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	<title>#Neuigkeiten &#8211; Neuland21</title>
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	<description>Landleben für das 21. Jahrhundert</description>
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	<title>#Neuigkeiten &#8211; Neuland21</title>
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		<title>Neue Publikation: Wachsender Flächendruck auf dem Land &#8211; Das Quadrilemma in der Landnutzung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luise Ruge]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Sep 2024 12:27:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Neuigkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Urbanisierung und der wachsende Flächenbedarf sind nicht nur in den großen Städten ein Problem, sondern betreffen zunehmend auch ländliche Regionen. Unsere jüngste Publikation aus dem Kooperationsprojekt „Land ohne Land“, zusammen mit der Wüstenrot Stiftung, beleuchtet diese Problematik und zeigt auf, wie die wachsenden Ansprüche an die ländlichen Flächen bundesweit ein komplexes Spannungsfeld schaffen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Urbanisierung und der wachsende Flächenbedarf sind nicht nur in den großen Städten ein Problem, sondern betreffen zunehmend auch ländliche Regionen. Unsere jüngste Publikation aus dem Kooperationsprojekt „Land ohne Land“, zusammen mit der Wüstenrot Stiftung, beleuchtet diese Problematik und zeigt auf, wie die wachsenden Ansprüche an die ländlichen Flächen bundesweit ein komplexes Spannungsfeld schaffen.</p>



<p><strong>Das Quadrilemma des steigenden Flächendrucks</strong></p>



<p>Ländliche Räume werden zunehmend zum Schauplatz konkurrierender Flächennutzungen. Neben der Siedlungs- und Verkehrsausdehnung stehen der Klima- und Naturschutz, die Landwirtschaft und die Energiewende im direkten Wettbewerb um die begrenzte Ressource Boden. Besonders der Ausbau erneuerbarer Energien, wie Windräder und Photovoltaikanlagen, bringt neue Herausforderungen mit sich, da die benötigten Flächen oftmals in ländlichen Gebieten liegen.</p>



<p>Unsere Publikation zeigt, dass Entscheidungen über die Flächennutzung heute komplexer sind als je zuvor. Einerseits muss genügend Platz für neue Wohn- und Gewerbegebiete geschaffen werden, um der wachsenden Bevölkerung gerecht zu werden. Andererseits erfordert die Energiewende Räume für nachhaltige Energieerzeugung. Gleichzeitig wird Fläche für landwirtschaftliche Produktion benötigt, um eine unabhängige und nachhaltige Lebensmittelversorgung sicherzustellen. Schließlich spielen auch der Klima- und Umweltschutz eine zentrale Rolle, der durch Renaturierungsprojekte, Ausgleichsflächen und Schutzgebiete zusätzlichen Raum beansprucht.</p>



<p><strong>Die Rolle der ländlichen Regionen</strong></p>



<p>Während in Städten Fragen zu Flächennutzungskonflikten bereits intensiv erforscht werden und der Umgang mit knappem Raum immer wieder neu ausgehandelt wird, fehlt bisweilen ein grundlegendes Verständnis dafür, welche konkreten Konflikte Kommunen auf dem Land erleben, welche Akteur:innen, Interessen und Treiber dabei eine wichtige Rolle spielen und welche Verfahren und Konzepte für einen gerechten Interessenausgleich sorgen können.&nbsp;</p>



<p>Dies gilt insbesondere für Regionen, die verstärkt von der Energiewende betroffen sind. Die Installation von Windkraft- und Photovoltaikanlagen in ländlichen Gebieten erfordert nicht nur planerisches Geschick, sondern auch die Berücksichtigung lokaler Bedürfnisse und Interessen.</p>



<p><strong>Zukunftsperspektiven und Handlungsmöglichkeiten</strong></p>



<p>Als erste von drei Publikationen im Rahmen des Projekts „Land ohne Land“ zeigen wir in unserem nun veröffentlichten„Problemaufriss“, dass die Konflikte um Flächen oft unausweichlich erscheinen.  In dieser Publikation geben wir einen Überblick über aktuelle Trends, Herausforderungen und Konfliktlinien der ländlichen Flächennutzungskonflikten und geben einen Ausblick in die regionale Planung und Entscheidungsfindung.  </p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:32% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="506" height="705" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2024/09/screenshot-2024-09-22-at-14-24-32-ein-problemaufriss-das-quadrilemma-des-steigenden-flaechendrucks-in-laendlichen-raeumen-buch-wuestenrot-stiftung.png" alt="" class="wp-image-14684 size-full" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2024/09/screenshot-2024-09-22-at-14-24-32-ein-problemaufriss-das-quadrilemma-des-steigenden-flaechendrucks-in-laendlichen-raeumen-buch-wuestenrot-stiftung.png 506w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2024/09/screenshot-2024-09-22-at-14-24-32-ein-problemaufriss-das-quadrilemma-des-steigenden-flaechendrucks-in-laendlichen-raeumen-buch-wuestenrot-stiftung-215x300.png 215w" sizes="(max-width: 506px) 100vw, 506px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p><a href="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2024/09/land-ohne-land-problemaufriss.pdf">Die vollständige Publikation „Ein Problemaufriss“ als PDF-Download </a></p>
</div></div>



<p></p>
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		<item>
		<title>MINT-Impulse für  Bildungsorte in der Region Fläming</title>
		<link>https://neuland21.de/blog/neuigkeiten/mint-impulse-fuer-bildungsorte-in-der-region-flaeming/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicolai Hertle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Nov 2023 12:54:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[#Bildung]]></category>
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		<category><![CDATA[MItmach-Werkstatt]]></category>
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					<description><![CDATA[Der MINT-Cluster Fläming hat für die Schulen und Bildungsorte der Region ein übersichtliches Kursprogramm zusammengestellt, das Formate vorstellt, die wir in der Mitmach-Werkstatt oder vor Ort anbieten können und die sich in den Unterricht, in AGs, Projekttage oder Nachmittagsprogramme integrieren lassen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Angebot richtet sich an Lehrkräfte und Sozialpädagoginnen, die andere Lernmethoden im Unterricht ausprobieren möchten. Viele der Angebote sind individuell anpassbar, beispielsweise auf das Alter der Schülerinnen. Wenn in der Schule bereits Material vorhanden ist, zum Beispiel ein Klassensatz internetfähiger Laptops oder Mikrocontroller, können wir teilweise auch mit größeren Gruppen arbeiten.<br>Das Programm ist vielfältig. Programmierworkshops gehören ebenso dazu wie das Kennenlernen von 3D-Druck und Laserschneiden. Aber auch das Gestalten von T-Shirts, der Bau von fergesteuerten Robotern aus Getränkekartons und die Montage eines Mikroskops aus dem 3D Drucker. Drei Formate finden in Kooperation mit dem Lebendigen Lernort Arensnest statt &#8211; hier geht es um Boden und Wasser. Nicht nur in unserer Region ein echtes Zukunftsthema!<br><br><strong><a href="https://www.flaeming-mint.de/downloads/" target="_blank" rel="noopener">Laden Sie hier das Kursprogramm 23/24 herunter!</a></strong><br><br>Welches der Angebote am besten passt, lässt sich am besten bei einem Besuch vor Ort in der Mitmach-Werkstatt oder einem Telefonat klären. Wir freuen uns über eine Mail zur ersten Kontaktaufnahme und Ihr Interesse an einer Zusammenarbeit!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/11/lars-huebner-fotograf-2983-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-13887" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/11/lars-huebner-fotograf-2983-1024x682.jpg 1024w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/11/lars-huebner-fotograf-2983-300x200.jpg 300w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/11/lars-huebner-fotograf-2983-768x512.jpg 768w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/11/lars-huebner-fotograf-2983-1536x1024.jpg 1536w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/11/lars-huebner-fotograf-2983.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="has-text-align-right" style="font-size:9px">MINT-Werkstatttag im Rahmen der Codeweek Germany 2023 in der Mitmach-Werkstatt Bad Belzig , Fotocredits: Lars Hübner / Fotograf&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" width="1019" height="1024" data-id="13895" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/11/bildschirmfoto-2023-06-13-um-083926-1019x1024.jpg" alt="" class="wp-image-13895" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/11/bildschirmfoto-2023-06-13-um-083926-1019x1024.jpg 1019w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/11/bildschirmfoto-2023-06-13-um-083926-300x300.jpg 300w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/11/bildschirmfoto-2023-06-13-um-083926-768x772.jpg 768w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/11/bildschirmfoto-2023-06-13-um-083926.jpg 1216w" sizes="(max-width: 1019px) 100vw, 1019px" /></figure>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="682" height="1024" data-id="13903" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/11/lars-huebner-fotograf-3110-682x1024.jpg" alt="" class="wp-image-13903" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/11/lars-huebner-fotograf-3110-682x1024.jpg 682w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/11/lars-huebner-fotograf-3110-200x300.jpg 200w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/11/lars-huebner-fotograf-3110-768x1152.jpg 768w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/11/lars-huebner-fotograf-3110-1024x1536.jpg 1024w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/11/lars-huebner-fotograf-3110.jpg 1333w" sizes="(max-width: 682px) 100vw, 682px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="682" data-id="13893" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/11/lars-huebner-fotograf-3055-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-13893" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/11/lars-huebner-fotograf-3055-1024x682.jpg 1024w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/11/lars-huebner-fotograf-3055-300x200.jpg 300w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/11/lars-huebner-fotograf-3055-768x512.jpg 768w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/11/lars-huebner-fotograf-3055-1536x1024.jpg 1536w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/11/lars-huebner-fotograf-3055.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



