ZukunftLandGestalten – Die virtuelle Open Government-Konferenz | 09.12. & 10.12

Neue Beteiligungsmöglichkeiten für Bürger*innen schaffen, neue Netzwerke knüpfen,  Politik und Verwaltungshandeln transparenter machen: Dafür steht Open Government und bietet eine Reihe von Instrumenten, das eigene Lebensumfeld in den verschiedenen Handlungsfeldern in Gemeinde und Stadt direkter mitzugestalten.

Aber wie genau funktioniert dieses Open Government eigentlich auf dem Land – in kleinen Städten und Gemeinden? Was hat man sich unter Co-Kreation und Co-Produktion da eigentlich vorzustellen und wie kann das zu mehr Innovation führen? Wie kommt Open Data aufs Land und wo finden wir eine Community dafür? Wo wünschen sich die Menschen vor Ort mehr Mitsprachemöglichkeiten und wie möchten sie sich gerne einbringen? So viele Fragen! Gemeinsam wollen wir mit euch zum Jahresabschluss Gedanken zu diesem wichtigen Thema sammeln!

Die virtuelle Teilnahme ist kostenlos!

PROGRAMM | TAG 1

ZukunftLandGestalten

Kommunalen Herausforderungen mit Open Government neu begegnen – ein Blick über den Tellerrand von Brandenburg 

09.12.2020, von 13:15-19 Uhr

ONLINE-ZUGANG FÜR BEIDE TAGE
https://us02web.zoom.us/j/86804658505

BEGRÜSSUNG
ab 13:15   Die virtuellen Türen öffnen sich
13:30 – 13:45

Begrüßung

Diana Krebs, neuland21

KEYTALK
13:45 -14:15

Auf kommunaler Ebene Gemeinwohl im digitalen Zeitalter gestalten – Zukunftsmusik oder verpasste Chance?

Oliver Rack, Open Government und Open Data-Experte, Mitglied des Arbeitskreises Open Government Partnership Deutschland auf Bundesebene &
Dirk Neubauer, Bürgermeister Augustusburg

Themenblock I: OFFENE VERWALTUNGSDATEN FÜR DAS KOMMUNALE LEBEN NUTZBAR MACHEN
14:30 – 14:50

Open Data Best Practices in deutschen Kommunen

Martin Koll, Open Knowledge Foundation DE, Facilitator des OK Labs Fläming

Immer mehr Kommunen stellen ihre Daten offen und für jeden zugänglich zur Verfügung. Wo in Deutschland bereits Open Data zum kommunalen Mehrwert beitragen, stellt Martin Koll vor.

14:50 – 15:10

Musterdatenkatalog NRW – Welche offenen Daten stellen Kommunen zur Verfügung?

Mario Wiedemann, Projektmanager Smart Country,  Bertelsmann-Stiftung

In Nordrhein-Westfalen gibt es mehrere Vorreiterstädte im Bereich Open Data. Sie veröffentlichen seit einigen Jahren offene Daten. Bisher fehlt aber eine Übersicht darüber, welche Daten von Kommunen in Deutschland als Open Data veröffentlicht werden. Ein Musterdatenkatalog schafft mehr Klarheit und gibt anderen Kommunen einen Leitfaden an die Hand, welche Daten publiziert werden könnten. Eine Erweiterung des NRW-Katalogs zu einem bundesweiten Musterdatenkatalog ist bereits in Arbeit. In seinem Vortrag erläutert Mario Wiedemann von der Bertelsmann Stiftung den Mehrwert dieses Musterdatenkatalogs für Kommunen.

