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	<title>digital.verein.t &#8211; Neuland21</title>
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	<description>Landleben für das 21. Jahrhundert</description>
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	<item>
		<title>Ehrenamtsplattform digital.verein.t: Ein Blick auf das Transferprojekt zu Jahresbeginn</title>
		<link>https://neuland21.de/blog/zivilgesellschaft/ehrenamtsplattform-digital-verein-t-ein-blick-auf-das-transferprojekt-zum-jahresbeginn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Madeleine Lee]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2024 10:31:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Zivilgesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Zivilgesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Während das Jahr 2023 nun hinter uns liegt, denken wir an den Beginn unseres Transferprojektes “Ehrenamtsplattform digital.verein.t” im August des vorangegangenen Jahres zurück. Trotz des vergleichsweise kurzen Zeitraums haben wir bisher bereits einige Fortschritte erzielt, die es wert sind, in diesem Rückblick betrachtet zu werden. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Unser Ziel bei „<a href="https://neuland21.de/projekte/ehrenamtsplattform-digital-vereint/" target="_blank" data-type="link" data-id="https://neuland21.de/projekte/ehrenamtsplattform-digital-vereint/" rel="noreferrer noopener">Ehrenamtsplattform digital verein.t</a>“ besteht darin, die Plattform, die im Modellprojekt „<a href="https://neuland21.de/projekte/herzberg-digitalvereint/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Herzberg digital.verein.t</a>” entwickelt wurde, in die existierende Systemumgebung der Transferregionen Rüdersdorf bei Berlin, Havelland und Otterbach-Otterberg zu integrieren. Als Ergänzung zur Smart-Village-App basiert sie auf der quelloffenen Browser-Plattform HumHub. Diese Offenheit ermöglicht eine breite Verwertbarkeit in der gesamten kommunalen Landschaft. Zudem lassen sich individuelle Anpassungen der Ehrenamtsplattform mit verhältnismäßig geringem Aufwand vornehmen.</p>



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<p>Mit der Einführung der Ehrenamtsplattform in den genannten Regionen&nbsp; wollen wir das Ehrenamt vor Ort stärken und Ortsgemeinschaften aktivieren. Die Plattform bietet vielfältige Vorteile, darunter die Möglichkeit, individuelle Gruppen- und Vereinsprofile anzulegen, Beiträge zu verfassen sowie Veranstaltungen zu erstellen und zu veröffentlichen. Dies steigert die Sichtbarkeit der Vereine und Gruppen und präsentiert Engagementangebote gezielt für Interessierte. In den kommenden Monaten wird die Ehrenamtsplattform jeweils für die drei Transferregionen in Zusammenarbeit mit zwei Softwaredienstleistern aufgesetzt und angepasst.</p>
</div>
</div>



<p>Das Transferprojekt „Ehrenamtsplattform digital verein.t“ wird im Rahmen der dritten Staffel von <a href="https://www.region-gestalten.bund.de/Region/DE/vorhaben/heimat20-ergebnistransfer/_node.html" target="_blank" rel="noopener">Heimat 2.0</a> gefördert, welche darauf abzielt, Erkenntnisse aus vorherigen Modellprojekten zu verbreiten und von ihnen zu lernen. Um den Worten Taten folgen zu lassen, fand Anfang September die Transferwerkstatt der Förderinitiative Heimat 2.0 in Schleswig (Schleswig-Holstein) statt. In einem inspirierenden Gallery Walk konnten sich alle Modellprojekte vorstellen und ihre Ergebnisse präsentieren. Lisann von neuland21 hielt einen Impulsvortrag über Partizipations- und Kommunikationsmethoden, inspiriert von unserer <a href="https://neuland21.de/projekte/klimawerkstatt/">Klimawerkstatt Fläming</a>. Beim World Café tauschten wir uns mit anderen Projekten aus, lernten voneinander und gaben unsere Erfahrungen weiter. Als Sahnehäubchen stand ein Besuch im Wikinger Museum in Haithabu an und am Abend genossen wir das Norden-Festival in Schleswig.</p>



<p>Am 16. September 2023 fand zum zweiten Mal in der Transferregion Havelland der Havelländische „Tag der Vereine“ statt. Dort wurde die Ehrenamtsplattform als Teil der neuen App „Mein HVL&#8220;, der App des Landkreis Havelland, ebenfalls vorgestellt. 62 Vereine und Initiativen nutzten die Möglichkeit, sich zu präsentieren, über ihr Schaffen und Wirken zu berichten und auch um neue Mitglieder zu werben. Die Teilnahme an diesem Tag bot eine ideale Gelegenheit, die Ehrenamtsplattform vorzustellen und die Vereine des Havellandes über ihre Nutzungsmöglichkeiten zu informieren. Zahlreiche Interessierte erhielten Einblicke in die Funktionalitäten der Plattform und konnten sich direkt vor Ort einen Eindruck verschaffen. Die positive Resonanz und das Interesse der Vereine stärkten das Team von digital.verein.t in ihrem Vorhaben, das Ehrenamt und die Vereinslandschaft im Havelland mithilfe der Ehrenamtsplattform zu unterstützen.</p>