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			</item>
		<item>
		<title>Brandenburgs Mitfahrbänke: Digitalisierung als Treiber der Nutzung</title>
		<link>https://neuland21.de/blog/brandenburgs-mitfahrbaenke-digitalisierung-als-treiber-der-nutzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Madeleine Lee]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jun 2023 09:09:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[In ganz Brandenburg stehen sie: Mitfahrbänke. Ein Treffpunkt für die Entstehung spontaner Mitnahmen auf gleicher Strecke. Leider werden die Bänke noch nicht in hohem Ausmaß genutzt. Um das zu ändern entsteht in Potsdam-Mittelmark  ein digitaler Service zu Unterstützung der Annahme. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"></p>



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</div>



<p class="has-text-align-right" style="font-size:9px">Standorte und Anzahl der Mitfahrbänke in Brandenburg (Stand Juni 2023; Kein Anspruch auf Vollständigkeit), Darstellung: datawrapper.de&nbsp;</p>



<p>Um die Mobilität im ländlichen Raum zu verbessern, setzen viele Gemeinden auf ein einfaches Konzept: die Mitfahrbank. Die Idee ist genial und simpel. Durch das Sitzen auf der Bank wird signalisiert, dass ein Mitfahrwunsch besteht. Oft können auch gewünschte Richtungen aus einem Schilderkatalog ausgewählt und angezeigt werden. So wissen vorbeifahrende Autos, dass und wohin jemand mitfahren möchte. Hat ein vorbeifahrendes Auto das gleiche Ziel, kann die Fahrt spontan und unkompliziert geteilt werden.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Viele Gemeinden in Brandenburg haben bereits Mitfahrbänke aufgestellt. Oft beantragt eine Initiative Fördermittel und stellt einzelne Bänke auf. Häufig werden die Bänke aber auch im Rahmen größerer Projekte geplant und an vielen strategisch wichtigen Punkten im Landkreis aufgestellt, um eine Art “Mitfahrbank-Netzwerk” zu schaffen. Nach eigenen Recherchen gibt es in Brandenburg ca. 70 Bänke. Da nicht immer online über neue Bänke berichtet wird und oft auch neue Bänke hinzukommen, ist die Zahl nicht als abschließend zu bewerten. Sie zeigt jedoch, dass Mitfahrbänke eine weit verbreitete Mobilitätslösung darstellen.</p>



<p>Umso erstaunlicher ist es, dass die Brandenburger:innen die Bänke gar nicht kennen oder sich teilweise auf ihnen aufhalten, ohne das Schild zu beachten oder den Sinn dahinter zu erkennen. Umfragen, wie beispielsweise in Ebersberg oder im Landkreis Potsdam-Mittelmark, zeigen immer wieder, dass viele Menschen bereit sind, andere im privaten Auto mitzunehmen, wenn sie ohnehin die gleiche Strecke fahren, aber nur eine Minderheit sich vorstellen kann, von der Bank mitgenommen zu werden. Insgesamt hat fast niemand beides, das Mitnehmen und das Mitfahren, ausprobiert. Zur Erklärung dieses Phänomens können nur Vermutungen angestellt werden, da es kaum belastbare Daten über die Anzahl der über die Mitfahrbank vermittelten Fahrten oder gar über die Akzeptanz der Bänke in der Bevölkerung gibt. In einer von Fraunhofer IESE, als Teil des Modellvorhabens &#8222;Smarte.Land.Regionen&#8220;, durchgeführten Umfrage in Potsdam-Mittelmark mit 220 Teilnehmenden wurden vor allem Sicherheitsbedenken und die Ungewissheit der Abholung als Hauptgründe für die Nichtnutzung genannt.</p>



<p>Zur Belebung der Mitfahrbänke haben verschiedene Kommunen und Landkreise bereits unterschiedliche digitale Lösungen entwickelt. So gibt es bereits zwei Apps. Eine wird in Hürup bei Flensburg vom Verein Boben op Klima- und Energiewende e.V. eingesetzt, eine weitere in Altenpleen vom Amt Altenpleen. Weitere digitale Unterstützung gibt es in Form von Chatgruppen, Online-Karten und digitalen Zielanzeigen an der Mitfahrbank. Eine solche wird auch für den Landkreis Potsdam-Mittelmark von Fraunhofer IESE entwickelt. Ziel ist es, Sicherheitsbedenken durch eine Nutzer:innenregistrierung abzubauen und die Unsicherheit über Wartezeiten durch datenbasierte Aufbereitungen, wie z.B. die durchschnittliche Wartezeit an der jeweiligen Bank bis zur Abholung, zu reduzieren. Zusätzlich können die Bänke wieder beworben werden und ein größeres Bewusstsein für die Existenz und den Nutzen von Mitfahrbänken im Allgemeinen geschaffen werden.</p>



<p>Ein digitaler Service allein wird vermutlich nicht ausreichen, um die Mitfahrbank zu einer echten Mobilitätslösung zu machen. Es gibt viele Einflussfaktoren wie den Standort, die Sichtbarkeit, die Beschilderung, den sozialen Zusammenhalt in der Gemeinde sowie Vertrauen und Erfahrungen der Bevölkerung. Die Erprobung der digitalen Services mit Mitfahrbänken wird aber auf jeden Fall helfen, eine bessere Datengrundlage bezüglich der Nutzung der einzelnen Bänke zu generieren und damit auch die oben genannten Einflussfaktoren besser bewerten zu können. Eines ist jedoch klar: Das Prinzip ist einfach umsetzbar und kann eine echte Lösung für den Übergang vom Individual- zum Gemeinschaftsverkehr darstellen.</p>



<p><a href="https://www.hauptstadt.tv/sendeformate/130/Zuhause_in_Brandenburg/8012/Zuhause_in_Brandenburg_Die_Mitfahrbank.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.hauptstadt.tv/sendeformate/130/Zuhause_in_Brandenburg/8012/Zuhause_in_Brandenburg_Die_Mitfahrbank.html</a></p>



<p>   &#8212;</p>



<p><strong>Quellen:</strong></p>



<p>Becker, Josef, et al. &#8222;Erfolgsfaktor Mitfahrbank?!: Wissenschaftliche Untersuchung der Akzeptanz und des Nutzens von Mitfahrbänken.&#8220; (2019): <a href="https://www.frankfurt-university.de/fileadmin/standard/Hochschule/Fachbereich_1/FFin/Neue_Mobilitaet/Veroeffentlichungen/2020/Schlussbericht_Mitfahrbaenke_19-12-09.pdf" target="_blank" rel="noopener">Schlussbericht Mitfahrbänke 19-12-09.docx (frankfurt-university.de)</a></p>



<p>Knorr, Melanie, and Stephanie Lelanz. &#8222;Von der Mitfahrbank zur erfolgreichen Mobilitätsalternative.&#8220;&nbsp;<em>Nahverkehrs-Praxis, Ausgabe</em>&nbsp;11 (2018): 12-2018.: <a href="https://www.energieagentur-ebe-m.de/data/dokumente/sonstige/2021-07-14_Umfrageauswertung_Mitfahrbnke.pdf" target="_blank" rel="noopener">Umfrageauswertung Mitfahrbänke (energieagentur-ebe-m.de)</a></p>



<p>Umfrageauswertung Mitfahrbänke im Landkreis Ebersberg und der Region, Ebersberg, 2021: <a href="https://www.energieagentur-ebe-m.de/data/dokumente/sonstige/2021-07-14_Umfrageauswertung_Mitfahrbnke.pdf" target="_blank" rel="noopener">Umfrageauswertung Mitfahrbänke (energieagentur-ebe-m.de)</a></p>



<section id="spacer-block_73c8f7e01ba0b3d55db976b140d5e8bb" class="wp-block-spacer is-style-leaf-right"></section>


<p>Das Modellvorhaben „Smarte LandRegionen“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat zum Ziel, ein digitales Ökosystem für ländlich geprägte Landkreise in ganz Deutschland zu schaffen. Über einen Zeitraum von vier Jahren sollen rund 20 digitale Lösungen für die ländliche Daseinsvorsorge entstehen, die später als Open-Source-Lösungen verfügbar sind. Sieben Landkreise sind als Modellregionen in die Entwicklung zentraler digitaler Dienste in den Bereichen Mobilität, Arbeit und Bildung, Gesundheit und Ehrenamt eingebunden. </p>



<p>Das Vorhaben wird im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft gefördert. Begleitet und unterstützt wird das Modellvorhaben vom Kompetenzzentrum Ländliche Entwicklung (KomLE) in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).</p>



<p>Für die Umsetzung des digitalen Ökosystems fördert das BMEL das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE). Die Prozessbegleitung ist durch das Fraunhofern IESE beauftragt.</p>



<p>Weitere Informationen zum Modellvorhaben finden Sie <a href="https://www.bmel.de/DE/themen/laendliche-regionen/digitales/smarte-landregionen/mud-smarte-landregionen.html" target="_blank" rel="noopener">hier</a></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Konferenz in der Prignitz: “Vom Leerstand zur Zwischennutzung: Innovative Konzepte für lebenswerte Räume&#8220;</title>
		<link>https://neuland21.de/blog/wohnen/konferenz-in-der-prignitz-vom-leerstand-zur-zwischennutzung-innovative-konzepte-fuer-lebenswerte-raeume/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Madeleine Lee]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jun 2023 11:49:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[#Aktuelle Events]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 07. Juni fand im Perleberger Kulturkombinat unsere Abschlusskonferenz “Vom Leerstand zur Zwischennutzung” statt. Damit erreichte unser durch die Nationale Stadtentwicklungspolitik gefördertes Projekt seinen Höhepunkt, bevor es in den kommenden Wochen bis zum Projektende verstärkt um die Verstetigung, Wissensaufbereitung und Skalierung in weitere Regionen geht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am 07. Juni fand im Perleberger Kulturkombinat unsere Abschlusskonferenz “<a href="https://freiraum-prignitz.de/aktuell/vom-leerstand-zur-zwischennutzung-innovative-konzepte-f%C3%BCr-lebenswerte-r%C3%A4ume" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vom Leerstand zur Zwischennutzung</a>” statt. Damit erreichte unser durch die Nationale Stadtentwicklungspolitik gefördertes Projekt <a href="https://freiraum-prignitz.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">PopUp Prignitz</a> seinen Höhepunkt, bevor es in den kommenden Wochen bis zum Projektende verstärkt um die Verstetigung, Wissensaufbereitung und Skalierung in weitere Regionen geht.</p>



