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	<title>Beteiligung &#8211; Neuland21</title>
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	<description>Landleben für das 21. Jahrhundert</description>
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	<title>Beteiligung &#8211; Neuland21</title>
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		<title>Der Maibaum der Generationen – Was uns fast 300 Zukunftsträume über Wandel, Werte und Wünsche verraten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Madeleine Lee]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jun 2025 12:41:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Wovon träumt deine Generation? Auf der re:publica 25 haben wir mit einer interaktiven Maibaum-Installation fast 300 Träume gesammelt – von den Traditionals bis zur Generation Alpha. Die Auswertung zeigt: Generationen denken unterschiedlich, aber auch überraschend ähnlich.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wenn sich eine ländliche Tradition wie der Maibaum inmitten einer der größten Digitalkonferenzen Europas wiederfindet, entsteht mehr als ein kultureller Kontrast. Es entsteht ein Möglichkeitsraum: für Fragen, Gespräche und Visionen. Genau das haben wir bei neuland21 mit unserer Installation „Maibaum der Generationen – Deine Träume für die Zukunft“ auf der <a href="https://re-publica.com/de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">re:publica 25</a> geschaffen.</p>



<p>Drei Tage lang haben Besucher:innen ihre Zukunftswünsche an unseren Maibaum gehängt – bunt beschriftet, manchmal politisch, manchmal persönlich. Entstanden ist eine beeindruckende Sammlung aus fast 300 handschriftlichen Träumen. Von der Generation Alpha bis zu den Babyboomern waren alle Altersgruppen vertreten. Sogar eine Person der sogenannten „Traditionals“, geboren 1939, hat sich beteiligt – und ihren Wunsch auf den Punkt gebracht: Frieden.</p>



<section id="spacer-block_22394500b253b54d09ac671019052777" class="wp-block-spacer"></section>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zur Einordnung: Was Generationen eigentlich (nicht) sagen</strong></h2>



<p>Die Einteilung in Generationen – von den „Traditionals“ bis zur „Generation Alpha“ – ist ein gängiges Ordnungssystem, das gesellschaftliche Entwicklungen in grobe zeitliche Abschnitte fasst. Es beschreibt keine festen Eigenschaften, sondern dient vor allem als Orientierung. Auch wir haben diese Kategorisierung genutzt, um die gesammelten Träume grob einzuordnen. Dabei war uns bewusst: Menschen lassen sich nicht allein durch ihr Geburtsjahr erklären. Die Vielfalt innerhalb jeder Altersgruppe ist groß – und Lebensrealitäten sind oft vielschichtiger als generational beschreibbar.<br>Trotzdem hat uns diese Perspektive geholfen, Muster und Unterschiede sichtbar zu machen – ohne sie zu stark zu verallgemeinern. Die folgende Grafik zeigt, welche Jahrgänge wir welcher Generation zugeordnet haben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="350" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2025/06/unbenannt-1-1024x350.png" alt="Grafik: Generationenzugehörigkeit: Wer ist wann geboren?" class="wp-image-15525" title="Grafik: Generationenzugehörigkeit: Wer ist wann geboren?" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2025/06/unbenannt-1-1024x350.png 1024w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2025/06/unbenannt-1-300x102.png 300w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2025/06/unbenannt-1-768x262.png 768w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2025/06/unbenannt-1-1536x525.png 1536w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2025/06/unbenannt-1.png 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<section id="spacer-block_482e7ba4cbcaa129f319070a64d4f36f" class="wp-block-spacer is-style-leaf-right"></section>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was Menschen bewegt: Die häufigsten Begriffe</strong></h2>



<p>Wir haben die aufgeschriebenen Generationenträume ausgewertet, kontextualisiert – und analysiert, welche Themen, Werte und Begriffe dabei immer wieder auftauchen. Im Folgenden geben wir Einblick in die zentralen Ergebnisse unserer Auswertung.</p>



<p>Der mit Abstand häufigste Begriff in den gesammelten Träumen war: Frieden. Insgesamt 47-mal wurde er genannt – in Variationen wie „Weltfrieden“, „keine Kriege“, „friedliches Miteinander“ oder einfach nur: Frieden. Dieses Wort zieht sich durch alle Altersgruppen und verweist auf ein tiefes kollektives Bedürfnis nach Sicherheit, Stabilität und Verständigung.</p>