<p>Ein weiterer Meilenstein im Projekt war das Bereisungsgespräch im November. Dabei wurden Rahmenbedingungen, Ressourcen, Methoden und technische Lösungen des Plattform-Transfers gemeinsam mit den Transferregionen, dem Fördermittelgeber und der Forschungsassistenz besprochen. Im nächsten Schritt planen die Transferregionen sogenannte Infopunkte als Anlaufstellen in der Region rund um das Projekt, sowohl für spezifische als auch übergreifende Themen der Bürgerbeteiligung und des Ehrenamts. Parallel dazu soll die technische Umsetzung des Plattformtransfers erfolgen.</p>



<p>Einen kleinen Vorgeschmack auf die Ehrenamtsplattform erhielten auch die Vereine aus Rüdersdorf bei Berlin im Rahmen des Vereinsstammtisches am 18. Januar 2024. Alexander Reetz, Referent der Bürgermeisterin, präsentierte dort das Projekt und beantwortete die Fragen der Interessierten Enangierten.&nbsp;</p>



<p>Am 22. Januar 2024 fand die Auftaktveranstaltung der Ehrenamtsplattform in der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg statt. Über 35 Vereinsvertreterinnen waren dabei, als Bürgermeister Harald Westrich und neuland21-Mitarbeiterinnnen Antonia Schumann und Claudia Haas die Pläne für die digitale Plattform vorstellten. Die Auftaktveranstaltung war nicht nur informativ, sondern auch interaktiv! Die Teilnehmerinnen hatten die Chance, Potentiale der Plattform für den eigenen Verein zu erarbeiten und Wünsche für zukünftige Funktionen zu äußern.</p>



<p>Im Laufe des Frühjahrs werden die Auftaktveranstaltungen auch in den beiden anderen Transferregionen stattfinden, ebenso wie weitere Workshops und Expert*innenrunden.</p>



<p>„Ehrenamtsplattform digital.verein.t&#8220; startet mit vielen spannenden Plänen in das neue Jahr 2024!</p>



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<p>  </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ehrenamt im digitalen Zeitalter: Mit Interviews zu vertieften Erkenntnissen!</title>
		<link>https://neuland21.de/blog/appvel/ehrenamt-im-digitalen-zeitalter-mit-interviews-zu-vertieften-erkenntnissen%ef%bf%bc/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Madeleine Lee]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Apr 2022 14:34:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AppVel]]></category>
		<category><![CDATA[#Zivilgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[digital.verein.t]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit dem Frühlingsstart fiel auch der Startschuss für die nächste Phase im Forschungsprojekt AppVeL (Zwischen Appstore und Vereinsregister – ländliches Ehrenamt auf dem Weg ins digitale Zeitalter). Seit Mitte Januar ist die Frist für die Online-Befragung zum Stand der Digitalisierung des ehrenamtlichen Engagement in ländlichen Räumen abgelaufen und insgesamt sind über 2800 Antworten von ehrenamtlichen Organisationen eingegangen. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>von Berit Barutzki &amp; Janine Hoelzmann</p>



<p>Mit dem Frühlingsbeginn fiel auch der Startschuss für die nächste Phase im Forschungsprojekt&nbsp;<a href="https://neuland21.de/projekte/digital-im-ehrenamt/">Zwischen Appstore und Vereinsregister – Ländliches Ehrenamt auf dem Weg ins digitale Zeitalter (AppVeL)</a><em>.</em>&nbsp;Seit Mitte Januar ist die&nbsp;<a href="https://neuland21.de/appvel-online-befragung/">Online-Befragung</a>&nbsp;zum Stand der Digitalisierung des ehrenamtlichen Engagement in ländlichen Räumen abgeschlossen und insgesamt sind über 2800 Antworten von ehrenamtlichen Organisationen eingegangen.&nbsp;</p>



<p>Während die Auswertung der Ergebnisse läuft, sprechen wir bereits mit ländlichen Vereinen, freiwilligen Feuerwehren, Kirchengemeinden und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen, die sich an der Befragung beteiligt haben. Dabei wollen wir mehr über die Motivationen und Bedürfnisse der Engagierten sowie Chancen und Herausforderungen für die Zivilgesellschaft im Kontext des digitalen Wandels erfahren: Was erhoffen sich ehrenamtliche Organisationen durch den Einsatz digitaler Technologien und was sind dabei die größten Herausforderungen? Wie und wofür setzen sie bereits digitale Technologien ein? Welche Rolle spielt dabei die Verortung im ländlichen Raum?</p>