<p>Über das große, bundesweite Interesse an unserer Veranstaltung haben wir uns riesig gefreut: Über 40 Teilnehmer:innen aus ganz Deutschland trafen sich bei bestem Wetter im schönen <a href="https://www.kulturkombinat-perleberg.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kulturkombinat Perleberg</a> mitten in der Prignitz, um gemeinsam über unterschiedliche Zwischennutzungsformate zur Belebung von Leerständen zu diskutieren, die Vernetzung untereinander zu stärken und Möglichkeiten zur gegenseitigen Unterstützung und Kooperation auszuloten.</p>



<p>Begonnen wurde der Tag mit einem Grußwort des Perleberger Bürgermeisters Axel Schmidt sowie unserer Begleitagentur <a href="https://urbancatalyst.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Urban Catalys</a><a href="https://urbancatalyst.de/" target="_blank" rel="noopener">t</a> / <a href="https://forward.berlin/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">forward.ber</a><a href="https://forward.berlin/" target="_blank" rel="noopener">lin</a>, die in ihrer <a href="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/praesentation-perleberg-fwd-web-kopie.pdf" target="_blank" data-type="attachment" data-id="13446" rel="noreferrer noopener">Präsentation</a> unser Projekt in den Gesamtkontext der Nationalen Stadtentwicklungspolitik und des Förderaufrufes Post-Corona-Stadt einordneten und über globale Krisen, urbane Resilienz und zukunftsfähige Innenstadtentwicklung sprachen. Auch wurde das Kulturkombinat selbst als Ort kreativer Zwischennutzung in der ländlich geprägten Prignitz vorgestellt, bevor das PopUp Prignitz Team einen <a href="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230531-praesentationpptx-kopie-1.pdf" data-type="attachment" data-id="13448">Rückblick auf die letzten eineinhalb Jahre Projektlaufzeit gab.</a></p>



<p>In den beiden ersten Panels ging es dann zum einen mit Eva Großblotekamp von blank Jena, Oliver Hasemann von der ZwischenZeitZentrale Bremen und Ingrid Wagemann von <a href="https://zwischenraum-hannover.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zwischenraum Hannover</a> ganz konkret um die unterschiedlichen Ansätze und die tägliche Arbeit, Herausforderungen und Entwicklung von Lösungsansätzen von Zwischennutzzungsagenturen. Währenddessen tagten im just zur Konferenz renovierten Hotelraum Andrea Nickisch vom <a href="https://zukunftsorte.land/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Netzwerk Zukunftsorte</a>, Tim Tröger vom <a href="http://www.haushalten.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Haushalten e.V.</a>, Nadine Binias vom <a href="http://hausmitzukunft.info/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Haus mit Zukunft</a> in Angermünde sowie Celina Behn vom <a href="https://kreativgesellschaft.org/raum/frei_flache-raum-fur-kreative-zwischennutzung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Förderprogramm Frei_Fläche</a> der Kreativgesellschaft über unterschiedliche Herangehensweisen zur temporären Belebung von Leerständen. Angefangen bei den Wächterhäusern, mit denen der Haushalten e.V. bereits vor gut 15 Jahren begann, gründerzeitliche Gebäude vor Abriss und Verfall zu sichern über das Netzwerk Zukunftsorte, welches eine Wissensplattform für Macher:innen innovativer Wohn-und Arbeitsprojekte auf dem Land als auch deren Wegbereiter:innen ins Leben gerufen haben sowie zahlreiche Neubelebungen von ehemaligen Leerständen auf dem Land auf dem Blog Kreativorte in Brandenburg präsentieren bis hin zu einem &#8222;Raumstipendium&#8220; im Haus mit Zukunft in Angermünde und der Schaffung von bezahlbarem Raum für kreative Zwischennutzungen über das Förderprogramm Frei_Fläche aus Hamburg bekamen die Gäste einen Rundumblick in die Welt kreativer Leerstandsbelebung &#8211; sowohl in sehr ländlichen Kontexten als auch im großstädtischen Ballungsraum. Dies regte die Zuhörer:innenschaft dann auch direkt dazu an, von eigenen Projektideen zu berichten und in einen intensiven Erfahrungsaustausch einzusteigen, der sich auch nach dem Ende des Podiums in der Mittagspause weiter entwickeln durfte.</p>



<p>Im Anschluss lud Jens Knauer vom TGZ Prignitz zu einem Quartiersspaziergang durch das Gelände der alten Post in Perleberg ein: definitiv ein besonderes Highlight, solch besonderen und geräumigen Leerstand auch einmal von Innen zu sehen und selbst über neue Nutzungsideen brainstormen zu können!&nbsp;</p>



<p>Nach der Kaffeepause ordnete Matthias Braun vom <a href="https://www.netzwerk-immovielien.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Netzwerk Immovielien</a> Zwischennutzungen in den größeren Kontext gemeinwohlorientierter Stadtentwicklung ein und gab einen Überblick über die Forderungen des Netzwerkes zur Ermöglichung von gemeinwohlorientierten Zwischen- und dann auch dauerhaften Nachnutzung als Mehrwert für das Gemeinwohl vor Ort. <a href="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/praesentation-zwischennutzung-immovielien-popupprignitz.pdf" target="_blank" data-type="attachment" data-id="13447" rel="noreferrer noopener">Die Präsentation findet sich hier</a>.</p>



<p>Nachmittags bekamen lokale Unternehmer:innen wie Tobias Spill, Inhaber der <a href="https://www.regionalmarkthalle.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Regionalmarkthalle</a> aus Wittenberge, Angela Seefried, Inhaberin der <a href="https://www.stadt-perleberg.de/news/1/833738/nachrichten/yogagenussperle-in-perleberg-er%C3%B6ffnet.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">YogaGenussPerle aus Perleberg</a>, das Team des neuen Kulturorts und ehemaliger Zwischennutzung <a href="https://stadtsalon-safari.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stadtsalon Safari</a>, Janine Roder, Inhaberin des <a href="https://www.cafe-deko-perle.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Café Deko Perle</a> und David Dreker, der “eine Wiese suchte und ein Haus fand” als Eigentümer aus Perleberg die Möglichkeit, ihren Blickwinkel auf das Thema „Leerstandsbelebung durch innovative Konzepte“ zu erläutern und ihre Orte vorzustellen. Einige fotografische Vorher- Nachher-Eindrücke der neu belebten Leerstände vermittelt <a href="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/panel-3-praesentationpptx-kopie.pdf" target="_blank" data-type="attachment" data-id="13445" rel="noreferrer noopener">diese Präsentation</a>.</p>



<p>Vor dem inoffiziellen Ausklang des Tages bei kühlen Getränken, Grillbuffet und musikalischer Begleitung fanden sich zahlreiche Aktive zu unserem dritten Netzwerktreffen “Leerstand und Zwischennutzung” zusammen. Bereits im Februar 2023 wurden auf Initiative von PopUp Prignitz das erste Mal sämtliche Initiativen, die sich mit Zwischennutzung und innovativer Leerstandsbelebung auseinandersetzen, zu einem gemeinsamen Austauschtermin eingeladen. Ergebnis des Treffens war der Wunsch eines Netzwerkes – und um diesem Wunsch nachzukommen organisierte PopUp Prignitz gemeinsam mit der ZwischenZeitZentrale Bremen bereits im Mai ein zweites Online-Austauschtreffen, bei dem über die größten Herausforderungen und Lösungsansätze in der temporären Vermittlung von Räumlichkeiten diskutiert sowie über mögliche Formate des Netzwerkes gesprochen wurde. Auf der Konferenz war es dann soweit und einige Akteur:innen des Netzwerks lernten sich endlich auch persönlich kennen und kamen auf der schönen Terrasse des Kulturkombinates ins Gespräch. Wieder einmal merkten wir: Es ist schon sehr viel Wissen da, es muss nur gebündelt und zugänglich gemacht werden!</p>



<p>Der Tag voller Impulse zeigte, dass die temporäre Bespielung und Nutzung leerstehender Räumlichkeiten längst kein Konzept mehr ist, mit dem sich ausschließlich Akteur:innen in verdichteten Großstädten neue Räume erschließen. Vielmehr können sie auch als kreatives Tool zur Belebung von Leerständen in ländlichen Räumen genutzt werden. Doch dazu braucht es mutige Schritte und Offenheit für neue Konzepte, Herangehensweisen und Erfahrungen – sowohl von Seiten der Kommunen, als auch der Eigentümer:innen und nicht zuletzt der Nutzenden.&nbsp;</p>



<p>So war die Konferenz war ein voller Erfolg und unsere Highlights: Ein super ausgewogenes Panel aus mindestens 50% weiblich gelesenen Personen, ganz viel Austausch, Unterstützung und Kooperation zwischen den Gästen und das Kulturkombinat als sehr positives Beispiel einer Zwischennutzung als perfekte Location für unsere Veranstaltung.</p>



<p><strong>Von Herzen Danke an alle Beteiligten, die den Tag mit uns so wunderbar gestaltet haben!</strong></p>



<p>Und wie geht es jetzt weiter? Bevor das TGZ Prignitz nach Ablauf des Projekts Ende Juli die Vermittlung von Zwischennutzungen weiterhin unterstützen wird, bemühen wir uns in den verbleibenden Wochen um die Skalierung unserer Plattform, die als Open Source Lösung auch von anderen Kommunen adaptiert werden kann. Bei Interesse meldet euch einfach bei Laura, Jens und Felicitas unter <a href="&#x6d;a&#x69;&#108;&#x74;&#111;:&#x69;&#110;&#x66;&#111;&#64;&#x66;&#114;&#x65;&#105;r&#x61;u&#x6d;&#45;&#x70;&#x72;i&#x67;&#110;&#x69;&#116;z&#x2e;&#100;&#x65;">&#x69;n&#x66;&#111;&#x40;&#102;r&#x65;i&#x72;&#97;&#x75;&#109;-&#x70;&#114;&#x69;&#103;n&#x69;t&#x7a;&#46;&#x64;&#101;</a>&nbsp;</p>