<p>Weitere häufig genannte Begriffe waren unter anderem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Liebe</li>



<li>Zukunft</li>



<li>Gerechtigkeit</li>



<li>Respekt</li>



<li>Natur</li>



<li>Leben</li>



<li>Gemeinschaft</li>
</ul>



<p>Um die Vielfalt der aufgeschriebenen Zukunftswünsche besser erfassen zu können, haben wir wiederkehrende Begriffe thematisch gebündelt. Daraus ergeben sich zentrale Cluster – etwa „Gerechtigkeit &amp; Frieden“ oder „Beziehungen &amp; Gemeinschaft“. Die folgende Übersicht zeigt, welche dieser Themen bei den einzelnen Generationen besonders stark vertreten waren – ergänzt durch konkrete Stichworte, die exemplarisch für diese Cluster stehen:</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Generation</strong></td><td><strong>Wichtigste Themencluster</strong></td><td><strong>Genannte&nbsp; Stichworte</strong></td></tr><tr><td>Alpha</td><td>Beziehungen &amp; Gemeinschaft, Wohlstand &amp; Arbeit</td><td>Liebe, Freundschaft, Zuhause, Geld, Reichtum</td></tr><tr><td>Z</td><td>Gerechtigkeit &amp; Frieden, Umwelt &amp; Nachhaltigkeit</td><td>Frieden, Respekt, Vielfalt, Natur, Klimaschutz</td></tr><tr><td>Y</td><td>Gerechtigkeit &amp; Frieden, Beziehungen &amp; Gemeinschaft</td><td>Empathie, Gerechtigkeit, Frieden, Gemeinschaft</td></tr><tr><td>X</td><td>Gerechtigkeit &amp; Frieden, Umwelt &amp; Nachhaltigkeit</td><td>Frieden, Sicherheit, Gerechtigkeit, Natur</td></tr><tr><td>Babyboomer</td><td>Gerechtigkeit &amp; Frieden, Gesundheit &amp; Teilhabe</td><td>Demokratie, Sicherheit, Teilhabe, Gesundheit</td></tr><tr><td>Traditionals</td><td>Gerechtigkeit &amp; Frieden</td><td>Frieden</td></tr></tbody></table></figure>



<h3 class="wp-block-heading"></h3>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Gerechtigkeit und Frieden als verbindende Themen</strong></h3>



<p>Vor allem die Generationen X und Y benennen sehr häufig Begriffe wie „Frieden“, „Respekt“, „Gerechtigkeit“ oder „gegen Rassismus“. Dieser Cluster war in diesen beiden Gruppen besonders stark ausgeprägt – teilweise doppelt so häufig wie in anderen Generationen. Die Träume dieser Altersgruppen spiegeln ein starkes Bewusstsein für gesellschaftliche Spannungen und demokratische Fragestellungen wider.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Beziehungen, Gemeinschaft  &amp;<strong> materielle Wünsche</strong></strong> <strong>im Fokus der Jüngsten</strong></h3>



<p>Bei der Generation Alpha dominieren Begriffe wie „Liebe“, „Freundschaft“, „Zuhause“ oder „verstanden werden“. Diese Träume kreisen stärker um emotionale und soziale Sicherheit, häufig in Ich-Form formuliert, aber oft mit einem kollektiv gedachten Unterton. Auch die Generation Z äußert sich ähnlich – etwa mit Begriffen wie „Empathie“, „Verbindung“ oder „mehr Miteinander“.</p>



<p>Interessant war auch, dass junge Menschen der Generation Alpha in mehreren Fällen Wünsche äußerten, die sich explizit auf materiellen Wohlstand beziehen: „Geld haben“, „reich werden“, „Millionär sein“. In einer Generation, die meist noch im Schulalter ist, formulieren sich hier Träume, die zwischen pragmatischem Wunschdenken und gesellschaftlich geprägten Leitbildern oszillieren. Dies ergänzt das Bild dieser Altersgruppe um eine wichtige Dimension: Neben Beziehungen und Gemeinschaft ist auch ökonomische Sicherheit ein Thema.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Umwelt und Zukunft bei der Generation Z</strong></h3>