<p>Mit Vertreter:innen ausgewählter Organisationen werden deutschlandweit ca. 20 Interviews durchgeführt. Bei der Auswahl der Interviewpartner:innen wurde darauf geachtet, ein nach Raumtypen und Organisationsstrukturen möglichst differenziertes Bild zu erfassen und ein tiefgehendes Verständnis zum Einsatz digitaler Technologien im Ehrenamt und dem Umgang damit zu gewinnen. Zusätzlich werden Interviews mit Expertinnen und Experten, u. a. mit Vertreter:innen aus bundes-/ und landesweiten Ehrenamtsverbünden, der Ehrenamtsforschung und weiteren politischen Akteuren der ländlichen Entwicklung durchgeführt. Mithilfe der Expert:innen-Interviews sollen insbesondere Erkenntnisse zum digitalen Engagement und zum Ehrenamt für die Digitalisierung im ländlichen Raum gewonnen werden.&nbsp;</p>



<p>Persönliche Gespräche und Einblicke in Alltagssituationen der Vereine bieten die Möglichkeit, die Erkenntnisse aus der Online-Befragung noch besser einordnen und verstehen zu können. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts werden in einer Publikation aufbereitet, die Anfang des Jahres 2023 in Zusammenarbeit mit dem IRS veröffentlicht wird. Wir freuen uns, Einblicke in die Erfahrungswelten der ländlichen Ehrenamtsakteure und digitalen Methoden zu gewinnen. Denn schlussendlich wollen wir Antworten darauf finden, wie ländliche Vereine und Organisationen bestmöglich unterstützt werden können, um auch in Zukunft ihre wichtige Arbeit weiterzuführen.&nbsp;</p>



<p><em>Für Rückfragen zur Interviewphase können Sie sich direkt an Berit Barutzki (<a href="&#x6d;&#x61;&#105;&#108;to&#x3a;&#x62;&#x65;&#114;it&#x2e;&#x62;&#x61;&#114;&#117;t&#x7a;&#x6b;&#x69;&#64;&#110;e&#x75;&#x6c;&#x61;&#110;&#100;21&#x2e;&#x64;&#x65;">&#x62;&#x65;&#114;&#105;t&#x2e;&#x62;&#x61;&#114;ut&#x7a;&#x6b;&#105;&#64;n&#x65;&#x75;&#x6c;&#97;nd&#x32;&#x31;&#46;&#100;e</a>) wenden.&nbsp;</em></p>



<section id="spacer-block_625591ba1cfc4" class="wp-block-spacer is-style-leaf-right"></section>


<p><em>Das Forschungsprojekt&nbsp; “Zwischen Appstore und Vereinsregister &#8211; Ländliches Ehrenamt auf dem Weg ins digitale Zeitalter” (AppVeL) wird von neuland21 und dem Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung durchgeführt und im Rahmen des Programms “Ehrenamtliches Engagement in ländlichen Räumen” vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert.&nbsp;</em></p>



<p><em>Foto:&nbsp;neuland21 e.V.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sieben Mythen zur Digitalisierung im Engagement</title>
		<link>https://neuland21.de/blog/digital-verein-t/sieben-mythen-digitalisierung-engagement/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Madeleine Lee]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Mar 2022 12:36:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[digital.verein.t]]></category>
		<category><![CDATA[#Zivilgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[AppVel]]></category>
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					<description><![CDATA[Nicht erst seit der Corona-Pandemie verschieben sich immer mehr Aktivitäten in den digitalen Raum – so auch das ehrenamtliche Engagement. Obwohl uns einige Erfolgsgeschichten der Digitalisierung erreichen, hören wir auch immer wieder von Ängsten und Sorgen. Daher wollen wir kurz und knapp mit einigen Mythen rund um die Digitalisierung im Ehrenamt aufräumen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Nicht erst seit der Corona-Pandemie verschieben sich immer mehr Aktivitäten in den digitalen Raum – so auch das ehrenamtliche Engagement. Obwohl uns einige Erfolgsgeschichten der Digitalisierung erreichen, hören wir auch immer wieder von Ängsten und Sorgen. Daher wollen wir kurz und knapp mit einigen Mythen rund um die Digitalisierung im Ehrenamt aufräumen.</strong></p>