<p>PopUp Prignitz ist ein gemeinsames Projekt des <a href="https://tgz-prignitz.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">TGZ Prignitz</a> und <a href="https://neuland21.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">neuland21</a> und wird im Rahmen der “Nationalen Stadtentwicklungspolitik” vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) / Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) gefördert. Ziel des Projekts ist der Aufbau einer regionalen Vermittlungsagentur für Wohnungs- und Ladenleerstände sowie Freiflächen und Veranstaltungsräume in der Prignitz. Als Modellprojekt erforscht PopUp Prignitz die Chancen, Hürden und Möglichkeiten von Zwischennutzungen in ländlich geprägten Regionen und stellt diese der Öffentlichkeit zur Verfügung. </p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" data-id="13430" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230607-konferenz-1-1-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-13430" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230607-konferenz-1-1-1024x768.jpg 1024w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230607-konferenz-1-1-300x225.jpg 300w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230607-konferenz-1-1-768x576.jpg 768w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230607-konferenz-1-1-1536x1152.jpg 1536w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230607-konferenz-1-1.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" data-id="13429" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230607-konferenz-3-1-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-13429" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230607-konferenz-3-1-1024x768.jpg 1024w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230607-konferenz-3-1-300x225.jpg 300w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230607-konferenz-3-1-768x576.jpg 768w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230607-konferenz-3-1-1536x1152.jpg 1536w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230607-konferenz-3-1.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" data-id="13428" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230607-konferenz-4-1-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-13428" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230607-konferenz-4-1-768x1024.jpg 768w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230607-konferenz-4-1-225x300.jpg 225w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230607-konferenz-4-1-1152x1536.jpg 1152w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/20230607-konferenz-4-1.jpg 1500w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" data-id="13425" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-3-1-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-13425" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-3-1-1024x768.jpg 1024w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-3-1-300x225.jpg 300w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-3-1-768x576.jpg 768w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-3-1-1536x1152.jpg 1536w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-3-1.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" data-id="13427" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-6-1-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-13427" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-6-1-1024x576.jpg 1024w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-6-1-300x169.jpg 300w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-6-1-768x432.jpg 768w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-6-1-1536x864.jpg 1536w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-6-1.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="576" height="1024" data-id="13432" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-4-1-576x1024.jpg" alt="" class="wp-image-13432" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-4-1-576x1024.jpg 576w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-4-1-169x300.jpg 169w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-4-1-768x1365.jpg 768w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-4-1-864x1536.jpg 864w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-4-1.jpg 1125w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="576" height="1024" data-id="13435" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-14-576x1024.jpg" alt="" class="wp-image-13435" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-14-576x1024.jpg 576w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-14-169x300.jpg 169w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-14-768x1365.jpg 768w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-14-864x1536.jpg 864w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-14.jpg 1125w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" data-id="13434" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-13-1-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-13434" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-13-1-1024x576.jpg 1024w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-13-1-300x169.jpg 300w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-13-1-768x432.jpg 768w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-13-1-1536x864.jpg 1536w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-13-1.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" data-id="13431" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-10-1-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-13431" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-10-1-768x1024.jpg 768w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-10-1-225x300.jpg 225w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-10-1-1152x1536.jpg 1152w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-10-1.jpg 1500w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" data-id="13436" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-16-1-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-13436" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-16-1-1024x576.jpg 1024w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-16-1-300x169.jpg 300w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-16-1-768x432.jpg 768w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-16-1-1536x864.jpg 1536w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-16-1.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" data-id="13433" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-17-1-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-13433" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-17-1-1024x576.jpg 1024w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-17-1-300x169.jpg 300w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-17-1-768x432.jpg 768w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-17-1-1536x864.jpg 1536w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2023/06/konferenz-17-1.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</figure>



<p>  </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Förderaufruf: Regionen für die Einführung einer Ehrenamtsplattform gesucht!</title>
		<link>https://neuland21.de/blog/zivilgesellschaft/aufruf-regionen-fuer-die-einfuehrung-einer-ehrenamtsplattform-gesucht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Madeleine Lee]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Feb 2023 10:19:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Zivilgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[#Aktuelle Events]]></category>
		<category><![CDATA[#Dorfleben]]></category>
		<category><![CDATA[#Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Aufruf]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Lösung]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenamtsplattform]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Smart-Village-App]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://neuland21.de/?p=12924</guid>

					<description><![CDATA[Wir suchen Kommunen oder Landkreise in ländlichen strukturschwachen Regionen, die unsere Ehrenamtsplattform "digital.verein.t" und die Smart-Village-App mit unserer Begleitung bei sich einführen wollen.  Die Interessensbekundung kann bis zum 17.3.2023 eingereicht werden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Verpassen Sie nicht die Infoveranstaltung zum Förderaufruf am 22.02.2023, 10-13 Uhr! </strong><br>(Anmeldungen bitte an&nbsp;<a href="mai&#108;&#116;&#111;&#58;&#x70;&#x61;&#x6d;&#x65;&#x6c;&#x61;&#x2e;san&#119;&#97;&#108;&#100;&#64;&#x62;&#x62;&#x72;&#x2e;&#x62;&#x75;nd&#46;d&#101;">&#112;&#x61;&#109;&#x65;&#108;&#x61;&#46;&#x73;&#97;&#x6e;&#119;&#x61;l&#x64;&#64;&#x62;b&#x72;&#46;&#x62;u&#x6e;d&#46;&#x64;&#101;</a> richten)</p>



<p></p>



<p>In dem <a href="https://herzbergdigitalvereint.de/" target="_blank" rel="noopener">Projekt Herzberg digital.verein.t</a> haben wir in den letzten zwei Jahren eine Ehrenamtsplattform entwickelt, auf der sich Engagierte vernetzen und Informationen zu ihrem Verein oder ihrer ehrenamtlichen Gruppe mit der regionalen Öffentlichkeit teilen können – seien es Veranstaltungseinladungen, Mitgliedsgesuche oder einfach die Zusammenfassung der Aktivitäten des Vereins. Die Ehrenamtsplattform ist eingebettet in die <a href="https://smart-village.app/" target="_blank" rel="noopener">Smart-Village-App</a>, in der die Nutzer:innen viele weitere praktische Informationen zu ihrer Stadt oder Region erhalten: von Verkehrsinfos über Freizeitaktivitäten bis hin zu Neuigkeiten aus der Verwaltung.</p>



<p>Nun soll erprobt werden, ob die Plattform auch den Engagierten in anderen Regionen eine Hilfe in ihrer alltäglichen ehrenamtlichen Arbeit sein kann. <strong>Dafür haben bis zu drei Kommunen oder Landkreise die Möglichkeit, die Smart-Village-App mit der Ehrenamtsplattform bei sich einzuführen</strong> – mit Unterstützung von neuland21, im Austausch mit der Stadt Herzberg (Elster) und finanziert durch die Förderinitiative des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Rahmen des Programms&nbsp;<em>Region gestalten</em>.</p>



<p><strong>Warum sollte Ihre Region teilnehmen?</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eine der drei geförderten Kommune hat die Chance, sich die Einführung einer Stadt-App durch die Förderung finanzieren zu lassen.</li>



<li> Für alle drei Kommunen werden die Kosten für das Aufsetzen der Ehrenamtsplattform übernommen.</li>



<li>Die Einführung digitaler Lösungen ist oft mit vielen Unsicherheiten verbunden, mit der Teilnahme am Transferprojekt ist die Kommune bei dieser Aufgabe nicht auf sich allein gestellt, sondern erhält durch neuland21 Unterstützung, die auf die Bedarfe vor Ort abgestimmt ist. </li>



<li>Wohl die wenigsten Kommunen haben die Möglichkeit, die Einführung einer Softwarelösung über einen längeren Zeitraum nach der Übergabe durch den Softwaredienstleister zu begleiten. Dabei sind es gerade diese Begleitung, die flankierenden Veranstaltungen und Beratungen, die eine nachhaltige Nutzung fördern. </li>



<li>Ganz nebenbei kann dieses gemeinsame Vorhaben von Kommune und Ehrenamtlichen die Netzwerke und Verbindungen vor Ort stärken. </li>



<li>Das Projekt zielt zudem durch die Bereitstellung einer nützlichen und niederschwelligen Plattform und Weiterbildungen darauf ab, die Digitalkompetenzen der Ehrenamtlichen und evtl. Verwaltungsmitarbeitenden zu fördern bzw. ihr Interesse an digitalem Handwerkszeug zu wecken.</li>



<li>Dadurch, dass drei Kommunen parallel betreut werden und auch Herzberg (Elster) weiterhin involviert bleibt, können Netzwerk- und Austauschformate veranstaltet werden, die den Beteiligten die Chance geben, sich auszutauschen und voneinander zu lernen.</li>
</ul>



<p><strong>Klingt spannend? </strong></p>



<p><strong>Füllen Sie bis zum 17.03.2023 eine Interessensbekundung aus!</strong> Das Einreichen eines Zuwendungsantrags ist erst in der zweiten Runde, voraussichtlich bis Mai 2023, notwendig. Am 22.03.2023 findet eine Infoveranstaltung statt, in der Sie all Ihre Fragen direkt an die Projektverantwprtlichen von neuland21, Herzberg (Elster) und BMWSB/BBSR stellen können.</p>



