Die 10 besten Coworking Spaces auf dem Land

Arbeiten, wo der Hahn kräht

Die 10 besten Coworking Spaces auf dem Land

Das Phänomen ist aus Großstädten längst nicht mehr wegzudenken. Doch auch in immer mehr ländlichen Räumen sprießen Coworking Spaces aus dem Boden. Wir haben uns auf die Suche nach den zehn besten Coworking Spaces im ländlichen Raum begeben.

1. Coconat – A Workation Retreat, Bad Belzig im Fläming

„Concentrated Work and Community in Nature“ – dafür steht Coconat, das erste Workation Retreat Deutschlands. Hierfür wurde 2017 ein leerstehender Gutshof im 43-Seelen-Dorf Klein Glien in einen Coworking Space mit Übernachtungsmöglichkeiten umgewandelt. Seitdem passiert in der brandenburgischen Provinz einiges, was man sonst eher in einem urbanen Umfeld erwarten würde: Digitale Nomadinnen und Nomaden aus aller Welt, Mitglieder des Dorfvereins, urbane Hipster, Startups aus Berlin, Kreativabteilungen großer Unternehmen und Medienschaffende aus der Region treffen ganz entspannt aufeinander, arbeiten an ihren Projekten, reden miteinander und ganz nebenbei entstehen dabei neue Ideen.

 

Coconat kopiert nicht einfach urbane Coworking Spaces sondern bietet jede Menge Elemente, die man in Berlin vergeblich sucht. Abends sitzen die Leute am Lagerfeuer, übernachten im Glamping-Zelt und treffen sich für ihre Besprechung auf dem Floß im Gutsteich. Und wenn man sein Tagespensum geschafft hat, geht man einfach im Wald spazieren oder hilft ein bisschen bei der Gartenarbeit.

 

Dabei wird im Coconat darauf gesetzt, auch Regionalentwicklung voranzutreiben: nicht nur ein Ort zu sein, an dem „Arbeitstourismus“ stattfindet, sondern auch ein Ort, von dem die Region profitiert. So findet etwa das jährliche Dorffest im Alten Gutshof statt. Am Wochenende gibt es Café und Kneipe, die von Bewohnern und Wandertouristen des über das Grundstück verlaufenden Kunstwanderweges gleichermaßen genutzt werden. Eine mobile Mosterei und ein Massagesalon für gestresste Digitalnomaden und rückengeplagte Laptoparbeiterinnen wurden auf dem Gelände von Dorfbewohnern errichtet. Ortsbeiratssitzungen finden dort statt und mit der Auszeichnung der Region zum „Smart Village“ wurde Coconat zur Drehscheibe für die Frage, wie die Chancen der Digitalisierung für ein gelingendes Dorfleben genutzt werden können.

 

Webseite: coconat-space.com

2. BIGHub, Dießen am Ammersee

Das BIGHub ist mehr als einfach nur ein Coworking Space im ländlichen Raum: Mit Bildungs- und Qualifizierungsangeboten, Innovationsworkshops und Gründungsbegleitung haben es sich die Betreiberinnen und Betreiber des BIGHubs zur Aufgabe gemacht, innovatives und kreatives Unternehmertum im ländlichen Raum südlich von München zu fördern. Initiiert vom Denkerhaus am Ammersee und realisiert mit Hilfe von Partnern aus der Region, bringt das BIGHub seit letztem Jahr ländliche Gründerinnen und Gründer und solche, die es werden wollen, zusammen.

BIG steht für Bildung – Innovation – Gründung. Mit ‚Bildung‘ ist dabei vor allem die Entwicklung und Evaluierung speziell auf den ländlichen Raum angepasster Qualifizierungsmaßnahmen für unternehmerisches Handeln gemeint. ‚Innovation‘ umfasst ein reiches Angebot an Innovations- und Entwicklungsworkshops, in denen Ideen gesponnen und unter fachkundiger Begleitung weiterentwickelt werden können. Damit diese Ideen nicht nur gedacht, sondern auch umgesetzt werden, kommt der dritte Begriff, ‚Gründung‘ ins Spiel: Startups und andere Gründungswillige finden im BIGHub Beratung und Begleitung, um mit ihren Ideen durchzustarten. Dadurch soll eine Innovationskultur im ländlichen Raum gefördert werden. Denn, so die Betreiber des BIGHUB, „gerade die als Lebensraum attraktive ländliche Region in der Nähe von Metropolen birgt – ähnlich dem Silicon Valley – besondere innovative Potenziale“.