15:10 – 15:30 Zeit für Fragen & Diskussion 
Themenblock II: MIT OPEN GOVERNMENT AUF STRUKTURELLE HERAUSFORDERUNGEN REAGIEREN
15:30 – 15:50

Transparenz als Basis für die Bewältigung des regionalen Strukturwandels

Georg Gelhausen, Bürgermeister Merzenich 

Die Gemeinde Merzenich in Nordrhein-Westfalen ist mit dem dem Strukturwandel im Rheinischen Revier konfrontiert. Die Bürger*innen sollen bei der Mitgestaltung des Strukturwandels direkt mit einbezogen werden. Wie das mit Hilfe von partizipativen Formaten funktioniert, erläutert Merzenichs Bürgermeister Georg Gelhausen.

15:50 – 16:10

Globale Nachhaltigkeitsziele regional verwirklichen
Laura Hammer, Verband Region Rhein-Neckar

Wie können die 17 Ziele für Nachhaltigkeit, die von den Vereinten Nationen (UN) zur Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene entwickelt wurden, auf lokaler Ebene in die Praxis umgesetzt werden? Eines ist dabei klar: Gemeinsam sind wir stärker! In Labor Rhein-Neckar soll ebenübergreifend und über kommunale Grenzen hinweg zusammengearbeitet werden. Denn aktuelle Herausforderungen, wie z.B. in den Bereichen Wohnen, Mobilität und Klimaschutz lassen sich nur auf interkommunaler Ebene lösen.

16:10 – 16:30 Fragen & Diskussion
16:30 – 16:40 Pause
Themenblock III: KOMMUNALE TEILHABE UND MITBESTIMMUNG DIGITAL UNTERSTÜTZEN
16:40 – 17:00

One size fits no one – Welche Digitalisierung braucht der ländliche Raum?

Heidrun Wuttke, Projektleiterin Dorf.Zukunft.Digital (DZD) Höxter (NRW)

Wie bringt man die unterschiedliche Gemeinschafts- und Lebensbedingungen unter einen digitalen Hut? Das Leader Projekt „Dorf.Zukunft.Digital“ hat das Ziel, 30 Dörfer aus verschiedenen Kommunen im Kreis Höxter (NRW) fit für die digital vernetzte Zukunft zu machen.

17:00 – 17:20

Digitale Bürgerbeteiligung in der Stadtentwicklung – wie funktioniert das in der Praxis?

Klaus Walther, Fachbereichsleiter Wirtschaft, Wissenschaft und Standortmarketing der Stadt Würzburg

Die Stadt Würzburg setzt auf digitale Bürgerbeteiligung zur Stärkung kommunaler Politik und Verwaltung. Zum Einsatz kommt dabei unter anderem die Open Source-Partizipationsplattform. Ziel ist dabei, die Akzeptanz politischer Maßnahmen und das Vertrauen in demokratische Werte zu steigern, politische Kommunikation zu verbessern und ein Interesse an regionaler und kommunaler Politik anzuregen. Wie das so klappt, erläutert Klaus Walther von der Stadt Würzburg.

17:20- 17:45 Zeit für Fragen & Diskussion
17:45 – 18:00 Pause
AM VIRTUELLEN KAMINFEUER
18:00-19:00

Wie kann 2020 zum Startpunkt für mehr kommunale Teilhabe und Transparenz werden? 

Kamingespräch mit Anke Domscheit-Berg, Mitglied des Deutschen Bundestages (Die LINKE) und Adriana Groh, Leiterin Prototype Fund der Open Knowledge Foundation
Moderation: Silvia Hennig, Gründerin neuland21

19:00 Ende des ersten Konferenztages

 – BEGRÜSSUNG –

ab 13:15
Die virtuellen Türen öffnen sich

13:30 – 13:45
Begrüßung
Diana Krebs, neuland21

– KEYTALK –

13:45 -14:15
Auf kommunaler Ebene Gemeinwohl im digitalen Zeitalter gestalten – Zukunftsmusik oder verpasste Chance?
Oliver Rack, Open Government und Open Data-Experte, Mitglied des Arbeitskreises Open Government Partnership Deutschland auf Bundesebene &
Dirk Neubauer, Bürgermeister Augustusburg

– Themenblock I: OFFENE VERWALTUNGSDATEN FÜR DAS KOMMUNALE LEBEN NUTZBAR MACHEN –

14:30 – 14:50
Open Data Best Practices in deutschen Kommunen
Martin Koll, Open Knowledge Foundation DE, Facilitator des OK Labs Fläming
Immer mehr Kommunen stellen ihre Daten offen und für jeden zugänglich zur Verfügung. Wo in Deutschland bereits Open Data zum kommunalen Mehrwert beitragen, stellt Martin Koll vor.