<p><a href="https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/forschung/aufrufe/aktuelle-meldungen/heimat-2-0-foerderaufruf" target="_blank" rel="noopener">Hier finden Sie weitere Informationen zum Förderaufruf</a>. Sie wollen mehr zum Vorhaben Heimat2.0 erfahren? <a href="https://www.region-gestalten.bund.de/Region/DE/vorhaben/heimat20/_node.html" target="_blank" rel="noopener">Klicken Sie hier</a>.</p>



<p>Übrigens können Sie sich auch für den Transfer anderer digitaler Lösungen bewerben, die im Vorhaben Heimat 2.0 entwickelt wurden – <a href="https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/forschung/aufrufe/aktuelle-meldungen/heimat-2-0-foerderaufruf-steckbriefe-dl.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=5" target="_blank" rel="noopener">die Steckbriefe aller Projekte finden Sie hier</a>.</p>



<p>Falls Sie Fragen haben, kontaktieren Sie uns gern direkt:<a href="&#109;&#x61;i&#x6c;&#x74;&#111;&#x3a;a&#110;&#x74;&#111;&#x6e;i&#97;&#x2e;s&#x63;h&#117;&#x6d;a&#x6e;&#x6e;&#64;&#x6e;e&#117;&#x6c;&#97;&#x6e;d&#50;&#x31;&#46;&#x64;e"> &#97;&#x6e;&#116;&#x6f;&#110;&#x69;&#97;&#x2e;s&#x63;h&#x75;m&#x61;n&#110;&#x40;&#110;&#x65;&#117;&#x6c;&#97;&#x6e;&#100;&#x32;1&#x2e;d&#x65;</a>.</p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Plattform zur Vermittlung von Leerständen ist online</title>
		<link>https://neuland21.de/blog/wohnen/plattform-zur-vermittlung-von-leerstaenden-ist-online/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Madeleine Lee]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2022 13:55:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[#Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[#Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[#Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[PopUp Prignitz]]></category>
		<category><![CDATA[Leerstand]]></category>
		<category><![CDATA[Perleberg]]></category>
		<category><![CDATA[Plattform]]></category>
		<category><![CDATA[PopUp]]></category>
		<category><![CDATA[Prignitz]]></category>
		<category><![CDATA[Wittenberge]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischennutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischennutzungsagentur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://neuland21.de/?p=12641</guid>

					<description><![CDATA[Ziel der Zwischennutzungsagentur PopUp Prignitz ist es, Freiräume wie Leerstände, Freiflächen oder Veranstaltungsräume in der Prignitz temporär zur Zwischennutzung zu vermitteln. Dazu ist nun das Online-Portal freiraum-prignitz.de veröffentlicht worden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Ziel der Zwischennutzungsagentur PopUp Prignitz ist es, Freiräume in der Prignitz temporär zur Zwischennutzung zu vermitteln. Dazu ist nun das Onlineportal </strong><a href="https://freiraum-prignitz.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>freiraum-prignitz.de</strong></a><strong> veröffentlicht worden.</strong></p>



<p>Mitten im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe gelegen, verfügt der Landkreis Prignitz seit der Nachwendezeit immer noch über ungenutzte Potentiale in Form von zahlreichen Leerständen. Diese über innovative Zwischennutzungskonzepte zu neuem Leben zu erwecken ist Ziel des über die Nationale Stadtentwicklung geförderten Projekts PopUp Prignitz.&nbsp;</p>



<p><strong>Online-Plattform zur Vermittlung von Zwischennutzungen in Leerständen</strong></p>



<p>Gemeinsam agieren das <a href="https://tgz-prignitz.de/" target="_blank" rel="noopener">TGZ Prignitz</a> und <a href="https://neuland21.de/">neuland21</a> dazu als regionale Vermittlungsagentur der Leerstände, Freiflächen und Veranstaltungsräume. In einem ko-kreativen Prozess wurde die Plattform zur Vermittlung der Zwischennutzungen nach&nbsp; zahlreichen Workshops und Gesprächsrunden mit Bürger:innen vor Ort, potentiellen Nutzer:innen und Interessierten sowie Eigentümer:innen aus Wittenberge und Perleberg und viel Austausch mit anderen Zwischennutzungsregionen entwickelt und am 10. Dezember im Rahmen eines vom Bürgerteam Perleberg organisierten Weihnachtsflohmarktes in Perleberg das erste Mal öffentlich vorgestellt. Der Weihnachtsflohmarkt fand in einem Leerstand statt, der auch auf dem Zwischennutzungsportal zu finden ist: in den Räumen eines ehemaligen Tischlerbetriebes aus dem 19. Jahrhundert.&nbsp;</p>



<p><strong>Ko-Kreativer Prozess: 2023 wieder Workshops mit Interessierten geplant</strong></p>



<p>Die erste Version der Plattform ist seitdem unter <a href="https://freiraum-prignitz.de/" target="_blank" rel="noopener">freiraum-prignitz.de</a> zu finden. Dort haben Eigentümer:innen und Interessierte die Möglichkeit, Freiräume zur Verfügung zu stellen, zu finden oder Suchaufträge einzustellen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Informationen und Good Practices rund um die innovative Entwicklung von Leerständen und Zwischennutzungskonzepten.</p>



<p>Da das Team kontinuierlich an der Verbesserung und Erweiterung der Plattform arbeitet, werden auch 2023 nochmals Workshops mit Interessierten und Eigentümer:innen organisiert. Daran Interessierte können sich gerne bereits jetzt bei Projektmanagerin Felicitas unter&nbsp; <a>&#x66;&#x65;&#x6c;&#x69;&#x63;&#x69;&#x74;&#x61;&#x73;&#x2e;&#x6e;&#x61;&#x64;&#x77;&#x6f;&#x72;&#x6e;&#x69;&#x63;&#x65;&#x6b;&#x40;&#x6e;&#x65;&#x75;&#x6c;&#x61;&#x6e;&#x64;&#x32;&#x31;&#x2e;&#x64;&#x65;</a> melden. <br><br>Du hast Anregungen, Ideen oder Verbesserungsvorschläge für uns? Melde dich gerne, wir freuen uns über euer Feedback!</p>



<p><strong>Up-to-Date bleiben</strong></p>



<p>Um auf dem Laufenden zu bleiben empfehlen wir unseren <a href="https://freiraum-prignitz.de/" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> sowie unseren Social Media Auftritt auf <a href="https://www.facebook.com/PopupPrignitz" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a> und <a href="https://www.instagram.com/popup_prignitz/?hl=de" target="_blank" rel="noopener">Instagram</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Abschlussveranstaltung der Regionalen Open Government Labore in der Landesvertretung Baden-Württemberg</title>
		<link>https://neuland21.de/blog/abschlussveranstaltung-der-regionalen-open-government-labore-in-der-landesvertretung-baden-wuerttemberg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Madeleine Lee]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2022 10:52:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[#Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Alles auf offen]]></category>
		<category><![CDATA[bad belzig]]></category>
		<category><![CDATA[OK Lab Fläming. Open Government]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://neuland21.de/?p=12599</guid>