<p>Die Generation Z bringt – neben sozialen Themen – auch Umwelt- und Nachhaltigkeitsanliegen besonders häufig ein. Begriffe wie „gesunde Natur“, „Klimaschutz“, „keine weitere Zerstörung“ oder „Zukunft für alle“ tauchen hier geballt auf. Damit wird deutlich: Es geht dieser Generation nicht nur um das Hier und Jetzt, sondern auch um das &#8222;Morgen&#8220;.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Arbeit, Technik und Teilhabe – subtil, aber relevant</strong></h3>



<p>Begriffe aus dem Cluster „Wohlstand und Arbeit“ tauchen seltener auf, aber wenn, dann häufig in polarisierter Form. Zwischen „Anerkennung für unsere Arbeit“ und „Kapitalismus abschaffen“ zeigt sich ein Spannungsfeld, das gesellschaftlich wie individuell gelesen werden kann. Die Babyboomer hingegen äußern sich hierzu vergleichsweise zurückhaltend, mit klaren Werten wie Demokratie, Sicherheit und Zusammenhalt – weniger emotional, aber deutlich positioniert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zwischen den Generationen: ein leiser Dialog</h3>



<p>Neben den thematischen Unterschieden haben uns vor allem zwei Träume besonders berührt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>„Von Erwachsenen verstanden werden“ (Gen Z)</li>



<li>„Von Jüngeren akzeptiert werden“ (Babyboomer)</li>
</ul>



<p>Sie stehen stellvertretend für ein zentrales Thema, das sich durch viele der Beiträge zieht – teils direkt benannt, teils zwischen den Zeilen: <strong>das Bedürfnis nach Verständigung zwischen den Generationen</strong>. In diesen zwei kurzen Sätzen steckt ein ganzer Dialog: über Perspektiven, Zugehörigkeit und gegenseitige Anerkennung. Der Wunsch, gesehen zu werden – und der Wunsch, nicht ausgeschlossen zu sein – verbindet hier zwei Altersgruppen, die gesellschaftlich oft gegensätzlich gelesen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was wir mitnehmen</strong></h2>



<p>Die gesammelten Träume zeigen: Beteiligung braucht nicht immer digitale Tools – manchmal genügt ein symbolischer Ort, an dem man gehört und gesehen wird. Der Maibaum war genau das: eine Einladung zum Nachdenken, zum Schreiben, zum Teilen – und für viele auch: zum Manifestieren.<br>Ein Moment, in dem Gedanken zu Worten, Wünsche zu Handlungen und Perspektiven zu Botschaften wurden.</p>



<p>Für uns bei neuland21 zeigt sich darin ein Prinzip, das unsere Arbeit im ländlichen Raum leitet: Zukunft beginnt mit dem Sichtbarmachen von Perspektiven.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" width="683" height="1024" data-id="15502" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2025/06/54549034236-12b976cd93-o-1-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-15502" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2025/06/54549034236-12b976cd93-o-1-683x1024.jpg 683w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2025/06/54549034236-12b976cd93-o-1-200x300.jpg 200w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2025/06/54549034236-12b976cd93-o-1-768x1151.jpg 768w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2025/06/54549034236-12b976cd93-o-1-1025x1536.jpg 1025w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2025/06/54549034236-12b976cd93-o-1.jpg 1334w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Jan Michalko/re:publica</figcaption></figure>



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			</item>
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		<title>Tradition im Wandel: Der Maibaum als Symbol für Gemeinschaft</title>
		<link>https://neuland21.de/blog/dorfleben/tradition-im-wandel-der-maibaum-als-symbol-fuer-gemeinschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Madeleine Lee]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 May 2025 10:09:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Dorfleben]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn der Mai beginnt, werden in vielen Dörfern Deutschlands Maibäume aufgestellt – bunt geschmückt, aufgerichtet von der Dorfgemeinschaft, begleitet von Musik, Tanz und einem zünftigen Fest. Für viele ist es ein vertrautes Ritual, für andere ein lebendiges kulturelles Erbe, das über Generationen hinweg Gemeinschaft stiftet.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wenn der Mai beginnt, werden in vielen Dörfern Deutschlands Maibäume aufgestellt – bunt geschmückt, aufgerichtet von der Dorfgemeinschaft, begleitet von Musik, Tanz und einem zünftigen Fest. Für viele ist es ein vertrautes Ritual, für andere ein lebendiges kulturelles Erbe, das über Generationen hinweg Gemeinschaft stiftet.</p>