Mit einem Ideenwettbewerb förderte das BIGHub 2018 die innovativsten Ideen für den ländlichen Raum. Mit dem ‚Marktplatz für Ideen‘ tourte das BIGHub durch ländliche Regionen, um erfolgreiche Gründungsprojekte zu präsentieren und damit Menschen für kreatives Unternehmertum im ländlichen Raum zu begeistern. Außerdem veranstaltete das BIGHub das erste Startup-Festival der Region, bei dem durch Vorträge, Workshops, ein Barcamp und gemütliches Netzwerken die Startup-Szene rund um den Ammersee gefeiert, präsentiert und erweitert wurde.

Webseite: bighub.eu

3. MesnerhofC, Steinberg in Tirol

Hier trifft Coworking Hygge. Lange Zeit stand der 400 Jahre alte Mesnerhof vor dem Verfall. Mit viel Sinn für Ästhetik und Liebe zum Detail wurde das alpine Kleinod 2013 saniert und dient seitdem als Rückzugsort für gemeinschaftliches Arbeiten und Urlauben auf dem Land. Mitten in Tirol auf 1000 Metern Höhe, aber nur eine Stunde südlich von München, bietet der MesnerhofC für bis zu 37 Personen alles, was man für eine Auszeit braucht: 1000m² Nutzfläche und 2000m² Außenraum mit vielen unterschiedlichen Arbeitsräumen – von der urigen Bauernstube bis zum ziemlich coolen 200 m² großen und sieben Meter hohen „Holzschiff“ im ehemaligen Heustadl.

Mit dem Hashtag #alpinetogetherness lockt der MesnerhofC in erster Linie Communities an, die sich für ihre Work-Retreats gemeinschaftlich in die Berge zurückziehen wollen. Neben jungen Unternehmen, Startups und Social Entrepreneurs kommen aber auch Größen wie Airbnb, Adidas, BMW und Bosch ins abgelegene Steinberg, um in den kreativitätsfördernden Räumen ihr Wirken auf das nächste Level zu bringen.

Der MesnerhofC besticht vor allem durch seine Lage mit spektakulären Ausblicken auf die tiroler Alpen, aber auch durch seinen architektonischen Flair. Die Gäste betten sich in „stillen Nestern“ auf handgemachten Naturmatratzen, die Wände sind komplett mit Weißtanne beschlagen, riesige Fensterfronten stellen Berge in einen Rahmen.

Eine besondere Herausforderung im alpinen 300-Seelen-Dorf stellt der latente Personalmangel dar. Um diesem entgegenzuwirken und regionale Dienstleister zu fördern, stellen die Betreiber des Hofes den Gästen die ‚Superliste für Selbstversorger‘ bereit, die zahlreiche Dienstleister aus der Region umfasst: Vom Bauern mit regionalen Produkten ab Hof bis zum fancy Mietkoch, vom Rodelverleih bis zu hochprofessionellen Outdoor-Guides. Damit Arbeiten und Urlauben auf einer ganz neuen Ebene zusammenkommen.

Webseite: mesnerhof-c.at

4. Dein Arbeitszimmer, Finsterwalde in der Niederlausitz

Den vielleicht kleinsten Coworking Space Deutschlands findet man in Finsterwalde: „Dein Arbeitszimmer“ ist ein Popup-Mini-Coworking Konzept, das an die Willkommensagentur Comeback Elbe-Elster angedockt ist. Gerade mal zwei Schreibtische bietet der Space. Primär geht es also nicht um das gemeinsame Arbeiten vor Ort, sondern darum, das Gefühl zu vermitteln, dass sich auch im südlichsten Zipfel Brandeburgs einiges bewegt.

