäßig im OK Lab Fläming mit anderen TeilnehmerInnen dazu austauscht. Die App soll die Brandenburger Feuerwehren bei der Bekämpfung von Waldbränden unterstützen, in dem sie beispielsweise Wasserentnahmestellen aufzeigt.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Idee selbst kursiert schon seit einigen Monaten in den Köpfen von Martin Koll, Mo Zielinski und Sebastian Kürten, dem Entwicklerteam hinter der Waldbrand App. Die beiden nutzen das OK Lab Fläming als regelmäßigen Anlaufpunkt, um mit anderen zur Waldbrand App, aber auch weiteren digitalen Kooperationen ins Gespräch zu kommen. Fachliche Begleitung gibt es außerdem von Sebastian Erdmann, Brandoberinspektor in Eberswalde sowie freiwilligen Feuerwehrleuten aus verschiedenen Wehren. Entstanden ist die Idee zur App im Hitzesommer 2020. Feuerwehren müssen sich teilweise mit einer unzureichenden Datenlage abgeben, wenn es um den Waldbrandeinsatz geht. Vor allem Wasserentnahmestellen in ländlichen Regionen sind unvollständig oder fehlerhaft erfasst. Nicht jede freiwillige Feuerwehr ist mit digitalen Tools im Löschfahrzeug ausgestattet und selbst wenn, fehlt noch viel zu oft der Netzempfang im Wald. Richtig herausfordernd wird es bei Großschadenslagen, wenn Feuerwehrleute aus weit entfernten Bereichen hinzugerufen werden und keine Ortskenntnisse haben. Aktuell wird daher immer noch vor allem auf Papierkarten zurückgegriffen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lage und Status der Wasserentnahmestellen ist aktuell ein zentraler Punkt im Waldbrand App-Projekt. Während die Android-App noch entwickelt wird, gibt es um die Qualität der bereits digital veröffentlichten Informationen zu Wasserentnahmestellen auf der Projektwebseite&nbsp;<a href="https://waldbrand-app.de/" target="_blank" rel="noopener">waldbrand-app.de</a>&nbsp;einen Editor, mit dem alle Feuerwehrleute Daten zu ihren lokalen Wasserentnahmestellen bearbeiten, pflegen oder neu hinzufügen können. „Wir arbeiten schon jetzt mit den Nutzern zusammen und bekommen dadurch wertvolles Feedback, um das Tool in die richtige Richtung zu entwickeln“, sagt Mo Zielinski, Waldbrand App-Entwicklerin und regelmäßiger Gast im OK Lab Fläming. Der Editor ist an die gemeinnützige Datenbank OpenStreetMap geknüpft und stellt die eingetragenen Wasserentnahmestellen somit auch langfristig der Allgemeinheit zur Verfügung. Im nächsten Schritt sollen aber auch andere Daten wie die Breite von Waldwegen oder stabile Parkplatzflächen vom Landesbetrieb Forst mit aufgenommen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Finanzierung und Projektentwicklung wird derzeit durch den Prototypefund (<a href="https://prototypefund.de/project/waldbrand-app-baukasten/" target="_blank" rel="noopener">https://prototypefund.de/project/waldbrand-app-baukasten/</a>) gestellt, von welchem die Entwicklung der Waldbrand-App von März bis Ende August 2021 gefördert wird. In dieser Zeit soll der erste nutzbare Prototyp für das Land Brandenburg entstehen. Eine Ausweitung auf weitere Bundesländer oder auf weitere Nutzungsszenarien wird angestrebt Dazu wird der Einsatz von freiwilligen Feuerwehrleuten geplant, da die App getestet werden muss und wichtige Erkenntnis für die weitere Entwicklung gewonnen werden müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bist du bei der freiwilligen Feuerwehr in Brandenburg und hast Interesse, das Projekt mitzugestalten? Dann melde dich gerne jederzeit bei Martin Koll für die Teilnahme am OK Lab Fläming. Dafür sind keine technischen Vorkenntnisse nötig. Das nächste OK Lab findet am 22.06.2021 von 18 – 21 Uhr im Coconat Klein Glien statt.&nbsp;</p>