<p>von Berit Barutzki &amp; Laura Heym</p>



<h2 class="is-style-default wp-block-heading"><strong>#1 Digitalisierung passt nicht zu uns und unserer Arbeit!</strong></h2>



<p>Sicher? Unsere Gesellschaft wandelt sich – aus vielen Bereichen, wie zum Beispiel im Verkauf oder der Kommunikation, ist die Digitalisierung nicht mehr wegzudenken. Natürlich kann und soll sich nicht jeder Verein rundum digitalisieren. Doch statt auf dem “Das haben wir schon immer so gemacht” zu beharren, gilt es, die neuen Möglichkeiten als Chance zu begreifen. Es lohnt sich, gemeinsam die Prozesse der Vereinsarbeit genau unter die Lupe zu nehmen und zu überprüfen, ob nicht an der ein oder anderen Stelle digitale Hilfsmittel sinnvoll eingesetzt werden können. Die Beschäftigung mit der Digitalisierung ist oftmals eine Auseinandersetzung mit der Organisation an sich, die neuen Schwung reinbringen kann. Und weil das Angebot an digitalen Programmen und Hilfsmitteln riesig ist, finden sich sicher einige, die zu den eigenen Bedarfen passen. So können Prozesse, die vielleicht für einige Mitglieder umständlich oder intransparent wirken – zum Beispiel in der Entscheidungsfindung oder Mitgliederverwaltung –, womöglich vereinfacht und einzelne Personen entlastet werden. Dabei ist es völlig legitim, bewusst bei bewährten analogen Prozessen zu bleiben, insofern alle Mitglieder damit gut zurecht kommen. Letztendlich definiert ihr selbst, was “Digitalisierung” in eurer Organisation bedeutet. Übrigens, auf der&nbsp;<a href="https://so-geht-digital.de/events/" target="_blank" rel="noopener">Events-Seite</a>&nbsp;von&nbsp;&nbsp;<a href="https://so-geht-digital.de/" target="_blank" rel="noopener">D3 – so geht digital</a>&nbsp;wird eine gute Übersicht über diverse Veranstaltungen zum Thema Digitalisierung der Zivilgesellschaft geboten.&nbsp;</p>



<h2 class="is-style-default wp-block-heading"><strong>#2 Digitales Engagement ist nur was für junge Leute!</strong></h2>



<p>Absolut nicht!&nbsp;Digitales Engagement für alle Altersgruppen zu ermöglichen, hat viele Vorteile: z.B. kann man auf diese Weise Personen als Freiwillige rekrutieren, die lokal nicht zur Verfügung ständen oder aufgrund von Distanzen eingeschränkt sind. Nicht nur zu Zeiten des Abstand-Haltens im Alltag kann das digitale Zusammenkommen ein Weg aus der Isolation sein. Wenn klar ist, dass die digitalen Hilfsmittel vor allem eingesetzt werden, um das Miteinander zu stärken und die Zusammenarbeit zu vereinfachen, und alle etwas davon haben, können hier die Generationen ganz neu zusammenkommen. Und keine Sorge: 78% der über 70-jährigen nutzen regelmäßig das Internet. Eure Mitglieder und Zielgruppen sind vielleicht neugieriger und längst digitaler unterwegs, als ihr denkt.</p>



<h2 class="is-style-default wp-block-heading"><strong>#3 Digitalisierung ist nur was für Profis!&nbsp;</strong></h2>



<p>Aller Anfang ist schwer. Aber wenn der Stein erstmal ins Rollen gebracht ist, werden auch Laien schnell überzeugt sein.&nbsp;Richtig eingerichtet und eingeführt sind digitale Anwendungen meist ganz einfach zu nutzen. Sie sollen die Vereinsarbeit ja einfacher und nicht komplizierter machen.&nbsp;Zwar braucht die Auswahl der richtigen Werkzeuge am Anfang erstmal eine gewisse Expertise – es gibt eine&nbsp;große Masse&nbsp;an Informationen über verschiedene Anwendungen und Software-Programme – doch&nbsp;hat man einmal einen ersten Überblick gewonnen, die eigenen Auswahlkriterien klar formuliert und sich vielleicht Erfahrungsberichte und Tipps eingeholt, finden sich leicht&nbsp;passende Unterstützungsangebote für die eigene Arbeit. Wer sich nicht allein durch den Dschungel der Angebote schlagen will, kann eines der vielen Hilfs-, Beratungs- und Schulungsangebote in Anspruch nehmen – zum Beispiel bei&nbsp;<a href="https://so-geht-digital.de/" target="_blank" rel="noopener">d3 – so geht digital</a>, bei der&nbsp;<a href="https://wir-tun-was.rlp.de/de/im-land/digital-in-die-zukunft/" target="_blank" rel="noopener">Initiative “Wir tun was” aus Rheinland-Pfalz</a>&nbsp;oder bei der&nbsp;<a href="https://www.digitale-nachbarschaft.de/" target="_blank" rel="noopener">“Digitalen Nachbarschaft”</a>. So fällt die Orientierung leicht, und wer will, kann sich so sogar zum Software-Profi für seinen Verein weiterbilden.&nbsp;</p>