					<description><![CDATA[13 Labore in ganz Deutschland gehen kommunale Strukturprobleme und Herausforderungen neu an  Am 01. Dezember 2022 fand in der Landesvertretung Baden-Württemberg die Abschlussveranstaltung der Regionalen Open Government Labore statt. In [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>13 Labore in ganz Deutschland gehen kommunale Strukturprobleme und Herausforderungen neu an </strong><br><br>Am 01. Dezember 2022 fand in der Landesvertretung Baden-Württemberg die Abschlussveranstaltung der Regionalen Open Government Labore statt. In <a href="https://open-government-kommunen.de/goto.php?target=cat_427" target="_blank" rel="noopener">13 Laboren</a> kamen über den Zeitraum von 2,5 Jahren insgesamt 42 Kommunen und kommunale Einrichtungen, 59 zivilgesellschaftliche Organisationen, sechs Hochschulen und eine Universität in acht Bundesländern zusammen, um an unterschiedlichsten lokalen und regionalen strukturellen Herausforderungen zu arbeiten. In den Laboren wurden verschiedene Formate und Räume entwickelt, um partizipativ an Lösungen für lokale und regionale Herausforderungen zu arbeiten: Seien es Lösungsansätze hinsichtlich des demographischen Wandels, Klimaanpassungsmaßnahmen oder das effiziente Management von Leerständen.<br><br>Was haben wir mit unserem “Alles auf offen”-Labor in Bad Belzig erreicht? Ein kleiner Rückblick auf drei nicht sehr einfache Jahre!<br><br><strong>Open was? Macht`s verständlich!</strong><br><br>Während wir als die Open Government “Laborant:innen” davon überzeugt sind, dass Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft neue Formate der politischen Teilhabe und Transparenz benötigen, stolperten wir im Projektalltag mit unseren Gesprächspartner:innen immer wieder über die Begrifflichkeit Open Government. “Open was?”, lautete die typische Frage von Open-Government-Neulingen. Auf Bundes- und Landesebene hat Open Government und die Ideen dahinter mittlerweile einen gewissen Bekanntheitsgrad _ doch auf der Kommunalebene können bislang nur die wenigsten etwas damit anfangen.<br><br>So wurde zahlreichen Laboren recht schnell klar, dass sie für Open Government ein Synonym brauchen. Bloß, welches? Eine einheitliche oder verbindliche Lösung konnten wir leider bislang noch nicht finden.<br><br>Doch auch wenn Open Government vielleicht kein einfacher Begriff ist, so sind es die Idee und Methoden dahinter in jedem Fall! Denn die heutigen Herausforderungen und Aufgaben machen es Kommunen nahezu unmöglich, so weiterzumachen wie bisher: Nur partizipativ und mit geeinten Kräften können geeignete nachhaltige Lösungen entwickelt werden!<br><br><strong>Open Government stärkt bisherige Gremien und Organe</strong><br><br>In keiner Weise entwertet Open Government dabei die bisherigen Gremien und Organe politischer Gestaltung, sondern erweitert diese lediglich. Kommunale Offenheit soll dabei als gelebte Kultur dauerhaft lokal und regional verankert werden: “Gemeinsam sind wir stärker&#8220;, so die Devise.<br><br>Es braucht daher neue Räume und Möglichkeiten für Verwaltung und Politik, um gemeinsam mit Bürger:innen und organisierten zivilgesellschaftlichen Einrichtungen Lösungen zu entwickeln. Open Government bietet konkrete Tools, Methoden und Impulse, wie das konkret passieren kann.<br><br>Dabei stellt beispielsweise das Erlernen einer Fehlerkultur ein wichtiges Element  von Open Government dar &#8211; und trägt zur Lösungskompetenz von Verwaltung, Zivilgesellschaft und Politik bei. So können kommunale Services, Demokratie und Transparenz in der Verwaltung verbessert werden. Im Projektzeitraum entstanden so nicht nur neue Formate der Zusammenarbeit in Form von konkreten Laborräumen, sondern auch virtuelle Arbeitsformen, Netzwerkformate, Workshopformate und Veranstaltungen, die lokal und regional ausstrahlten.<br><br><strong>Ein Labor im Krisenmodus </strong><br><br>Die Regionalen Kommunalen Open Government Labore gingen 2020 an den Start. Bad Belzig unter der Leitung von neuland21 e.V. trat mit dem “Alles auf offen”-Labor an, um neue Impulse für eine Mitmachkultur im Fläming schaffen. Digitalisierung bildete das Querschnittsthema. Das Team startete aufgeregt und hoffnungsvoll. Doch dann traf auch uns die Corona-Pandemie und deren Folgen.<br><br>Die Pandemie führte uns schmerzlich die Auswirkung verschleppter Digitalisierungsmaßnahmen vor Augen: in den Schulen, im Gesundheitswesen, im Job, in den politischen Entscheidungsgremien. Herrschte am Anfang noch eine gewisse Erleichterung bis Begeisterung darüber, wie einfach doch das Streaming von Gemeinderatssitzung, das Einrichten von Online-Sprechstunden und das Set-up im Home Office war, stellte sich nach einer Zeit die Erschöpfungen ein. Wer sich den ganzen Tag am Laptop aufgehalten hatte, und sich die wenigen Interaktionen außerhalb der Familie auch noch digital abspielten &#8211; wer hatte da noch Lust und Laune, sich abends noch für partizipative Prozesse via Zoom zusammenzufinden? Die kommunalen Verwaltungen hatten alle Hände voll zu tun, die Bürger:innen ebenfalls. Inmitten dieser mehr als herausfordernden Zeit ein Open-Government-Labor aufzubauen und die Bürger:innen durch abendliche Online-Aktivitäten zu mobilisieren, erwies sich als extrem schwierig. Gefesselt an unsere Bildschirme und digitalen Geräte und den ständigen Blick darauf, welcher Notfall als nächstes bewältigt werden muss, war es schwierig, die Menschen für neue Formen der politischen Beteiligung und kommunale Projekte für mehr Transparenz zu begeistern. <br><br><strong>Durch gemeinsame Herausforderungen geeint und gestärkt </strong><br><br>Eine große Erleichterung für die Laborpartner:innen war in dieser Zeit die Erkenntnis, dass alle Labore ihre Schwierigkeiten damit hatten, ihre ursprünglichen Zielgruppen zu mobilisieren. COVID-19 legte viele Projekte lahm. <br><br>Jedoch sprach  anfangs in den Netzwerktreffen niemand darüber. Das war höchst ironisch: Während die Labore auch dazu dienen sollten, Iteration vornehmen zu können und die vielbesagte Fehlerkultur zu erlernen, waren die Labor-Koordinatoren weit davon entfernt, nach dieser Regel zu leben. Die Frustration rührte auch daher, weil man doch dazu neigte, die Formate und Projekte wie IT-Projekte zu konzipieren:  Es hatte gefälligst zu funktionieren. <br>Aber dann tauten die Labor-Koordinator:innen auf und nutzten den Raum. Der monatliche Austausch fühlte sich stellenweise an wie eine Ausgabe eines TED-Talks zum Thema “Schöner Scheitern”. Aber er war wichtig.<br><br>Projekte, in denen neue Formate der kommunalen Zusammenarbeit erprobt werden, brauchen einen sicheren Austauschraum für die Koordinator:innen und Mitarbeitende, sowohl in Krisenzeiten, als auch in den ruhigeren. <strong><br></strong><br><strong>Open Government als Teil einer Smart City<br></strong><br>Das “Alles auf offen”-Labor in Bad Belzig profitiert davon, dass Bad Belzig eine Smart City ist. So konnten wir unsere Formate und Projekte auch danach planen, ob diese nach Ende des Projektes weitergeführt werden. Die digitalen Initiativen können zum Teil in die Smart City Strategie der Stadt überführt oder durch andere Förderprojekte vertieft werden.<br><br>So wird zum Beispiel die Plattform CONSUL (<a href="http://beteiligung.bad-belzig.de" target="_blank" rel="noopener">beteiligung.bad-belzig.de</a>) von der Zukunftsschusterei (dem Smart-City-Büro der Stadt) weiterhin für digitale Beteiligungsaktionen genutzt.<br><br>Auch für die im Fläming ansässigen Akteure, die sich vernetzen möchten, wird die<a href="https://forum-hoher-flaeming.de/" target="_blank" rel="noopener"> Plattform Discourse</a> vom Smart Village e.V. fortgesetzt. Auch die <a href="https://neuland21.de/projekte/coderdojo/">CoderDojos</a>, die Programmierwerkstätten für Kinder und Jugendliche, finden eine Fortsetzung durch die Finanzierung <a href="https://www.bildung-forschung.digital/digitalezukunft/de/bildung/mint-cluster/flae_mint.html" target="_blank" rel="noopener">eines regionalen MINT-Clusters</a> durch das Bildungsministerium für Wissenschaft und Forschung (BMWF). Gemeinsam mit regionalen Partnern wird neuland21 e.V. die MINT-Bildung in den Fläming bringen. Dafür steht bald ein MakerSpace für Kinder und Jugendliche im Kulturzentrum Bad Belzig zur Verfügung. So können Kinder und Jugendliche auch weiterhin spielerisch ans Programmieren und die Digitalisierung herangeführt werden.<br><br>Ein Themenschwerpunkt waren Umwelt und Klima. Im OK Lab Fläming wurden mehrere Feinstaubsensoren gebaut, die im Fläming verteilt die Luftqualität prüfen. Das Interesse an IoT und Umwelt und Klima war so groß, dass daraus ein Nachfolgeprojekte entstanden ist: die Klimawerkstatt.<br><br>Das “Alles auf offen”-Labor schließt seine Türen, dafür werden andere geöffnet. Ein Labor gibt Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft den Raum, um zu experimentieren. Diese Chance sollte genutzt werden. Es war eine aufregende Zeit und wir sind sehr froh, dass einige der Initiativen aus den Laboren weitergeführt werden. Schlussendlich ging es in den Regionalen Open Government Laborum um die Schaffung von Lernorten, in denen sich Kommunen weiterentwickeln können. können wir diesen Ansatz nur empfehlen. Für Gemeinden und Kommunen gab es nie einen besseren Zeitpunkt, um zu lernen und das neu Gelernte auf neue Situationen und Herausforderungen anzuwenden.</p>



<p><strong>Wie Open Government Methoden und Ideen in die Praxis umgesetzt werden können, lest ihr hier:</strong><br><br>&#8211; <a href="https://www.region-gestalten.bund.de/Region/DE/vorhaben/open-government-labore/abschlussberichte/praxisleitfaden.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2" target="_blank" rel="noopener">Praxisleitfaden: </a>Der Leitfaden soll als anleitende Ermutigung Kommunen dazu befähigen, ihre Kommunen offen zu gestalten.<br><br>Für die Auseinandersetzung mit Theorie und Methodik, wird der Leitfaden durch folgende Dokumente ergänzt:<br><br><a href="https://www.region-gestalten.bund.de/Region/DE/vorhaben/open-government-labore/abschlussberichte/projektbericht.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2" target="_blank" rel="noopener">Abschließender Projektbericht </a><br><br><a href="https://www.region-gestalten.bund.de/Region/DE/vorhaben/open-government-labore/abschlussberichte/erkenntnisse_und-erfahrungen.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=3" target="_blank" rel="noopener">Wirkungsberichte<br><br></a><a href="https://www.region-gestalten.bund.de/Region/DE/vorhaben/open-government-labore/abschlussberichte/von_der_utopie_zur_kulturtechnik.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2" target="_blank" rel="noopener">Kommunales Open Government &#8211; von der Utopie zur Kulturtechnik</a></p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Meet the Team: Unser Programmbereich Digitale Bildung stellt sich vor</title>
		<link>https://neuland21.de/blog/meet-the-team-unser-programmbereich-digitale-bildung-stellt-sich-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neuland21]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2022 10:13:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[#Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[#MINT]]></category>
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					<description><![CDATA[Meet the Team: Wir geben euch einen Blick hinter die Kulissen und zeigen euch, wer hinter unseren Projekten steckt! Diesmal im Interview: Josefine vom Programmbereich Digitale Bildung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Wie kann man digitale Bildungsangebote einsetzen, um Kinder und Jugendliche in ländlichen Regionen fit zu machen, die Zukunft mitzugestalten? Josefine Theden-Schow stellt unseren Programmbereich Digitale Bildung vor.</strong></p>



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<p><strong>1) Stellt doch einmal kurz euren Programmbereich vor: Wer seid ihr und an welchen Projekten arbeitet ihr gerade?</strong></p>