14:50 – 15:10
Musterdatenkatalog NRW – Welche offenen Daten stellen Kommunen zur Verfügung?
Mario Wiedemann, Projektmanager Smart Country,  Bertelsmann-Stiftung
In Nordrhein-Westfalen gibt es mehrere Vorreiterstädte im Bereich Open Data. Sie veröffentlichen seit einigen Jahren offene Daten. Bisher fehlt aber eine Übersicht darüber, welche Daten von Kommunen in Deutschland als Open Data veröffentlicht werden. Ein Musterdatenkatalog schafft mehr Klarheit und gibt anderen Kommunen einen Leitfaden an die Hand, welche Daten publiziert werden könnten. Eine Erweiterung des NRW-Katalogs zu einem bundesweiten Musterdatenkatalog ist bereits in Arbeit. In seinem Vortrag erläutert Mario Wiedemann von der Bertelsmann Stiftung den Mehrwert dieses Musterdatenkatalogs für Kommunen.

15:10 – 15:30
Zeit für Fragen & Diskussion

Themenblock II: MIT OPEN GOVERNMENT AUF STRUKTURELLE HERAUSFORDERUNGEN REAGIEREN

15:30 – 15:50
Transparenz als Basis für die Bewältigung des regionalen Strukturwandels
Georg Gelhausen, Bürgermeister Merzenich
Die Gemeinde Merzenich in Nordrhein-Westfalen ist mit dem dem Strukturwandel im Rheinischen Revier konfrontiert. Die Bürger*innen sollen bei der Mitgestaltung des Strukturwandels direkt mit einbezogen werden. Wie das mit Hilfe von partizipativen Formaten funktioniert, erläutert Merzenichs Bürgermeister Georg Gelhausen.

15:50 – 16:10
Globale Nachhaltigkeitsziele regional verwirklichen
Laura Hammer, Verband Region Rhein-Neckar
Wie können die 17 Ziele für Nachhaltigkeit, die von den Vereinten Nationen (UN) zur Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene entwickelt wurden, auf lokaler Ebene in die Praxis umgesetzt werden? Daran arbeitet das Labor Rhein-Neckar.

16:10 – 16:30
Fragen & Diskussion

16:30 – 16:40
Pause

Themenblock III: KOMMUNALE TEILHABE UND MITBESTIMMUNG DIGITAL UNTERSTÜTZEN

16:40 – 17:00
One size fits no one – Welche Digitalisierung braucht der ländliche Raum?
Heidrun Wuttke, Projektleiterin Dorf.Zukunft.Digital (DZD) Höxter (NRW)
Wie bringt man die unterschiedliche Gemeinschafts- und Lebensbedingungen unter einen digitalen Hut? Das Leader Projekt „Dorf.Zukunft.Digital“ hat das Ziel, 30 Dörfer aus verschiedenen Kommunen im Kreis Höxter (NRW) fit für die digital vernetzte Zukunft zu machen.

17:00 – 17:20
Digitale Bürgerbeteiligung in der Stadtentwicklung – wie funktioniert das in der Praxis?
Klaus Walther, Fachbereichsleiter Wirtschaft, Wissenschaft und Standortmarketing der Stadt Würzburg
Die Stadt Würzburg setzt auf digitale Bürgerbeteiligung zur Stärkung kommunaler Politik und Verwaltung. Zum Einsatz kommt dabei unter anderem die Open Source-Partizipationsplattform. Ziel ist dabei, die Akzeptanz politischer Maßnahmen und das Vertrauen in demokratische Werte zu steigern, politische Kommunikation zu verbessern und ein Interesse an regionaler und kommunaler Politik anzuregen. Wie das so klappt, erläutert Klaus Walther von der Stadt Würzburg.