<h2 class="is-style-default wp-block-heading"><strong>#4 Alles muss digital sein!</strong></h2>



<p>Das stimmt so nicht! Digitalisierung im Engagement umfasst ein breites Spektrum an Aktivitäten und Herangehensweisen: Werden digitale Tools “nur” verwendet, um Informationen zu teilen z.B. auf einer Organisationswebsite oder findet Engagement im digitalen Raum statt z.B. durch Online-Kampagnen zu politischen Themen? Viele von uns sind vermutlich digital unterwegs, kommunizieren über E-Mail und Messenger oder informieren sich über verschiedene Newsletter. Ein nächster Schritt wäre zum Beispiel eine digitale Mitgliederverwaltung oder – wozu uns die Corona-Pandemie quasi gezwungen hat – Videokonferenzen für Mitgliederversammlungen. Wenn Engagierte sich vor allem von Zuhause via Messenger, E-Mail, Videokonferenztool engagieren und zum Beispiel Online-Nachhilfe geben, dann ist das Engagement zwar “komplett digital” – das bedeutet jedoch nicht, dass es keine analogen Aktivitäten im Verein mehr gibt oder geben darf!&nbsp;</p>



<h2 class="is-style-default wp-block-heading"><strong>#5 Digitalisierung kostet nur Zeit!</strong></h2>



<p>Jein. Natürlich kostet es Zeit, die digitalen Hilfsmittel auszuwählen, die gut zum Zweck, den Werten und den Mitgliedern der Organisation passen. Auch die Einrichtung und Etablierung einer Anwendung können wahre Zeitfresser sein. Deshalb ist es wichtig, von Anfang an alle Mitglieder in Entscheidungen einzubeziehen – das verteilt die Arbeit auf mehrere Schultern, erhöht die Akzeptanz, sichert die langfristige Nutzung und vielleicht treten ja sogar heimliche Talente zu Tage! Der gezielte und sinnvolle Einsatz von Digitalisierung kann dann dafür sorgen, dass die wertvolle Ressource Zeit statt in das Abheften und Sortieren der Ablage in die Tätigkeiten fließen, die eure Organisation eigentlich ausmachen. Online-Konferenzen wie z.B. Mitgliederversammlungen über Zoom bieten zudem die Möglichkeit, mehr Menschen an einen Tisch zu bringen, weil Pendelzeiten entfallen und Familienleben und Engagement sich besser vereinen lassen. Dabei muss jede Organisation für sich (oder Mithilfe von Expert:innen z.B.&nbsp;<a href="https://correlaid.org/de/" target="_blank" rel="noopener">CorrelAid</a>) abwägen, welche Anwendung für sie sinnvoll ist und einen echten Mehrwert schafft, sodass sich die anfangs investierte Zeit auch wirklich lohnt.&nbsp;</p>



<h2 class="is-style-default wp-block-heading"><strong>#6 Im Digitalen geht die persönliche Ebene, das Gemeinschaftliche verloren!</strong></h2>



<p>Falsch. Natürlich ist das persönliche Treffen durch nichts zu ersetzen. Zum Einen wird aber durch die Optimierung von nervtötenden Pflichtaufgaben und komplizierten Abstimmungsrunden Zeit frei für das gemeinschaftliche Beisammensein im Sinne des Organisationszwecks. Und zum Anderen können auch neue (Spiel-)Räume für Vernetzung, Austausch und Zusammenarbeit entstehen, die ohne digitale Hilfsmittel gar nicht denkbar gewesen wären. Über Distanzen, Mobilitätseinschränkungen und andere Barrieren hinweg können so neue Begegnungen ermöglicht und mehr Menschen einbezogen werden.&nbsp;Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, wenn es darum geht digital einen interessanten Abend zu verbringen und die nächste Aktivität “live vor Ort” zu planen.</p>



<h2 class="is-style-default wp-block-heading"><strong>#7 Digitalisierung ist teuer!&nbsp;</strong></h2>