<p>Doch was passiert, wenn man diesen traditionsreichen Maibaum aus dem Dorf herausnimmt – und ihn auf eine der größten Digitalkonferenzen Europas stellt?</p>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p>Genau das tun wir in diesem Jahr: Mit unserer Installation „Maibaum der Generationen – Deine Träume für die Zukunft“ sind wir vom 26. bis 28. Mai 2025 auf der <a href="re:publica" target="_blank" rel="noreferrer noopener">re:publica</a> 25 in der STATION Berlin vertreten. Und wir bringen nicht nur den Birkenstamm und einen Kranz mit, sondern auch Lust auf Austausch – über Traditionen, Generationenfragen und das, was die verschiedenen Generationen heute und morgen prägt.</p>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading" id="RegionalerCharakter"><strong>Eine Tradition mit regionalem Charakter</strong></h2>



<p>Der Maibaum ist nicht überall gleich. Während im bayerischen Raum häufig hohe, entrindete Baumstämme mit Zunftzeichen aufgestellt und „bewacht“ werden, bevor sie feierlich in die Höhe gezogen werden, sind es in Teilen Nord- und Ostdeutschlands eher kleinere, geschmückte Birken, die in Vorgärten oder an öffentlichen Plätzen landen – teils auch heimlich als &#8222;Liebesmaien&#8220; &#8211; eine romantische Geste. In Nordrhein-Westfalen kennt man das „Maibaumklauen“, andernorts wiederum ist das Aufstellen vor allem ein Gemeinschaftsakt von Feuerwehr, Sportverein oder Jugendclub.</p>



<p>Diese Vielfalt zeigt: Der Maibaum ist kein starrer Brauch, sondern wird in verschiedenen Regionen unterschiedlich gelebt – mit eigenen Regeln, Bedeutungen und Symboliken. Auch wenn seine äußere Form oft stabil bleibt, lässt sich beobachten, dass sich sein Stellenwert und seine Funktion mit der Zeit verändern. Vielleicht ist der Maibaum gerade deshalb ein spannendes Symbol: Weil er offen genug ist, um immer wieder neue Fragen daran zu knüpfen – und weil er zeigt, dass Tradition und Wandel sich nicht ausschließen müssen.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" width="1024" height="682" data-id="15440" src="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2025/05/pexels-helen1-31898210-1-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-15440" srcset="https://neuland21.de/wp-content/uploads/2025/05/pexels-helen1-31898210-1-1024x682.jpg 1024w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2025/05/pexels-helen1-31898210-1-300x200.jpg 300w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2025/05/pexels-helen1-31898210-1-768x512.jpg 768w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2025/05/pexels-helen1-31898210-1-1536x1024.jpg 1536w, https://neuland21.de/wp-content/uploads/2025/05/pexels-helen1-31898210-1.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<h2 class="wp-block-heading MaibaumRe:publika"><strong>Maibaum trifft re:publica</strong></h2>



<p>In unserer Installation hängen neben den typischen bunten Bändern auch farbige Kärtchen mit Zukunftsträumen – gesammelt und formuliert von den Besucher:innen der re:publica. Was bewegt die Generationen X, Y und Z? Was sind ihre Hoffnungen für die Welt von morgen? Und wie unterschiedlich oder ähnlich sind diese Visionen wirklich?</p>



<p>Der Maibaum wird hier zum Ort der Begegnung: ein temporärer, symbolischer Treffpunkt, an dem Menschen ihre Perspektiven sichtbar machen – und vielleicht ins Gespräch kommen über das, was sie verbindet oder unterscheidet.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="LändlicherRaum"><strong>Was das mit dem ländlichen Raum zu tun hat</strong></h2>



<p>Bei neuland21 beschäftigen wir uns tagtäglich mit der Frage, wie digitale und soziale Innovationen den ländlichen Raum lebenswerter, gerechter und zukunftsfähiger machen können. Dabei stellen wir immer wieder fest: Es braucht neue Ideen – aber auch ein tiefes Verständnis für das, was schon da ist.</p>



<p>Traditionen wie der Maibaum können genau das sein: Ankerpunkte, an denen sich neue Formen von Beteiligung, Begegnung und Gemeinschaft entwickeln lassen. Sie schaffen Identität und Zusammenhalt – und sie geben uns die Möglichkeit, Transformation nicht nur zu gestalten, sondern auch zu verorten. Gerade im ländlichen Raum ist das entscheidend: Wenn Wandel gelingt, dann nicht im luftleeren Raum, sondern auf dem Boden gewachsener Kultur und gelebter Praxis.</p>