17:20- 17:45
Zeit für Fragen & Diskussion

17:45 – 18:00
Pause

AM VIRTUELLEN KAMINFEUER

18:00-19:00
Wie kann 2020 zum Startpunkt für mehr kommunale Teilhabe und Transparenz werden?
Kamingespräch mit Anke Domscheit-Berg, Mitglied des Deutschen Bundestages (Die LINKE) und Adriana Groh, Leiterin Prototype Fund der Open Knowledge Foundation
Moderation: Silvia Hennig, Gründerin neuland21

19:00
Ende des ersten Konferenztages

PROGRAMM | TAG 2

ZukunftLandGestalten 

Wie gestaltet sich Open Government im Fläming?

10.12.2020, von 12:45-18 Uhr

ONLINE-ZUGANG FÜR BEIDE TAGE
https://us02web.zoom.us/j/86804658505

Bürsi sie b

BEGRÜSSUNG
ab 12:45 Die virtuellen Türen öffnen sich
13:00

Begrüßung, Rückblick und Ausblick 

Jonathan Wachler, neuland21 e.V.

WILLKOMMEN IM “ALLES AUF OFFEN”- OPEN GOVERNMENT-LABOR IN BAD BELZIG UND WIESENBURG
13:10 – 13:50

Mit “Alles auf offen” gemeinsam den Fläming bewegen und gestalten

Diana Krebs, Projektkoordinatorin “Alles auf offen – Das Fläming-Labor für Transparenz und Beteiligung”, neuland21 e.V.

In den kommenden zwei Jahren sind Bürgerinnen und Bürger sowie zivilgesellschaftliche Akteure dazu eingeladen, sich in verschiedenen Themenlaboren und Mitmachformaten einzubringen, um das Zusammenleben und die Lebensqualität im Fläming zu verbessern. Die verschiedenen Mitmachformate werden von unterschiedlichen Akteur*innen geleitet. Hier stellen sie sich kurz vor, danach geht’s in die Breakout-Sessions, wo sich Interessierte noch etwas ausführlicher zur Arbeit der Themenlabore, des OK Lab Fläming und des CoderDojos informieren kann.

Parallele Sessions zum Themenlaboren 13:10-13:25:

  • Themenlabor Demokratie mit Diana Krebs, neuland21 e.V.
  • Themenlabor Umwelt mit Gerrit van Doorn, Smart Village e.V.
  • Themenlabor Freizeit mit Jonathan Wachler, neuland21 e.V

Parallele Sessions zu Mitmach-Formaten 13:25-13:50:

  • OK Lab Fläming mit Martin Koll, OK Lab Fläming und Mo Zielinski
  • Das CoderDojo mit Josefine Theden-Schow, neuland21 e.V.

13:50 – 16:00

(parallele Angebote!)

Und zum Kaffee gibt`s Digitalisierung:
Zwei Praxis-Sessions mit dem OK Lab Fläming und dem CoderDojo

13:50 – 14:40

Kaffee, Kuchen und Daten – Das Vernetzungstreffen des OK Labs
Martin Koll, Leiter des OK Lab Fläming

Eingeladen sind alle daten-, software- und digitalinteressierten Menschen, die neugierig darauf sind, ihre Kommune digital mitzugestalten oder bereits in Initiativen wie Openstreetmap, BraLuG, NowBB, FreiFunk uvm. aktiv sind.
https://bbb.ulm.dev/b/oklabflaeming

14:00 – 16:00

Herzlichen Willkommen im CoderDojo, der Programmierwerkstatt für Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 17 Jahren!
Josefine Theden-Schow, Leiterin des CoderDojos Fläming