Intention ist es, Freiberufler, Existenzgründer und Arbeitnehmer ohne festen Arbeitsplatz zusammenzubringen, zu vernetzen und darin zu fördern, gemeinschaftlicher und vor allem auch kreativer zu arbeiten als es alleine in den eigenen vier Wänden oft möglich ist. Im engmaschigen Netzwerk von Willkommensagentur, Heimatladen und regionaler Gründungsförderung bietet das Arbeitszimmer insbesondere für Rückkehrer und Zuzugswillige eine berufliche Landebahn in der Region.

Webseite: comeback-ee.de/dein-arbeitszimmer/

5. RossVita, Neuenhagen bei Berlin

Das Pferd vor der Bürotüre: Auf einzigartige Weise verbindet RossVita Coworking mit Natur und Pferden und lockt damit vor allem Pferdebegeisterte mit der Möglichkeit, Arbeiten und Reiten stressfrei zu verknüpfen. Neben attraktiven Coworking-Räumlichkeiten und gemeinschaftlich genutzter Büroinfrastruktur und Küche bietet der Space Pferdeliebhabern Einstellmöglichkeiten, Versorgung der Pferde, Reithalle und Ausreitgelände – und damit die Möglichkeit, ihr Pferd in der Mittagspause zu bewegen. Doch auch Naturliebhaber, die nichts mit Pferden am Hut haben, kommen im RossVita auf ihre Kosten. Im Grünen vor den Toren Berlins bietet der Space eine attraktive Alternative zu urbanen Coworking Spaces. Spaziergänge im Wald, frische Luft für klare Gedanken und – wenn gewollt – der Kontakt nicht nur zur Natur, sondern auch zu Tieren, ist ein idealer Ausgleich, um produktiv arbeiten zu können.

Ziel der Betreiber ist es, einen Ort zu gestalten, an dem Arbeiten, Netzwerken, Lernen, Sport und Aktivitäten im Grünen ermöglicht werden. Den Ort dafür haben sie nach jahrelanger Suche im ehemaligen Rennstall in Hoppegarten in der Gemeinde Neuenhagen gefunden. Der Graditzer Hof blickt auf eine über hundertjährige Geschichte zurück, ist leicht mit S-Bahn und Auto von Berlin aus zu erreichen, und bietet Wald, Wiese und Pferdestall direkt vor der Bürotüre.

Webseite: rossvita-coworkingspace.de

6. CoWorkLand, Norddeutschland

Das CoWorkLand ist ein mobiler Popup-Coworking Space, der quer durch die ländlichen Regionen Schleswig-Holsteins tourt. An Seeufern, Stränden, alten Dorfkernen und Gutshöfen macht der mobile Space, der in einem alten Schiffscontainer untergebracht ist, Halt. Ziel ist es dabei einerseits, eine coole Location mit bestem Internetzugang, attraktiven Arbeitsplätzen und entspannter Atmosphäre anzubieten, an der Menschen im ländlichen Raum arbeiten können. Andererseits geht es aber auch darum, Menschen auf dem Land dazu zu inspirieren, selbst Coworking Spaces vor Ort zu entwickeln. Die während der Prototyping-Tour 2018 gesammelten Erfahrungen wurden in ein Qualifizierungsprogramm „How to CoWork“ zusammengefasst, in dem angehende Coworking Space Betreiber darin beraten werden, eigene Coworking-Angebote auf dem Land zu gründen.

Indem der mobile Coworking Space an unterschiedlichen Orten Halt macht, kann schon vor der eigentlichen Gründung in Erfahrung gebracht werden, was die Eigenheiten des jeweiligen Standortes sind. „Das ist wichtig, denn im ländlichen Raum funktioniert Coworking an jedem Standort anders“, so die Initiatoren des Projekts. Auf diese Weise kann schon vor der Gründung ermittelt werden, wie ein dauerhafter Coworking-Space gestaltet werden sollte. Das bringt Sicherheit, steigert die Erfolgschancen – und macht nebenbei das zukünftige Angebot in der Region bekannt.

Seit kurzem hat sich das so entstandene und noch immer wachsende Netzwerk von Spaces in der CoworkLand Genossenschaft zusammengeschlossen. Ziel der Genossenschaft ist es, ihre Mitglieder bei der Gründung und im Betrieb von Coworking Spaces auf allen Ebenen zu unterstützen und deren Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit zu geben, an möglichst vielen Orten im ländlichen Raum ortsunabhängig zu arbeiten. Denn die können je nach Lust, Laune und persönlicher Situation alle unterschiedlichen Spaces der Genossenschaft nutzen. Entspannt-kreativer Flair, guter Kaffee und ländlicher Charme sind garantiert.