<section id="spacer-block_625589b47316f" class="wp-block-spacer is-style-leaf-right"></section>


<p class="wp-block-paragraph">Hast du weitere Fragen zum Waldbrand App-Projekt? Dann wende dich an&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mo Zielinski</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="&#109;&#x61;i&#108;&#x74;o&#58;&#x74;e&#x61;&#x6d;&#64;&#x77;a&#108;&#x64;b&#114;&#x61;n&#x64;&#x2d;&#97;&#x70;&#x70;&#46;&#x64;e">&#116;&#x65;&#97;&#x6d;&#64;&#x77;a&#x6c;d&#x62;r&#97;&#x6e;&#100;&#x2d;&#97;&#x70;&#112;&#x2e;d&#x65;</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://waldbrand-app.de/" target="_blank" rel="noopener">https://waldbrand-app.de/</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Workshop am 18.6.21 @ Digitaltag 2021: Wish you were here! Utopien des digitalen Landlebens</title>
		<link>https://neuland21.de/arbeit/workshop-am-18-6-21-digitaltag-2021-wish-you-were-here-utopien-des-digitalen-landlebens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Madeleine Lee]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2021 12:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[#Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[#Dorfleben]]></category>
		<category><![CDATA[#Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[#Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[#Nahversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[#Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[#Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[Der ländliche Raum ist mehr als Idylle oder Ödnis! Es wird Zeit, neue Perspektiven aufzuzeigen und die Geschichte der Digitalisierung im ländlichen Raum in die Zukunft fortzuschreiben. Was können positive Zukunftsentwürfe sein? Welchen Beitrag kann Digitalisierung leisten? Spielerisch entwickeln wir im Workshop Utopien für ländliche Arbeits- und Lebensformen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Workshop findet am 18.06.2021 um 14:00-16:30 Uhr online im Rahmen des&nbsp;<a href="https://digitaltag.eu/" target="_blank" rel="noopener">Digitaltages 2021</a>&nbsp;statt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anmeldung via Mail an&nbsp;<a href="&#109;&#x61;&#105;&#x6c;t&#111;&#x3a;&#108;&#x61;u&#x72;a&#46;&#x68;&#101;&#x79;m&#x40;&#x6e;&#101;&#x75;l&#x61;n&#100;&#x32;&#49;&#x2e;d&#x65;">l&#97;&#117;&#x72;&#x61;&#x2e;&#x68;e&#121;&#109;&#64;&#x6e;&#x65;&#x75;la&#110;&#100;&#x32;&#x31;&#x2e;de</a>&nbsp;(Betreff: „Anmeldung Digitaltag-Workshop“)</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In the meantime…</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">…träumen Städter vom Land, vom eigenen Garten, von blühenden Apfelbäumen – träumen sich raus der Enge der Stadt. Bei Vogelgezwitscher, schaukelnd in der Hängematte, klappen sie ihren Laptop auf, verbinden naturnahes Leben und neues Arbeiten und erfahren so das Beste aus beiden Welten. Ein romantisch verklärtes Bild vom Landleben? Für Menschen vom Land kann diese Sicht befremdlich wirken, sind sie doch mit realen Herausforderungen wie Landflucht, Überalterung, Strukturschwäche und mangelhafter Daseinsvorsorge konfrontiert. Der ländliche Lebensraum galt zudem im öffentlichen Diskurs lange als „sterbender Raum“. Was trifft es denn jetzt? Fest steht, der ländliche Raum ist viel mehr als Idylle oder Ödnis – und die Digitalisierung bietet innovative Ansätze, seine Potenziale zu wecken und zu fördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch auch unsere Haltung zur Digitalisierung ist von Ambivalenz geprägt: Gerade in den letzten Jahren hat sie sich von ihrer dunklen Seite gezeigt, die Zukunftsszenarien der digitalisierten Gesellschaft sind zumeist dystopisch. Auch im ländlichen Raum erfüllt die Digitalisierung die Menschen nach wie vor mit Argwohn und Ängsten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es wird Zeit, neue Perspektiven aufzuzeigen und die Geschichte der Digitalisierung im ländlichen Raum in die Zukunft fortzuschreiben. Wovon träumen wir? Wie wollen wir leben? Was können positive Zukunftsentwürfe für ein Leben auf dem Land sein? Welchen Beitrag kann die Digitalisierung leisten? Und was ist unsere eigene Rolle auf dem Weg zu diesen Utopien?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diesen Fragen wollen wir im Workshop nachgehen. “In the meantime” entwickeln wir gemeinsam mit Euch spielerisch neue Utopien für neue ländliche Arbeits- und Lebensformen. Auf einem digitalen Whiteboard machen wir unsere Gedanken greifbar und visualisieren unsere Ideen. Dabei ist jeder und jede willkommen, egal, ob du auf dem Land aufgewachsen bist oder den ländlichen Raum nur aus Erzählungen kennst, ob du schon häufig Online-Workshops mitgemacht hast oder es zum ersten Mal tust.</p>