Das CoderDojo lädt ein, die Programmierwerkstatt für Kinder und Jugendliche kennenzulernen. Mit viel Spaß und Kreativität lernen die Kinder, wie sie digital ihre Welt mitgestalten können. In den regelmäßig stattfindenden CoderDojos in Bad Belzig und Wiesenburg werden die Kids simpel und mit viel Spaß an die Fähigkeit des Problemlösens herangeführt – und bekommen einen ersten Einblick in die Funktionsweise von Code.

Passwort: CoderDojo
13:50-14:05

Demokratielabor | Impulsvortrag

Kommunale Jugendbeteiligung – Nice to have oder höchste Zeit?

Nora Görisch und Florian Görner, Partnerschaft für Demokratie Hoher Fläming und Jugendbeteiligungsprogramm “Du hast den Hut auf!” 

Erfahrungen und Sichtweisen von Kindern und Jugendlichen fließen häufig nicht in kommunalpolitische Entscheidungen mit ein. Und doch müssen sie mit den Konsequenzen dieser Politik leben. Es ist Zeit, dies zu ändern. Wie können in Kommunen wie Bad Belzig und Wiesenburg  konkrete Entscheidungen an Jugendliche abgeben und diese stärker an kommunaler Politik beteiligen? Welche Rolle spielen dabei digitale Beteiligungsmöglichkeiten? Die Expert*innen von “Du hast den Hut auf!” werfen momentan auch im Demokratielabor diskutiert werden.

14:05 – 14:35 Diskussion
14:35 – 14:40 Pause
14:40 – 15:00

Themenlabor Freizeit | Gespräch

Wie sich Vereine und das lokale Ehrenamt in der Krise neu ausrichten

Ein Gespräch mit Stephanie Kuntze, Hauptamtsleiterin Rechtsangelegenheiten und stellv. Bürgermeisterin der Stadt Herzberg und Ute Clausner,  Akademie für Ehrenamtlichkeit Berlin

Moderation: Silvia Hennig, Gründerin neuland21 e.V.

Vereine  und Ehrenamt vor Ort sind wichtige Bausteine für die kommunale Daseinsvorsorge und den Zusammenhalt der Bürgerschaft. Doch jetzt in der Pandemie fallen wichtige Sport- und Bildungsangebote weg. Auch ehrenamtliche Arbeit wie beispielsweise Nachbarschaftshilfe wird in diesen Zeiten ein Gesundheitsrisiko für alles Beteiligten. 
Wie finden Vereine und Ehrenamtliche durch diese Zeit? Und mit welchen strukturellen Herausforderungen hatten sie bereits vor Corona zu kämpfen? Können digitale Tools helfen? Die Antworten auf diese Fragen sind auch wichtig für das “Alles auf offen”-Freizeitlabor, wo wir Ideen für die besserer Erlebbarkeit von Sport- und Freizeitangebote des Fläming diskutieren

15:05 -15:35 Diskussion
15:35 – 15:40 Pause
15:40 – 16:00

Neue Themen für den Fläming | Impulsvortrag

Gemeinwohlorientierter Algorithmeneinsatz im kommunalen Kontext

Julia Gundlach, Project Manager im Projekt Ethik der Algorithmen der Bertelsmann Stiftung

Der Diskurs über Künstliche Intelligenz und Algorithmen ist oft von gesellschaftlichen Dystopien und wirtschaftlichen Utopien bestimmt. Noch zu selten wird darüber gesprochen, wie algorithmische Systeme dazu genutzt werden könnten, Chancengerechtigkeit zu erhöhen und Teilhabe zu stärken. Am Beispiel der Kitaplatzvergabe wird vorgestellt, welche Herausforderungen und Erfolgsfaktoren beim gemeinwohlorientierten Algorithmeneinsatz wichtig sind.