<p>Das kommt darauf an. Software oder Endgeräte einzukaufen und einzuführen, den Mitgliedern vielleicht sogar die Bedienung zu erklären – all das kostet finanzielle und zeitliche Ressourcen. Es macht jedoch einen Unterschied, ob man etwas Geld in die Hand nimmt und ein sicheres Produkt “direkt von der Stange” kauft, ob man werbefinanzierte Angebote nutzt oder bei vermeintlich kostenloser Software mit Daten bezahlt. Alternativ kann man aber auch etwas Zeit und Expertise investieren, um sich seine Lösung z.B. mit Open-Source-Produkten selber zu erstellen. Dafür hat man dann in der Regel seine Daten in der Hand, ist gewahrt vor versteckten Kosten und bekommt eine womöglich langfristigere Lösung, die an die individuellen Bedürfnisse angepasst ist. In jedem Fall gilt es abzuwägen “Was lohnt sich für uns?”. Manchmal kann auch eine Bezahlversion eines Porgramms sinnvoll sein und schon mit wenig Geld eine große Wirkung erzielt werden. Bei&nbsp;<a href="https://www.stifter-helfen.de/" target="_blank" rel="noopener">stifter-helfen.de</a>&nbsp;kriegt man als gemeinnütziger Verein Software zu einem vergünstigten Preis und in “<a href="https://so-geht-digital.de/ploetzlich-digital-die-sprechstunde/" target="_blank" rel="noopener">Plötzlich Digital. Die Sprechstunde</a>” wird über die Vor- und Nachteile bestimmter Anwendungen diskutiert, sodass Vereine informierte Entscheidungen treffen können. Außerdem gibt es zurzeit immer mehr Förderungen, die dem steigenden Bedarf an Ressourcen für Endgeräte und Software begegnen. Auch für kleine Vereine lohnt sich deshalb der regelmäßige Besuch der&nbsp;<a href="https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/foerderdatenbank/" target="_blank" rel="noopener">Förderdatenbank der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt</a>. Und da freut sich nicht nur die Vereinskasse!</p>



<section id="spacer-block_62455fc44c07c" class="wp-block-spacer is-style-leaf-right"></section>


<p>Seit Anfang des Jahres beschäftigen wir uns bei neuland21 mit der Digitalisierung von Vereinen, Stiftungen, Kirchengemeinden und Freiwilligen Feuerwehren. Mit einem besonderen Blick auf den ländlichen Raum untersuchen wir in zwei Projekten, wie die Digitalisierung des Ehrenamts funktionieren kann:</p>



<p>Im <a href="https://neuland21.de/projekte/digital-im-ehrenamt/">Forschungsprojekt AppVeL</a> fokussieren wir uns  gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung auf den Einzug des Ehrenamts ins digitale Zeitalter und erarbeiten Chancen und Herausforderungen für den ländlichen Raum.</p>



<p>Im <a href="https://neuland21.de/projekte/herzberg-digitalvereint/">Modellprojekt “Herzberg – digital verein.t”</a> arbeiten wir eng mit der Gemeinde Herzberg (Elster) zusammen, um eine digitale Plattform für die Vereine zu kreieren. </p>



<p>Dabei entwickeln wir auch Mittel und Wege, die Mythen zu entkräftigen: Wir schaffen digitale Bildungsangebote in Herzberg und veröffentlichen im Herbst 2021 eine Best-Practice-Broschüre für digitale Tools in der Vereinsarbeit.</p>



<p>Wir wollen eine breitgefächerte Expertise aufbauen an der Schnittstelle zwischen Digitalisierung, Zivilgesellschaft &amp; Ehrenamt und dem ländlichen Raum.</p>



<p>Habt ihr gute Tipps auf Lager oder wollt Erfahrungen mit der Einführung digitaler Tools in eurer Organisation mit uns teilen? Was sind Eure Probleme und Anregungen? Kennt ihr ländliche Vereine, die eine digitale Erfolgsgeschichte sind? Dann schreibt uns: <a href="&#x6d;&#97;&#105;l&#x74;&#x6f;&#58;l&#x61;&#x75;&#114;a&#x2e;&#x68;&#101;y&#x6d;&#x40;&#110;e&#x75;&#x6c;&#97;n&#x64;&#x32;&#49;&#46;d&#x65;">&#108;&#x61;&#x75;&#114;&#x61;&#x2e;&#104;&#x65;&#x79;&#109;&#x40;&#x6e;&#101;&#x75;&#x6c;&#97;&#x6e;&#x64;&#50;&#x31;&#x2e;&#100;&#x65;</a></p>