<section id="spacer-block_6256cc6abf16e" class="wp-block-spacer is-style-node-right"></section>


<p class="wp-block-paragraph">Der Workshop ist kostenlos und findet online statt. Die Zugangsdaten werden den Teilnehmenden vor dem Workshop per Mail zugesandt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wenn du bei dem Workshop mitmachen möchtest, schreibe einfach eine kurze Mail mit deinem Namen und&nbsp; dem Betreff „Anmeldung Digitaltag-Workshop“ an&nbsp;</strong><a href="&#109;&#x61;&#105;&#x6c;&#116;&#x6f;&#58;&#x25;&#50;&#x30;&#108;&#x61;u&#x72;a&#x2e;h&#x65;y&#x6d;&#64;&#x6e;e&#117;&#x6c;&#97;&#x6e;&#100;&#x32;&#49;&#x2e;&#100;&#x65;"><strong>&#108;&#x61;&#117;&#x72;a&#x2e;h&#101;&#x79;&#109;&#x40;&#110;&#x65;u&#x6c;a&#110;&#x64;&#50;&#x31;&#46;&#x64;e.</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir freuen uns auf das Zukunftsgeschichte(n) schreiben mit euch!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Workshop am 20.5.21 @ re:publica: Wish you were here! Utopien des digitalen Landlebens</title>
		<link>https://neuland21.de/arbeit/workshop-am-20-5-21-republica-wish-you-were-here/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Madeleine Lee]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Apr 2021 13:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[#Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[#Dorfleben]]></category>
		<category><![CDATA[#Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[#Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[#Nahversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[#Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[#Wohnen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://neuland21.de/?p=10316</guid>

					<description><![CDATA[Der ländliche Raum ist mehr als Idylle oder Ödnis! Es wird
Zeit, neue Perspektiven aufzuzeigen und die Geschichte der Digitalisierung im
ländlichen Raum in die Zukunft fortzuschreiben. Was können positive
Zukunftsentwürfe sein? Welchen Beitrag kann Digitalisierung leisten? Spielerisch
entwickeln wir im Workshop Utopien für ländliche Arbeits- und Lebensformen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Workshop findet am 20.05.2021 um 16:00-18:30 Uhr online als Off-Stage-Veranstaltung im Rahmen der Digitalmesse&nbsp;<a href="https://re-publica.com/de" target="_blank" rel="noopener">re:publica 2021</a>&nbsp;statt. Ihr findet&nbsp;<a href="https://neuland21.de/workshop-republica21/%C3%9Cbrigens,%20hier%20findet%20ihr%20unser%20Event%20auf%20der%20re:publica-Seite:https://re-publica.tv/de/sideevent/wish-you-were-here-utopien-des-digitalen-landlebens">unser Event auch auf der re:publica-Seite</a>.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anmeldung bis zum 18. Mai via Mail an&nbsp;<a href="&#109;a&#105;l&#116;o&#x3a;l&#x61;u&#x72;a&#x2e;h&#x65;y&#x6d;&#64;&#x6e;e&#x75;l&#x61;n&#x64;&#50;&#x31;&#46;&#x64;&#101;">&#x6c;&#x61;&#117;r&#x61;&#x2e;&#x68;&#101;y&#x6d;&#x40;&#x6e;&#101;u&#x6c;&#x61;&#x6e;&#100;2&#x31;&#x2e;&#x64;&#101;</a>&nbsp;(Betreff: „Anmeldung re:publica-Workshop“).</strong></p>