16:00 – 16:20 Diskussion
16:30 – 16:35 Pause
ABSCHLUSSGESPRÄCH
16:35 – 17:30

Diskussion: Welches Smart Village wollen wir?
Ideenaustausch & Brainstorming mit den Bürgermeistern Roland Leisegang (Bürgermeister Bad Belzig) und Marco Beckendorf (Bürgermeister Wiesenburg, angefragt) mit Bürgerinnen und Bürgern.

 

17:30 – 17:45

Zusammenfassung des Tages und Ausblick 

Diana Krebs, neuland21

17:45 Ende der Veranstaltung 

 

 

 

 

 


 

 

 

– BEGRÜSSUNG –

ab 12:45
Die virtuellen Türen öffnen sich

13:00
Begrüßung, Rückblick und Ausblick
Jonathan Wachler, neuland21 e.V.

– WILLKOMMEN IM “ALLES AUF OFFEN”- OPEN GOVERNMENT-LABOR IN BAD BELZIG UND WIESENBURG –

13:10 – 13:50
Mit “Alles auf offen” gemeinsam den Fläming bewegen und gestalten
Diana Krebs, Projektkoordinatorin “Alles auf offen – Das Fläming-Labor für Transparenz und Beteiligung”, neuland21 e.V.
In den kommenden zwei Jahren sind Bürgerinnen und Bürger sowie zivilgesellschaftliche Akteure dazu eingeladen, sich in verschiedenen Themenlaboren und Mitmachformaten einzubringen, um das Zusammenleben und die Lebensqualität im Fläming zu verbessern. Die verschiedenen Mitmachformate werden von unterschiedlichen Akteur*innen geleitet. Hier stellen sie sich kurz vor, danach geht’s in die Breakout-Sessions, wo sich Interessierte noch etwas ausführlicher zur Arbeit der Themenlabore, des OK Lab Fläming und des CoderDojos informieren kann.

Parallele Sessions zum Themenlaboren 13:10-13:25:

  • Themenlabor Demokratie mit Diana Krebs, neuland21 e.V.
  • Themenlabor Umwelt mit Gerrit van Doorn, Smart Village e.V.
  • Themenlabor Freizeit mit Jonathan Wachler, neuland21 e.V.

Parallele Sessions zu Mitmach-Formaten 13:25-13:50:

  • OK Lab Fläming mit Martin Koll, OK Lab Fläming und Mo Zielinski
  • Das CoderDojo mit Josefine Theden-Schow, neuland21 e.V.

13:50 – 16:00
(parallele Angebote!)
Und zum Kaffee gibt`s Digitalisierung:
Zwei Praxis-Sessions mit dem OK Lab Fläming und dem CoderDojo

13:50 – 14:40
Kaffee, Kuchen und Daten – Das Vernetzungstreffen des OK Labs
Martin Koll, Leiter des OK Lab Fläming
Eingeladen sind alle daten-, software- und digitalinteressierten Menschen, die neugierig darauf sind, ihre Kommune digital mitzugestalten oder bereits in Initiativen wie Openstreetmap, BraLuG, NowBB, FreiFunk uvm. aktiv sind.
https://bbb.ulm.dev/b/oklabflaeming

14:00 – 16:00
Herzlichen Willkommen im CoderDojo, der Programmierwerkstatt für Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 17 Jahren!
Josefine Theden-Schow, Leiterin des CoderDojos Fläming
Das CoderDojo lädt ein, die Programmierwerkstatt für Kinder und Jugendliche kennenzulernen. Mit viel Spaß und Kreativität lernen die Kinder, wie sie digital ihre Welt mitgestalten können. In den regelmäßig stattfindenden CoderDojos in Bad Belzig und Wiesenburg werden die Kids simpel und mit viel Spaß an die Fähigkeit des Problemlösens herangeführt – und bekommen einen ersten Einblick in die Funktionsweise von Code.
https://us05web.zoom.us/j/88485280118pwd=dDdKZ3p6dXFJUXFzTEVnK25jWE05Zz09
Passwort: CoderDojo