CoWorkLand-Coworking-Spaces (Stand 03/19):

  • cobaas, Preetz (Alte Musikschule)
  • Westerwerk, Itzehoe (Altes Amtsgericht)
  • Alter Heuboden, Felde (Alter Heuboden)
  • MS39, Soltau (Alte Bäckerei)
  • PopUp-Campus, Hamburg (Container im Hafen)
  • Coworking-Kitchen Cocina,Kiel (Alte Mensa der Kunsthochschule)
  • Coworking Aukrug, Aukrug (Alte Remise)
  • Coworking-Space Viehbrook, Rendswühren (Bauernhof)

Webseite: coworkland.de

7. Der Hammerhof, Neuhof an der Zenn

Ein Zuhause schaffen für Gesellschaftsgestaltertum  das ist die Vision des Hammerhofes, einem sogenannten Lebens-Bildungs-Ort, 20 Kilometer westlich von Nürnberg. Natur, Ruhe und Bewusstsein treffen hier auf Kreativität, Authentizität und Machertum. Der Hammerhof bietet Räumlichkeiten, in denen Individuen und Teams kreativ sein können, neue Ideen entwickeln und gemeinsam konferieren können. Ob in der großen Macher-Werkstatt, im Amphitheater unter freiem Himmel, im Denkerschuppen oder am Hammertisch: Kreativität strömt hier aus allen Ecken.

Und das soll auch so sein. Der Hammerhof versteht sich nämlich auch als Heimat für das Konzept des Kreativen Unternehmertums, das hier entwickelt und gelebt wird. Gemeint ist damit, dass durch Unternehmertum ein positiver Beitrag zu einer lebenswerten Gesellschaft geleistet werden soll. Gefordert wird ein neues Machertum: „Macher sind für uns Menschen, die für eine Vision brennen, Dinge anpacken und die durch die Verwirklichung ihrer Potenziale Gesellschaft aktiv mitgestalten. Machertum begreifen wir als eine Haltung“, so die Initiatorinnen und Initiatoren des Projekts. Dafür wollen sie die schöpferische Kraft von Unternehmertum fördern und ihr zu gesellschaftlicher Resonanz verhelfen. Dies tun sie zum Beispiel mit dem jährlich auf dem Hammerhof stattfindenden ‚Kreatives Unternehmertum Kongress‘. Kreative Macherinnen und Querdenker kommen hier für mehrere Tage zusammen, um sich gemeinsam mit gesellschaftlich relevanten Themen zu beschäftigen und wertvolle Impulse zu bekommen. Der nächste KU Kongress, der im Juni 2019 stattfindet, widmet sich dem Thema Resonanz.

Webseite: derhammerhof.de

8. Alte Schule, Letschin im Oderbruch

Seit Mai 2018 findet man in der Alten Schule des Örtchens Letschin im äußersten Osten Brandenburgs, in Rufweite zur polnischen Grenze, einen Coworking Space. Mit schnellem Internetzugang, richtig gutem Gratis-Kaffee und flexibel angeordneten Schreibtischen bietet der Space eine echte Alternative zum Home-Office und zum Pendeln nach Berlin. Junge Firmen, Freiberufler und Selbstständige können hier zeitlich flexible Arbeitsplätze mieten und die Vorteile des Mit- und Nebeneinanderarbeitens nutzen. Dank Schlüsseltresor haben die Nutzerinnen und Nutzer 24h-Zugang zu den Arbeitsplätzen.

Oderbruch Coworking nutzt die ehemalige Aula und das Lehrerzimmer der denkmalgeschützten Schule am Marktplatz von Letschin. Da die Gemeinde die ehemaligen Klassenzimmer der Alten Schule an Unternehmen vermietet, können sich die Coworkerinnen und Coworker vor Ort direkt mit Firmen aus der Region vernetzen. Diese wiederum kommen im Gegenzug oft und gern auf einen Kaffee und einen Schwatz im Coworking Space vorbei.