<p><em>Foto:&nbsp;<a href="https://unsplash.com/photos/smgTvepind4?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditShareLink" target="_blank" rel="noopener">Chris Montgomery</a>&nbsp;on&nbsp;<a href="https://unsplash.com/search/photos/cow?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText" target="_blank" rel="noopener">Unsplash</a></em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rückblick des Programmbereichs Zivilgesellschaft und Ehrenamt</title>
		<link>https://neuland21.de/blog/zivilgesellschaft/rueckblick-zivilgesellschaft-und-ehrenamt/</link>
					<comments>https://neuland21.de/blog/zivilgesellschaft/rueckblick-zivilgesellschaft-und-ehrenamt/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Madeleine Lee]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Feb 2022 11:50:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Zivilgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[#Dorfleben]]></category>
		<category><![CDATA[AppVel]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[digital.verein.t]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://neuland21.test/?p=1</guid>

					<description><![CDATA[Dieses Jahr hatte es mal wieder in sich! 2021 startete der Programmbereich gleich mit zwei Projekten: einem Modell- und einem Forschungsprojekt. Mit einem besonderen Blick auf die ländlichen Räume untersuchen wir dabei, welche Rolle die Digitalisierung in Engagement und Ehrenamt spielt, wie sie funktionieren und umgesetzt werden kann. Als neu gegründeter Programmbereich halten wir kurz inne und schauen zurück, was wir im Bereich Zivilgesellschaft und Ehrenamt bisher erreichen und lernen konnten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="is-style-box wp-block-heading">Jahresrückblick 2021</h2>



<p class="has-black-color has-text-color">von Janine Hoelzmann und Susann Nitzsche</p>



<p>Das gemeinsame Forschungsprojekt<a href="https://neuland21.de/projekte/digital-im-ehrenamt/">&nbsp;Zwischen Appstore und Vereinsregister – Ländliches Ehrenamt auf dem Weg ins digitale Zeitalter (AppVeL)</a>&nbsp;mit dem Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) e. V. ist im Mai 2021 angelaufen und betrachtet das ländliche Ehrenamt deutschlandweit. Im ersten Schritt untersucht das Projekt mit Hilfe einer quantitativen Erhebung den Stand der Digitalisierung im Ehrenamt in ländlichen Räumen und bezieht sich dabei auf den aktuellen Forschungsstand, basierend auf drei Diskursstränge. Es wurde kritisch beleuchtet, was aktuell in der Fachwelt diskutiert wird und welche Fragen hinsichtlich Digitalisierung des Ehrenamts, Digitalisierung der ländlichen Räume und Ehrenamt in diesen Regionen offen bleiben. Auf dieser Grundlage sollte mehr über den Status quo, Veränderungen, Bedarfe und Erwartungen der Engagierten im Kontext der digitalen Transformation ermitteln werden. Dafür startete im November die&nbsp;<a href="https://neuland21.de/appvel-online-befragung/">Online-Befragung</a>, die bis Mitte Januar 2022 läuft. Als Grundlage wurde vorab ein Engagement-Panel mit den Kontaktdaten von Vereinen, religiösen Gemeinschaften und freiwilligen Feuerwehren erstellt. Insgesamt wurde die Umfrage an über 20.000 Organisationen verschickt. Wir sind gespannt auf die Erkenntnisse und freuen uns auf die aufschlussreichen Antworten.&nbsp;</p>



<p>Auch im Modellprojekt&nbsp;<a href="https://neuland21.de/projekte/herzberg-digitalvereint/">Herzberg digital.verein.t</a>&nbsp;wurden wesentliche Meilensteine erreicht. Nachdem das Projekt im Jahr 2020 gemeinsam mit der Stadtverwaltung und vielen Engagierten in Herzberg (Elster) geplant und beantragt wurde, erhielt das Projektteam den Zuschlag im April 2021. Im März wurde die&nbsp;<a href="https://www.herzberg-elster.de/herzberg-app" target="_blank" rel="noopener">Herzberg-App</a>&nbsp;als Teil der Digitalisierungsstrategie der Stadt gelauncht, wodurch Herzberger:innen nun die Möglichkeit haben, alle aktuellen und wichtigen Informationen zur Stadt direkt auf ihrem Smartphone zu empfangen. Diese App ist die Grundlage für die digitale Ehrenamtsplattform, die im Projekt gemeinsam mit den Engagierten vor Ort entwickelt wird. Anfang Juni trafen sich in der hybriden Auftaktveranstaltung Interessierte aus mehr als 40 lokalen Vereinen und Gruppen. Die folgende Online-Umfrage zum Stand der Digitalisierung des Ehrenamts in Herzberg wurde von über 100 Menschen beantwortet. Dadurch konnten wichtige Erkenntnisse als Grundlage für die weiteren Projektschritte gewonnen werden werden. Seit der Eröffnung des St.adtlabors in der St. Marienkirche im August fanden bereits viele Begegnungen vor Ort und Weiterbildungen zu Themen wie Datenschutz, Homepage und Mitgliedergewinnung statt.</p>