13:50-14:05
Demokratielabor | Impulsvortrag
Kommunale Jugendbeteiligung – Nice to have oder höchste Zeit?
Nora Görisch und Florian Görner, Partnerschaft für Demokratie Hoher Fläming und Jugendbeteiligungsprogramm “Du hast den Hut auf!” 
Erfahrungen und Sichtweisen von Kindern und Jugendlichen fließen häufig nicht in kommunalpolitische Entscheidungen mit ein. Und doch müssen sie mit den Konsequenzen dieser Politik leben. Es ist Zeit, dies zu ändern. Wie können in Kommunen wie Bad Belzig und Wiesenburg  konkrete Entscheidungen an Jugendliche abgeben und diese stärker an kommunaler Politik beteiligen? Welche Rolle spielen dabei digitale Beteiligungsmöglichkeiten? Die Expert*innen von “Du hast den Hut auf!” werfen momentan auch im Demokratielabor diskutiert werden.

14:05 – 14:35
Diskussion

14:35 – 14:40
Pause

14:40 – 15:00
Themenlabor Freizeit | Gespräch
Wie sich Vereine und das lokale Ehrenamt in der Krise neu ausrichten
Ein Gespräch mit Stephanie Kuntze, Hauptamtsleiterin Rechtsangelegenheiten und stellv. Bürgermeisterin der Stadt Herzberg und Ute Clausner,  Akademie für Ehrenamtlichkeit Berlin
Moderation: Silvia Hennig, Gründerin neuland21 e.V.
Vereine  und Ehrenamt vor Ort sind ein wichtiger Baustein für gute kommunalen Daseinsvorsorge und den Zusammenhalt der Gesellschaft. Doch jetzt in der Pandemie fallen wichtige Angebote sowie Einnahmequellen wie Vereinsfeste weg.
Wie finden Vereine und ihre Mitglieder durch diese Zeit? Und mit welchen strukturellen Herausforderungen hatten Vereine bereits vor Corona zu kämpfen? Können digitale Tools helfen? Die Antworten auf diese Fragen sind auch wichtig für das “Alles auf offen”-Freizeitlabor, wo wir Ideen für die besserer Erlebbarkeit von Sport- und Freizeitangebote des Fläming diskutieren

15:05 -15:35
Diskussion

15:35 – 15:40
Pause

15:40 – 16:00
Neue Themen für den Fläming | Impulsvortrag
Gemeinwohlorientierter Algorithmeneinsatz im kommunalen Kontext
Julia Gundlach, Project Manager im Projekt Ethik der Algorithmen der Bertelsmann Stiftung
Der Diskurs über Künstliche Intelligenz und Algorithmen ist oft von gesellschaftlichen Dystopien und wirtschaftlichen Utopien bestimmt. Noch zu selten wird darüber gesprochen, wie algorithmische Systeme dazu genutzt werden könnten, Chancengerechtigkeit zu erhöhen und Teilhabe zu stärken. Am Beispiel der Kitaplatzvergabe wird vorgestellt, welche Herausforderungen und Erfolgsfaktoren beim gemeinwohlorientierten Algorithmeneinsatz wichtig sind.

16:00 – 16:20
Diskussion

16:30 – 16:35
Pause

– ABSCHLUSSGESPRÄCH –

16:35 – 17:30
Diskussion: Welches Smart Village wollen wir?

Ideenaustausch & Brainstorming mit den Bürgermeistern Roland Leisegang (Bürgermeister Bad Belzig) und Marco Beckendorf (Bürgermeister Wiesenburg, angefragt) mit Bürgerinnen und Bürgern.

17:30 – 17:45
Zusammenfassung des Tages und Ausblick
Diana Krebs, neuland21

17:45
Ende der Veranstaltung