<p>Die zentrale Frage lautet also: Wie lassen sich solche gewachsenen Symbole für neue Formen der Beteiligung fruchtbar machen? Könnte ein digitaler Maibaum beispielsweise auf einer digitalen Ehrenamtsplattform &#8222;aufgestellt&#8220; werden –  eine Gruppe oder ein Space als Projektionsfläche für Zukunftswünsche, als Treffpunkt für Generationengespräche, als  Format für Jugendbeteiligung oder Dorfentwicklung? Wir glauben: Solche Brücken zwischen Tradition und Innovation verdienen mehr Aufmerksamkeit.</p>



<p>Dabei muss Transformation nicht immer radikal oder vollständig neu gedacht sein. Manchmal reicht eine behutsame Erweiterung, eine kreative Abwandlung oder eine gezielte Kommunikation des Bestehenden. So, wie wir unseren Maibaum mit den bunten Bändern um die Zukunftsträume der Besucher:innen ergänzt haben, könnten auch in ländlichen Räumen bestehende Traditionen neu inszeniert oder kontextualisiert werden. Der Maibaum ließe sich etwa stärker als das sichtbar machen, was er vielerorts ohnehin schon ist: ein lebendiges Symbol dörflicher Gemeinschaft, Zusammenhalt und Teilhabe.</p>



<p>Warum nicht bewusster darüber sprechen, was der Maibaum heute bedeutet – für Junge wie Alte, für Alteingesessene wie Zugezogene? Warum ihn nicht auch medial – lokal oder digital – begleiten, dokumentieren oder als Anlass für Gespräche über das „Wir“ im Dorf nutzen? Solche Impulse müssen nicht groß oder aufwändig sein – oft reicht ein neuer Blickwinkel, um aus einer traditionellen Praxis einen Resonanzraum für Zukunftsfragen zu machen. Denn gerade im ländlichen Raum steckt in diesen scheinbar alltäglichen Ritualen ein enormes Potenzial: für Verständigung, für Teilhabe – und für das, was wir gesellschaftliche Innovation nennen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="MaibaumDenkfigur"><strong>Der Maibaum als Denkfigur</strong></h2>



<p>Mit unserem Maibaum auf der re:publica möchten wir zeigen: Tradition und Innovation schließen sich nicht aus – sie können sich gegenseitig befruchten. Der Maibaum wird so zur Denkfigur: ein Symbol für Wandel, der nicht alles Alte über Bord wirft, sondern mit dem Bestehendes neu gedeutet und weiterentwickelt werden kann. Vielleicht inspiriert unser Maibaum auch andere Menschen oder Orte – zu neuen Formen des Austauschs, zu mehr generationenübergreifendem Miteinander oder einfach zu einem neuen Blick auf das, was längst da ist.</p>



<p><a href="https://re-publica.com/de/session/maibaum-der-generationen-deine-traeume-fuer-die-zukunft" target="_blank" rel="noopener">Maibaum der Generationen: Deine Träume für die Zukunft<br></a>re:publica 25 – STATION Berlin, Expo Area / Halle 3</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ehrenamtsplattform digital.verein.t: Ein Blick auf das Transferprojekt zu Jahresbeginn</title>
		<link>https://neuland21.de/blog/zivilgesellschaft/ehrenamtsplattform-digital-verein-t-ein-blick-auf-das-transferprojekt-zum-jahresbeginn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Madeleine Lee]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2024 10:31:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Zivilgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[#Dorfleben]]></category>
		<category><![CDATA[#Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[#Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[#Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Beteiligung]]></category>
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		<category><![CDATA[digital.verein.t]]></category>
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		<category><![CDATA[Ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenamtsplattform]]></category>
		<category><![CDATA[ländlicher Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Plattform]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilgesellschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://neuland21.de/?p=14167</guid>