<p>Damit der Zugang zu digitalen Kompetenzen keine Frage des Wohnorts ist, setzen wir uns im Programmbereich Digitale Bildung mit unserer Arbeit für mehr digitale Bildungsangebote in ländlichen Räumen ein, die in Städten schon längst Standard sind. Dabei berichten wir von Vorreiter:innen und innovativen Praxisbeispielen, erstellen Leitfäden für Multiplikator:innen und entwickeln eigene Bildungsprojekte – damit wir alle an der Gestaltung unserer Zukunft teilhaben können. Mit unserem von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt geförderten Projekt “Land programmiert engagiert” schaffen wir Programmierwerkstätten (sogenannte CoderDojos) für Kinder und Jugendliche an Orten, die selbst nicht die Kapazitäten dafür aufbringen können. Unser neues Projekt FläMINT, welches im September gestartet ist, ermöglicht uns gemeinsam mit der Stadt Bad Belzig und der TH Wildau einen MINT-Makerspace zu eröffnen, um noch mehr MINT-Bildungsangebot in die Region Fläming zu holen.&nbsp;</p>



<p><strong>2) Warum braucht es im Bereich Digitale Bildung die Projekte von neuland21?</strong></p>



<p>Insbesondere hochschulfernen Kommunen fehlt es oftmals an außerschulischen Bildungsangeboten, in denen Kinder und Jugendliche digitale Lernerfahrungen machen können und Medienkompetenz erlangen können. Mit den CoderDojos und dem entstehenden MINT-Makerspace in Bad Belzig wollen wir Strukturen und Räume schaffen, in denen Kinder sich digital kreativ austoben können. Hier wollen wir ihnen ermöglichen spielerisch wichtige Zukunftsskills zu erlernen, um die Welt von morgen mitzugestalten.</p>



<p><strong>3) Auf welche Herausforderungen stoßt ihr in eurer Arbeit immer wieder?</strong></p>



<p>Die Projekte im Programmbereich Digitale Bildung hängen stark von der Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger vor Ort ab, sowie vom Engagement Ehrenamtlicher. Da wir mit unseren CoderDojos lediglich ein Anstoßangebot in der Kommune leisten, steht und fällt die langfristige Verstetigung mit dem Engagement der Kommune und Ehrenamtlichen vor Ort. Die Akquise von Ehrenamtlichen stellt dabei unsere größte Herausforderung dar, da viele Interessierte davon ausgehen, dass für die Durchführung einer Programmierwerkstatt Vorwissen im Informatikbereich benötigt wird. Jedoch starten die meisten teilnehmenden Kinder ebenfalls ohne Vorwissen und die Tutorials, die wir mitbringen und anbieten, sind problemlos ohne Vorwissen zu bewältigen – quasi Learning by Doing.&nbsp;</p>



<p><strong>4) In welchen Momenten hattet ihr bislang das Gefühl, wirklich etwas bewegen zu können?</strong></p>



<p>Insbesondere die Durchführung unserer CoderDojos gibt uns immer wieder das Gefühl, in der Kommune einen echten Mehrwert für die Kinder und Jugendlichen zu schaffen. Das positive Feedback der Kinder, nachdem sie in kürzester Zeit ihre eigenen Spiele programmiert haben und diese stolz der Gruppe präsentieren, zeigt uns immer wieder, wie wichtig und relevant unsere Arbeit ist.</p>



<p>Auch Projekttage an den Schulen sorgen immer wieder für Aha-Momente bei den Lehrkräften, wie einfach und vielfältig digitale Tools und Informatik in den Unterricht Einzug halten können. Mit unseren Trainingstagen können wir nicht nur Lehrkräften Aha-Momente ermöglichen, sondern auch Menschen aus der Jugendarbeit oder generell Interessierten die Grundlagen für die Durchführung digitaler Bildungsangebote beibringen und Inspiration für digitale Projekte geben.</p>



<p><br>Wollt ihr noch mehr zum Programmbereich wissen? Schickt uns einfach eine Mail an <a href="&#x6d;&#x61;&#105;l&#x74;&#x6f;&#58;ni&#x63;&#x6f;&#108;a&#x69;&#x2e;&#104;&#101;r&#x74;&#x6c;&#101;&#64;&#x6e;&#x65;&#117;&#108;a&#x6e;&#x64;&#50;1&#x2e;&#x64;&#101;">nicolai&#46;hert&#108;&#101;&#64;&#110;&#101;&#117;&#108;&#97;&#110;&#100;&#50;&#49;&#46;&#100;&#101;</a>!</p>
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		<title>Meet the Team: Unser Programmbereich Verwaltung &#038; Open Data stellt sich vor</title>
		<link>https://neuland21.de/blog/meet-the-team-unser-programmbereich-verwaltung-open-data-stellt-sich-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neuland21]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Aug 2022 16:32:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[#Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[#OpenDataLand]]></category>
		<category><![CDATA[#Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Meettheteam]]></category>
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		<category><![CDATA[Teamvorstellung]]></category>
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					<description><![CDATA[Meet the Team: Wir geben euch einen Blick hinter die Kulissen und zeigen euch, wer hinter unseren Projekten steckt! Diesmal im Interview: Diana vom Programmbereich Verwaltung &#038; Open Data.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Vor welchen Herausforderungen stehen die Verwaltungen in ländlichen Räumen und welche Chancen spielen Open Data und digitale Möglichkeiten dabei? Diana Krebs stellt unseren Programmbereich Verwaltung &amp; Open Data stellt sich vor.</strong></p>



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<p><strong>1) Stelle doch einmal kurz euren Programmbereich vor: An welchen Projekten arbeitet ihr gerade?</strong></p>



<p>Bei unserem Forschungsprojekt zu Herausforderungen und Potentialen von Open Data im ländlichen Raum geht es gerade in die Schluss- und damit Auswertungsphase. Das wird sehr spannend. Wir evaluieren unseren bisherigen Forschungsergebnisse und Handlungsempfehlungen für Kommunen,  die mit Open Data vorwärts machen wollen. Z.B. beschäftigen wir uns noch einmal eingehender mit Lizenzen und der Frage, welche Empfehlungen wir Kommunen dabei an die Hand geben können. Kompliziert wird es da nämlich, wenn Datensätze mit unterschiedlichen Open-Data oder Geodaten-Lizenzen miteinander verschnitten werden sollen. Auch gehen wir der Frage nach, von welchen Daten ländliche Regionen gerade jetzt besonders profitieren, um soziale und digitale Innovation voranzutreiben. Außerdem planen wir eine Abschlusskonferenz zu Ende des Jahres und mehrere Veröffentlichungen in verwaltungsnahen Publikationen.<br><br>Eine Abschlusskonferenz in Form eines Barcamps steht auch beim Regionalen Open Government Labor “Alles auf offen” an. Nach fast drei Jahren Laborarbeit in Bad Belzig und Wiesenburg haben wir so die Möglichkeit, unsere Erfahrungen und Outcomes zu teilen und uns mit den Akteur:innen auszutauschen. Das OK Lab Fläming, das nach wie vor das einzige ländliche OK Lab in Deutschland ist, hat uns mit tollen Akteur:innen in Verbindung gebracht, deren Projektideen wir eventuell durch die Beantragung weiterer Förderprojekte unterstützen können. Zur Zeit erarbeiten wir außerdem auch einen Leitfaden für Kommunen, um den Start in die Open Government Arbeit zu erleichtern. Das ist ja für viele ja noch immer eine sehr abstrakter Begriff.<br><br>Daneben unterstützen wir auch die anderen Programmbereiche, wenn es darum geht, Förderanträge zu stellen in denen Verwaltung, Digitalisierung und/oder Open Data Themen sind. Das ist das Schöne an meinem Programmbereich: Themen wie Open Data, Sensorik, Open Source als Möglichkeit der gemeinwohlorientierten Digitalisierung sowie analoge und digitale Bürger:innen-Beteiligung sind mittlerweile Querschnittsthemen in nahezu allen unserer Programmbereichen.</p>



<p><br><strong>2) Warum braucht es im Bereich Verwaltung &amp; Open Data die Projekte von neuland21</strong>?</p>



<p>Unsere Projekte ebnen den Weg zu einem neuem Verständnis dafür, was Digitalisierung in Verwaltungen und damit Kommunen bewirken kann. Natürlich geht es dabei um die Umsetzung innovativer Projekte zur Stärkung der kommunalen Daseinsvorsorge. Aber wir möchten auch das Gemeinwohl gestärkt sehen, indem wir die digitale Souveränität einer Gemeinde oder Stadt im Blick haben und diese wahren. In unseren Projekten erarbeiten wir daher auch Empfehlungen zu Open Source oder Open Data. Damit geben wir denjenigen Kommunen Orientierungshilfen an die Hand, die bei der Umsetzung ihrer Digitalstrategien auf proprietäre Lösungen verzichten und Digitalisierung inklusiver und gemeinwohlorientierter gestalten möchten. Das umfasst auch die Zusammenarbeit mit lokalen und regionalen kommunalen Akteuren in ko-produktiv und ko-kreativ Formaten.</p>



<p><strong>3) Warum braucht es mehr Digitalisierung in der Verwaltung in ländlichen Räumen?</strong></p>



<p>Die Erwartungen an die kommunale Verwaltung sind in den letzten Jahren enorm gestiegen. Für einen Großteil der Bürger:innen ist Digitalisierung und die Nutzung digitaler Dienste und Services nicht mehr aus ihrem Alltag wegzudenken. Während der Pandemie wurden die Vorteile der Digitalisierung noch einmal richtig deutlich, denn vielen Menschen ermöglichte sie das Arbeiten von zu Hause aus. Auch Gemeinderäte und Stadtverordnete nutzten erfolgreich Videokonferenzen für ihre Sitzungen. Da fragen sich natürlich die Bürger:innen, warum viele Bürgerdienste noch nicht orts- und zeitunabhängig in Form von Online Services zur Verfügung stehen. Das Online-Zugangsgesetz will da natürlich Abhilfe schaffen, aber es ist noch ein weiter Weg.<br><br>Aber auch über das Online-Zugangsgesetz hinaus gibt es großartige Möglichkeiten für Verwaltungen, besser mit Bürger:innen, der Wirtschaft, zivilgesellschaftlichen Organisationen und der Politik zu interagieren. Ich denke da an Digitalisierungsprojekte, die neue Formate der Zusammenarbeit fördern, z.B. Online-Plattformen wie beteiligung.bad-belzig.de. denn Digitalisierung bzw. IT allein löst noch keine Probleme. Zumal die kommunalen Herausforderungen mittlerweile so komplex sind, dass eine Gruppe alleine hier nur beschränkt flächendeckende Lösungen erarbeiten kann. Aber wenn Digitalisierung auch ko-produktive und ko-kreative Prozess unterstützt und die verschiedenen Akteure zusammenbringt, dann kann`s gut werden.&nbsp;</p>