<section id="spacer-block_6256cb6c71ecf" class="wp-block-spacer is-style-leaf-right"></section>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>In the meantime…</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">…träumen Städter vom Land, vom eigenen Garten, von blühenden Apfelbäumen – träumen sich raus der Enge der Stadt. Bei Vogelgezwitscher, schaukelnd in der Hängematte, klappen sie ihren Laptop auf, verbinden naturnahes Leben und neues Arbeiten und erfahren so das Beste aus beiden Welten. Ein romantisch verklärtes Bild vom Landleben? Für Menschen vom Land kann diese Sicht befremdlich wirken, sind sie doch mit realen Herausforderungen wie Landflucht, Überalterung, Strukturschwäche und mangelhafter Daseinsvorsorge konfrontiert. Der ländliche Lebensraum galt zudem im öffentlichen Diskurs lange als „sterbender Raum“. Was trifft es denn jetzt? Fest steht, der ländliche Raum ist viel mehr als Idylle oder Ödnis – und die Digitalisierung bietet innovative Ansätze, seine Potenziale zu wecken und zu fördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch auch unsere Haltung zur Digitalisierung ist von Ambivalenz geprägt: Gerade in den letzten Jahren hat sie sich von ihrer dunklen Seite gezeigt, die Zukunftsszenarien der digitalisierten Gesellschaft sind zumeist dystopisch. Auch im ländlichen Raum erfüllt die Digitalisierung die Menschen nach wie vor mit Argwohn und Ängsten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es wird Zeit, neue Perspektiven aufzuzeigen und die Geschichte der Digitalisierung im ländlichen Raum in die Zukunft fortzuschreiben. Wovon träumen wir? Wie wollen wir leben? Was können positive Zukunftsentwürfe für ein Leben auf dem Land sein? Welchen Beitrag kann die Digitalisierung leisten? Und was ist unsere eigene Rolle auf dem Weg zu diesen Utopien?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diesen Fragen wollen wir im Workshop nachgehen. “In the meantime” entwickeln wir gemeinsam mit Euch spielerisch neue Utopien für neue ländliche Arbeits- und Lebensformen. Auf einem digitalen Whiteboard machen wir unsere Gedanken greifbar und visualisieren unsere Ideen. Dabei ist jeder und jede willkommen, egal, ob du auf dem Land aufgewachsen bist oder den ländlichen Raum nur aus Erzählungen kennst, ob du schon häufig Online-Workshops mitgemacht hast oder es zum ersten Mal tust.</p>



<section id="spacer-block_6256cbc071ed8" class="wp-block-spacer is-style-node-right"></section>


<p class="wp-block-paragraph">Der Workshop ist kostenlos und findet online statt. Die Zugangsdaten werden den Teilnehmenden vor dem Workshop per Mail zugesandt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wenn du bei dem Workshop mitmachen möchtest, schreibe einfach bis zum 18.Mai eine kurze Mail mit deinem Namen und dem Betreff „Anmeldung re:publica-Workshop“ an&nbsp;</strong><a href="&#109;&#x61;&#105;&#x6c;&#116;&#x6f;&#58;&#x25;&#50;&#x30;&#108;&#x61;&#117;&#x72;&#97;&#x2e;&#104;&#x65;&#121;&#x6d;&#64;&#x6e;&#101;&#x75;&#108;&#x61;&#110;&#x64;&#50;&#x31;&#46;&#x64;&#101;"><strong>&#108;&#97;&#x75;&#x72;&#97;&#46;&#x68;&#x65;&#121;&#109;&#x40;&#x6e;&#101;&#117;&#x6c;&#x61;&#110;&#100;&#x32;&#x31;&#46;&#100;&#x65;.</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir freuen uns auf das Zukunftsgeschichte(n) schreiben mit euch!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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