					<description><![CDATA[Während das Jahr 2023 nun hinter uns liegt, denken wir an den Beginn unseres Transferprojektes “Ehrenamtsplattform digital.verein.t” im August des vorangegangenen Jahres zurück. Trotz des vergleichsweise kurzen Zeitraums haben wir bisher bereits einige Fortschritte erzielt, die es wert sind, in diesem Rückblick betrachtet zu werden. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Unser Ziel bei „<a href="https://neuland21.de/projekte/ehrenamtsplattform-digital-vereint/" target="_blank" data-type="link" data-id="https://neuland21.de/projekte/ehrenamtsplattform-digital-vereint/" rel="noreferrer noopener">Ehrenamtsplattform digital verein.t</a>“ besteht darin, die Plattform, die im Modellprojekt „<a href="https://neuland21.de/projekte/herzberg-digitalvereint/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Herzberg digital.verein.t</a>” entwickelt wurde, in die existierende Systemumgebung der Transferregionen Rüdersdorf bei Berlin, Havelland und Otterbach-Otterberg zu integrieren. Als Ergänzung zur Smart-Village-App basiert sie auf der quelloffenen Browser-Plattform HumHub. Diese Offenheit ermöglicht eine breite Verwertbarkeit in der gesamten kommunalen Landschaft. Zudem lassen sich individuelle Anpassungen der Ehrenamtsplattform mit verhältnismäßig geringem Aufwand vornehmen.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Mit der Einführung der Ehrenamtsplattform in den genannten Regionen&nbsp; wollen wir das Ehrenamt vor Ort stärken und Ortsgemeinschaften aktivieren. Die Plattform bietet vielfältige Vorteile, darunter die Möglichkeit, individuelle Gruppen- und Vereinsprofile anzulegen, Beiträge zu verfassen sowie Veranstaltungen zu erstellen und zu veröffentlichen. Dies steigert die Sichtbarkeit der Vereine und Gruppen und präsentiert Engagementangebote gezielt für Interessierte. In den kommenden Monaten wird die Ehrenamtsplattform jeweils für die drei Transferregionen in Zusammenarbeit mit zwei Softwaredienstleistern aufgesetzt und angepasst.</p>
</div>
</div>



<p>Das Transferprojekt „Ehrenamtsplattform digital verein.t“ wird im Rahmen der dritten Staffel von <a href="https://www.region-gestalten.bund.de/Region/DE/vorhaben/heimat20-ergebnistransfer/_node.html" target="_blank" rel="noopener">Heimat 2.0</a> gefördert, welche darauf abzielt, Erkenntnisse aus vorherigen Modellprojekten zu verbreiten und von ihnen zu lernen. Um den Worten Taten folgen zu lassen, fand Anfang September die Transferwerkstatt der Förderinitiative Heimat 2.0 in Schleswig (Schleswig-Holstein) statt. In einem inspirierenden Gallery Walk konnten sich alle Modellprojekte vorstellen und ihre Ergebnisse präsentieren. Lisann von neuland21 hielt einen Impulsvortrag über Partizipations- und Kommunikationsmethoden, inspiriert von unserer <a href="https://neuland21.de/projekte/klimawerkstatt/">Klimawerkstatt Fläming</a>. Beim World Café tauschten wir uns mit anderen Projekten aus, lernten voneinander und gaben unsere Erfahrungen weiter. Als Sahnehäubchen stand ein Besuch im Wikinger Museum in Haithabu an und am Abend genossen wir das Norden-Festival in Schleswig.</p>



<p>Am 16. September 2023 fand zum zweiten Mal in der Transferregion Havelland der Havelländische „Tag der Vereine“ statt. Dort wurde die Ehrenamtsplattform als Teil der neuen App „Mein HVL&#8220;, der App des Landkreis Havelland, ebenfalls vorgestellt. 62 Vereine und Initiativen nutzten die Möglichkeit, sich zu präsentieren, über ihr Schaffen und Wirken zu berichten und auch um neue Mitglieder zu werben. Die Teilnahme an diesem Tag bot eine ideale Gelegenheit, die Ehrenamtsplattform vorzustellen und die Vereine des Havellandes über ihre Nutzungsmöglichkeiten zu informieren. Zahlreiche Interessierte erhielten Einblicke in die Funktionalitäten der Plattform und konnten sich direkt vor Ort einen Eindruck verschaffen. Die positive Resonanz und das Interesse der Vereine stärkten das Team von digital.verein.t in ihrem Vorhaben, das Ehrenamt und die Vereinslandschaft im Havelland mithilfe der Ehrenamtsplattform zu unterstützen.</p>