<p><br><strong>4) Auf welche Herausforderungen stoßt ihr in eurer Arbeit immer wieder?</strong></p>



<p>Digitalisierung und damit verbundene Transformationsthemen wie Open Data oder digitale Bürger:innenbeteiligung sind häufig angstbesetzt und stoßen daher nicht selten auf Misstrauen. Das zieht sich übrigens durch alle Sektoren und ist nicht unbedingt ein verwaltungsspezifisches Problem. Wenn aber Verwaltungen nicht reagieren, so hat das Konsequenzen für die Lebens- und Arbeitsqualität in den Kommunen. Das sehen wir und müssen in unseren Projekten darauf achten, nicht zu ungeduldig oder fordernd aufzutreten. Menschen, die aus strengeren Arbeits- und Rechtsstrukturen heraus Veränderung gestalten wollen oder müssen, haben häufig viel weniger Spielraum, als wir es uns in unseren Projekten erhoffen. Wir müssen also auch an unserer eigenen Erwartungshaltung schrauben.</p>



<p>Eine weitere Erfahrung gerade im Bereich von kommunalen Open Government ist, dass man zwar unter einem guten Stern startet, aber es auch mal zum Halt auf freier Strecke kommen kann. Denn irgendwas ist immer! Z.B. hat man zwar das offizielle “Go” von Politik und Verwaltung und damit ein echtes Zugeständnis, dass diese neuen Formate und Angebote der kommunalen&nbsp; Mitgestaltung wichtig und notwendig sind – Im Laufe eines Projekts kann sich aber das politische Klima oder die Umstände, in die eine Kommune eingebettet sind, schnell verändern. Aktuell müssen die Kommunen die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs abfangen, sich Gedanken zu ihrer lokalen Klimapolitik machen oder Strategien für den Fachkräftemangel in der Verwaltung entwickeln. Zu diesen akuten Problemen, die im Grunde eine sofortige Aktion benötigen, kommt noch das kommunale Tagesgeschäft hinzu.&nbsp; Da rutschen Themen wie Open Data, die anfänglich viel Zuspruch und Neugierde erfahren haben, in der Prioritätenliste schon mal ab. Es ist deshalb wichtig, dass wir diese Projekte so niederschwellig und gewinnbringend wie möglich in Kommunen umsetzen, um den Mehrwert dieser sozialen und digitalen Innovationsprojekte deutlich sichtbar zu machen.</p>



<p><br>Wollt ihr noch mehr zum Programmbereich wissen? Schickt uns einfach eine Mail an <a href="&#x6d;&#97;&#x69;&#x6c;&#116;&#x6f;&#x3a;&#100;&#x69;&#x61;&#110;&#x61;&#x2e;k&#x72;&#x65;b&#x73;&#64;n&#x65;&#117;l&#x61;&#110;d&#x32;&#49;&#46;&#x64;&#101;">&#x64;&#x69;&#x61;&#x6e;&#x61;&#46;&#107;&#114;&#101;bs&#64;&#x6e;&#x65;&#x75;&#x6c;&#x61;&#x6e;&#100;&#50;&#49;&#46;de</a>!</p>
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		<title>Meet the Team: Unser Programmbereich Arbeit &#038; Wirtschaft stellt sich vor</title>
		<link>https://neuland21.de/blog/meet-the-team-unser-programmbereich-arbeit-wirtschaft-stellt-sich-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neuland21]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jul 2022 13:16:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[#Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[#Heim[at]office]]></category>
		<category><![CDATA[#Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Meettheteam]]></category>
		<category><![CDATA[Team]]></category>
		<category><![CDATA[Teamvorstellung]]></category>
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					<description><![CDATA[Meet the Team: Wir geben euch einen Blick hinter die Kulissen und zeigen euch, wer hinter unseren Projekten steckt! Diesmal im Interview: Unser Programmbereich Arbeit &#038; Wirtschaft.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Wie können und wollen wir in Zukunft in ländlichen Räumen arbeiten und welche Rolle spielen digitale Möglichkeiten dabei? Unser Programmbereich Arbeit &amp; Wirtschaft stellt sich vor.</strong></p>



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<p><strong>1) Stellt doch einmal kurz euren Programmbereich vor: Wer seid ihr und an welchen Projekten arbeitet ihr gerade?</strong></p>



<p>Im Moment befindet sich unser Brandenburger Modellprojekt Heim[at]office in den Endzügen. Gemeinsam mit Brandenburger Unternehmen und Remote-Arbeitenden wollten wir herausfinden, welche Potenziale die Arbeitswelt 4.0 für ländliche Regionen entfalten kann. Entstanden sind vielfältige Formate rund um die Themen Neues Arbeiten und Leben auf dem Land: Wir denken an die Online-Konferenz Brandenburg Remote, an unsere Heim[at]office-Community, an die neuen Coworking-Spaces in der S-Bahn im Coconat und das im Bahnhof Wiesenburg (“Gleis 21”), an Touren durch Brandenburger Regionen, an die Heim[at]office-Website mit Jobbörse und Lernplattform und noch vieles mehr. Wir sind: Anna, Madeleine, Antonia und Janine und teilen die Freude an einem wundervollen Nebeneffekt unserer Arbeit: Lässt es die Zeit zu, können wir all die innovativen Orte – Gründerzentren, Coworking&nbsp; und Workation Spaces –, die derzeit in ländlichen Räumen entstehen und mit denen wir teils zusammenarbeiten, auch besuchen und ausprobieren.&nbsp;</p>



<p><strong>2) Warum braucht es im Bereich Arbeit &amp; Wirtschaft das Engagement/die Projekte von neuland21?</strong></p>



<p>Es braucht noch viel mehr Sichtbarkeit sowie ein stärkeres Bewusstsein für die Vorteile der Remote-Arbeit für ländliche Regionen. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen sind mit dem Konzept mobiler Arbeit oft nicht vertraut oder haben es noch nicht ausprobiert. Auch Arbeitnehmer:innen haben oft noch nie remote gearbeitet oder sind unsicher, ob und unter welchen Bedingungen Arbeitgeber:innen den Modus akzeptieren würde. Dementsprechend groß ist die Skepsis gegenüber Remote-Arbeit beider Gruppen und die gesellschaftlichen und kulturellen Rahmenbedingungen hinken der technischen Entwicklung häufig noch hinterher.&nbsp;&nbsp;Es gilt, ländliche Räume als Innovationsraum für neuartige Arbeitsorte, flexible Arbeitsformen und innovative Arbeitgeber zu stärken. Dafür braucht es auch noch mehr Vernetzung und fachlichen Austausch von Multiplikatoren aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft.</p>



<p><strong>3) Welche Chancen bietet mehr Digitalisierung im Bereich Arbeit &amp; Wirtschaft in ländlichen Räumen?</strong></p>



<p>Im Wesentlichen ermöglicht uns die digitale Arbeit, orts- und zeitunabhängig zu arbeiten. Das hat den Vorteil, dass digitale Arbeit die Wahl des Wohnortes unabhängig vom Arbeitsort macht. Dadurch werden für ländliche Unternehmen ganz neue Möglichkeiten in der Gewinnung von Fachkräften geschaffen und digital arbeitende Zuzügler:innen und Rückkehrer:innen können angezogen werden. Berufsbedingter Pendelverkehr wird reduziert, die Attraktivität ländlicher Kommune sowohl für Unternehmen als auch für potentielle Fachkräfte steigt und dem demografischen Wandel in peripheren Regionen kann aktiv entgegengewirkt werden. Neben dem Potential der Telearbeit, können digitale Technologien außerdem Prozesse und Vertriebsmöglichkeiten der klassischen Branche verändern und ganz neue Geschäftsfelder schaffen.</p>



<p><strong>4) <strong>Auf welche Herausforderungen stoßt ihr in eurer Arbeit immer wieder?</strong></strong></p>



<p>Immer wieder ist es schwer, Unternehmen oder Arbeitgeber:innen in ländlichen Regionen aufzuspüren, die digitale Arbeitsmodelle eingeführt haben oder nutzen. Für viele Betriebe und Kommunen ist es noch schwer, die Chancen des dezentralen Arbeitens für sich wahrzunehmen. Häufig ​​fehlt es noch an praktikablen Ansätzen, um organisationsbezogene und technische Lösungen für ortsunabhängiges Arbeiten sinnvoll umzusetzen.</p>



<p><br>Wollt ihr noch mehr zum Programmbereich wissen? Schickt uns einfach eine Mail an <a href="&#x6d;&#x61;&#x69;&#x6c;&#x74;&#x6f;&#x3a;&#97;&#110;&#110;&#97;&#46;momb&#x75;&#x72;&#x67;&#x40;&#x6e;&#x65;&#x75;&#x6c;&#97;&#110;&#100;&#50;&#49;&#46;de">&#x61;&#110;&#110;a&#x2e;&#x6d;&#111;m&#x62;&#x75;&#114;g&#x40;&#x6e;&#101;u&#x6c;&#x61;&#110;d&#x32;&#x31;&#46;d&#x65;</a>!</p>
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