Das von der STIC Wirtschaftsfördergesellschaft Märkisch-Oderland gegründete und vom Bundeslandwirtschaftsministerium geförderte Projekt soll vor allem eine Belebung des ländlichen Raumes bewirken. Neben einem Anlaufpunkt für Reisende und Alteingesessene soll es die zahlreichen Menschen ansprechen, die aus Berlin geflohen sind, um sich im Oderbruch ein beschaulicheres, idyllischeres Leben aufzubauen. Diese sollen, so Gründer Torsten Kohn, nicht alleine und isoliert auf ihren Gehöften sitzen, sondern sich zum Wohle der Region zusammentun. Das Coworking Oderbruch in der Alten Schule bietet ihnen den notwendigen Raum und die Infrastruktur dafür.

Webseite: coworking-oderbruch.de

9. The VIELD, Ruppiner Seenland

The VIELD versteht sich als ein auf Teamarbeit ausgerichteter Offsite Innovation Space. Eingebettet in das idyllische Ruppiner Seenland können Teams fernab des Großstadttrubels für mehrere Tage zusammenkommen und in inspirierender Atmosphäre an ihrem Unternehmen arbeiten. Die Betreiber des Spaces haben es sich zum Ziel gesetzt, in einem ehemaligen Kuhstall der Jahrhundertwende die perfekten Arbeitsbedingungen mit der Weite des ländlichen Raumes zu einer innovativen Team-Experience zu verbinden.

Im 200m² großen Projektraum können neue Ideen geschmiedet werden. Das Kaminzimmer soll dank WLAN-Störer zu einem entspannten Beisammensein in Wohnzimmeratmosphäre einladen. Ein Ruinengarten bietet den Gästen Rückzugsorte im Freien.

Doch The VIELD stellt nicht nur Räumlichkeiten für Teams zur Verfügung: Als Innovationsagentur versorgt sie Unternehmen auch mit Beratungsangeboten, Workshops und Team-Building-Aktivitäten. Es sind vor allem die Themen New Work und Innovation, denen sich die Gründer von The VIELD verschrieben haben.

Eröffnet werden soll The VIELD im Sommer 2019 – Wir bleiben gespannt!

Webseite: thevield.com

10. ThinkFarm Eberswalde

Auch in Eberswalde findet sich seit Juni 2018 ein Coworking Space der besonderen Art: Die ThinkFarm versteht sich als Bürogemeinschaft, in der solidarisch und selbstorganisiert miteinander gearbeitet, geteilt und gelernt wird. Dabei wollen die Betreiber vor allem solche Projekte und Initiativen anziehen, die an einer nachhaltigeren Gesellschaft arbeiten. Ihnen wollen sie einen Nährboden für sinnstiftendes Handeln geben – und einen Raum, in dem kreative Ansätze für den gesellschaftlichen Wandel entwickelt und umgesetzt werden können. Ein Coworking-Konzept, das gut zu der kleinen Stadt passt, in der auch die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung mit rund 2200 Studentinnen und Studenten ihren Sitz hat.

Die Nutzerinnen und Nutzer der ThinkFarm können einen voll ausgestatteten Büroarbeitsplatz mit großem Schreibtisch, schnellem Internet, Telefonanschluss und Drucker mieten. Dabei können sie wählen zwischen einem ‚Shared Fixdesk‘, also einem festen Arbeitsplatz, der mit einer weiteren Person geteilt wird, und einem ‚Flexdesk‘, an dem im flexiblen Teil des Spaces einfach der eigene Laptop dort aufgeklappt wird, wo gerade Platz ist. Neben Arbeitsplätzen bietet die Thinkfarm Eberswalde auch einen Seminarbereich, Besprechungsraum und Küche, die jeweils gemeinschaftlich genutzt werden.

Das Beste: Dank Kooperationsvereinbarungen mit den ThinkFarms in Berlin und Kiel können die Nutzerinnen und Nutzer aus Eberswalde auch in den beiden Großstädten arbeiten – und die Großstädter können sich ins beschauliche Eberswalde zurückziehen, wenn ihnen die Stadt zu trubelig wird.

Webseite: thinkfarm-eberswalde.de