<p>Ein weiterer Meilenstein im Projekt war das Bereisungsgespräch im November. Dabei wurden Rahmenbedingungen, Ressourcen, Methoden und technische Lösungen des Plattform-Transfers gemeinsam mit den Transferregionen, dem Fördermittelgeber und der Forschungsassistenz besprochen. Im nächsten Schritt planen die Transferregionen sogenannte Infopunkte als Anlaufstellen in der Region rund um das Projekt, sowohl für spezifische als auch übergreifende Themen der Bürgerbeteiligung und des Ehrenamts. Parallel dazu soll die technische Umsetzung des Plattformtransfers erfolgen.</p>



<p>Einen kleinen Vorgeschmack auf die Ehrenamtsplattform erhielten auch die Vereine aus Rüdersdorf bei Berlin im Rahmen des Vereinsstammtisches am 18. Januar 2024. Alexander Reetz, Referent der Bürgermeisterin, präsentierte dort das Projekt und beantwortete die Fragen der Interessierten Enangierten.&nbsp;</p>



<p>Am 22. Januar 2024 fand die Auftaktveranstaltung der Ehrenamtsplattform in der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg statt. Über 35 Vereinsvertreterinnen waren dabei, als Bürgermeister Harald Westrich und neuland21-Mitarbeiterinnnen Antonia Schumann und Claudia Haas die Pläne für die digitale Plattform vorstellten. Die Auftaktveranstaltung war nicht nur informativ, sondern auch interaktiv! Die Teilnehmerinnen hatten die Chance, Potentiale der Plattform für den eigenen Verein zu erarbeiten und Wünsche für zukünftige Funktionen zu äußern.</p>



<p>Im Laufe des Frühjahrs werden die Auftaktveranstaltungen auch in den beiden anderen Transferregionen stattfinden, ebenso wie weitere Workshops und Expert*innenrunden.</p>



<p>„Ehrenamtsplattform digital.verein.t&#8220; startet mit vielen spannenden Plänen in das neue Jahr 2024!</p>



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<p>  </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Potenzial von Nutzungsdaten für digitale Bürger:innen-Beteiligungsprojekte</title>
		<link>https://neuland21.de/blog/das-potenzial-von-nutzungsdaten-fuer-digitale-buergerinnen-beteiligungsprojekte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hanna Kribbel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Jul 2023 13:37:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[#Zivilgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Beteiligung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://neuland21.de/?p=13532</guid>

					<description><![CDATA[Nutzungsdaten entstehen bei jedem digitalen Beteiligungsprojekt: angefangen mit Anzahl und Zeitpunkt der Seitenaufrufe, über Aufenthaltsdauer und Zugriffsorte auf die Seite bis hin zu demografischen Daten der Nutzenden &#8211; sofern sie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nutzungsdaten entstehen bei jedem digitalen Beteiligungsprojekt: angefangen mit Anzahl und Zeitpunkt der Seitenaufrufe, über Aufenthaltsdauer und Zugriffsorte auf die Seite bis hin zu demografischen Daten der Nutzenden &#8211; sofern sie erhoben werden. Diese Daten können eine wertvolle Quelle für die Auswertung und Interpretation von durchgeführten Beteiligungsaktionen,&nbsp; aber auch für die Steuerung zukünftiger digitaler Bürger:innen-Beteiligungsprojekte sein.&nbsp;</p>



<p>Fast alle Beteiligungsplattformen erheben Zugriffszahlen und -zeitpunkte, sowohl auf die Startseite als auch auf die Seiten einzelner Beteiligungsprojekte. Mit diesen Daten ist es bereits möglich, eine zeitliche Verknüpfung von Beteiligungszahlen mit externen Einflussfaktoren wie Öffentlichkeitsarbeit oder Social-Media-Aktionen herzustellen. So kann ermittelt werden, ob bestimmte Marketingmaßnahmen einen Anstieg der Beteiligungszahlen bewirken. Ein konkretes Beispiel aus dem Projekt zeigte uns durch die Analyse der Seitenaufrufe einer Umfrage, dass es eine signifikante Zunahme der abgegebenen Stimmen nach einem bestimmten Wochenende gab. Im Gespräch mit der Beteiligungsbeauftragten hat sich herausgestellt, dass an diesem Wochenende ein Stadtfest stattfand und die Beteiligungsaktion wahrscheinlich durch Mundpropaganda beworben wurde und es so zu dem Beteiligungsanstieg kam. Diese Information kann für die Planung zukünftiger Öffentlichkeitsarbeit sehr wertvoll sein.&nbsp;</p>



<p>Einige Beteiligungsplattformen gehen noch einen Schritt weiter und bieten umfassende Informationen zu Websiteaufrufen an, darunter Aufenthaltsdauer, Zugriffsorte, Aktionen und mehr. Solche detaillierten Daten erlauben eine tiefergehende Analyse der Plattformnutzung. Zum Beispiel kann über den Zugriffsort festgestellt werden, aus welchen Gemeinden einer Kleinstadt die Teilnehmer:innen einer Beteiligungsaktion stammen und so die Betroffenheit der Teilnehmer:innen nachverfolgt werden: Sind es vorwiegend Anwohner:innen des Neubaugebiets, die sich an der Bürger:innenbefragung beteiligt haben? Darüber hinaus können auffällige Konzentrationen nachverfolgt werden: Hat sich eine Nachbarschaft zusammengetan, um ein Projekt voranzutreiben oder zu verhindern? Natürlich lässt sich nicht davon ausgehen, dass die Teilnehmenden immer von ihrem Wohnort aus an einem Angebot teilnehmen, dennoch lassen sich Tendenzen ablesen.&nbsp;</p>



<p>Besonders aussagekräftig sind die demografischen Daten der Teilnehmer:innen. Plattformen, die eine Registrierung erfordern, können hier zusätzliche Informationen abfragen. Diese Pflichtangaben bei der Registrierung können meist von der Kommune bestimmt werden und ermöglichen es, Ergebnisse der Beteiligungsprozesse nach unterschiedlichen personenbezogenen Faktoren auszuwerten. So kann beispielsweise nachverfolgt werden, ob die anvisierte Zielgruppe einer Beteiligungsaktion auch wirklich erreicht wurde: In welchem Alter waren beispielsweise die Teilnehmer:innen der Ideensammlung zur Entwicklung einer neuen Parkanlage mit Spielplatz?&nbsp;</p>



<p>Trotz der vielen Potenziale gibt es auch Herausforderungen und Grenzen bei der Interpretation von Nutzungsdaten. So ist häufig die Datengrundlage zu gering, um aussagekräftige Schlüsse zu ziehen. Auch ist für eine gewinnbringende Auswertung der Daten eine klare Definition der Beteiligungsziele oder -strategien notwendig: Wenn zu Beginn des Beteiligungsprojekts keine Zielgruppe definiert wurde, ist eine nachträglicher Abgleich von anvisierter und erreichter ZIelgruppe hinfällig.&nbsp;</p>



<p>Eine klare Grenze hinsichtlich der Auswertungsmöglichkeiten bildet auch der Datenschutz. Obwohl Tools wie Google Analytics äußerst aussagekräftige Ergebnisse liefern könnten, ist ihre Verwendung im Kontext von Beteiligungsplattformen oft nicht zulässig. Beispielsweise erhebt Google Analytics standardmäßig auch IP-Adressen, die als personenbezogene Daten betrachtet werden, da sie zur Identifizierung von Einzelpersonen führen können. Für die Auswertung von Nutzungsdaten müssen also Webanalyse-Tools, die datenschutzkonform konzipiert sind, genutzt werden.</p>



<p>Zudem erfordert die Analyse von Nutzungsdaten bestimmte Kompetenzen und Ressourcen seitens der Verantwortlichen, die nicht immer in ausreichendem Maße vorhanden sind. Da Beteiligungsprojekte meist eine Zusatzaufgabe zum gängigen Tätigkeitsbereich von Verwaltungsmitarbeiter:innen sind, fehlt es häufig an Zeit, sich in das Thema einzuarbeiten und die Projekte mit der notwendigen Vorbereitung, Betreuung und Nachbereitung auszuführen.&nbsp;</p>



<p>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Auswertung von Nutzungsdaten ein wertvolles Instrument ist, um Bürger:innen-Beteiligungsprojekte zu evaluieren und zu verbessern. Klare Zielsetzungen, ausreichende Datengrundlagen und ausreichend Kapazitäten auf Seiten der Verantwortlichen&nbsp; sind jedoch essentiell, um das volle Potenzial dieser Daten zu auszuschöpfen.</p>



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<p><strong>&nbsp;</strong></p>



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