<p>Die Entwicklung der Ehrenamtsplattform schreitet seit dem Sommer in großen Schritten voran: in Workshops wurden die genauen Bedarfe der Herzberger Ehrenamtlichen ermittelt und priorisiert. Die daraufhin durch den Softwaredienstleister entwickelten Skizzen wurden im November geprüft und ein Team an Expert:innen hat eine vorhandene Softwarelösung getestet. Derzeit wird der Prototyp der Ehrenamtsplattform auf Grundlage der verschiedenen Rückmeldungen der Engagierten umgesetzt, sodass Interessierte diese Erweiterung der Herzberg-App bereits im ersten Quartal 2022 testen können.</p>



<p>Beide Projekte vereint, was uns bei neuland21 wichtig ist: Gemeinsam mit Akteuren vor Ort werden Ideen entwickelt und umgesetzt, und so die Chancen der Digitalisierung für das Leben in ländlichen Regionen aufgespürt und weiterentwickelt. Dabei belassen wir es nicht bei der Erforschung der digitalen Wandlungsprozesse, sondern begleiten sie auch praktisch vor Ort, um Grundlagen einer nachhaltigen und wirksamen Digitalisierung in der Zivilgesellschaft zu schaffen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Nun der Blicke nach vorne! Was nehmen wir an Themen und Erkenntnissen mit aus 2021? Die wichtigsten Punkte haben wir hier zusammengefasst:</p>



<h3 class="is-style-box wp-block-heading">1. Nichts ist wichtiger als offene, transparente und inklusive Kommunikation im Engagement.</h3>



<p>Eine transparente Kommunikation nach innen und außen ist ein Muss. Die Nutzung digitaler Kommunikationsmittel schafft neue Werkzeuge, um Informationsflüsse im Verein oder der Gruppe zu verbessern und die Vernetzung der Mitglieder untereinander zu beschleunigen. Neue Technologien können dabei helfen, Arbeitsprozesse im Vorstand effizienter zu gestalten, die Zusammenarbeit mit den Zielgruppen zu optimieren und neue Engagierte zu gewinnen. Digitale Kommunikationstools machen hierbei zeitnahe Absprachen und Entscheidungen nicht nur möglich, sondern bringen sie oft auf ein neues, interaktiveres Level. Allerdings reicht die Anschaffung neuer Software-Anwendungen allein nicht aus, um die damit neuen Möglichkeiten der Kommunikation effizient nutzen zu können. Für eine transparente und inklusive Kommunikationskultur bedarf es, neben möglichen Weiterbildungsangeboten und einer gewissen Offenheit gegenüber digitalen Themen auf Seiten der Ehrenamtlichen, ein offenes Ohr für die Engagierten. Die digitalen Tools müssen zu den Organisationsstrukturen und -werten sowie den Erwartungen der Mitglieder passen Denn neu digitalisierte Kommunikationswege sollten nie dem Selbstzweck dienen, sondern einen sichtbaren Mehrwert für Engagierte in Vereinen und Organisationen bieten.&nbsp;</p>



<h3 class="is-style-box wp-block-heading">2. Beteiligte Personen frühzeitig in den Prozess einzubinden erhöht die Akzeptanz und bringt zusätzliche Motivation.&nbsp;</h3>



<p>Welche digitalen Tools kommen in der Vereinsarbeit effektiv zum Einsatz? Wo liegen die konkreten Chancen und Herausforderungen einer digitalen Entwicklung? Und welche Unterstützung bei der Realisierung von Digitalisierungsvorhaben wird gewünscht? Das sind nur wenige, aber wesentliche Fragen, um den Weg der digitalen Transformation in der eigenen Organisation zu ebnen. Wenn diese Fragen bereits zu Beginn des Prozesses gestellt und gemeinsam diskutiert werden, dann können die individuellen Anforderungen der Vereine und Gruppen bewältigt und die Möglichkeiten der Digitalisierung ausgeschöpft werden. Denn frühzeitige Beteiligungsformate, die ebenfalls auf eine breite Einbindung setzen, schaffen Transparenz und somit Vertrauen in anstehende Veränderungsprozesse.&nbsp;</p>



<h3 class="is-style-box wp-block-heading">3. Den digitalen Wandel aktiv mitzugestalten benötigt einen langen Atem.&nbsp;</h3>



<p>Ein Blick in den Alltag vieler Organisationen zeigt, dass digitale Anwendungen bereits in die tägliche Arbeit von Ehrenamtlichen Einzug gehalten haben. So erleichtern zum Beispiel Cloud-Speicher die kollaborative Zusammenarbeit und mit Online-Spendenaktionen wird eine größere Bekanntheit und Reichweite erreicht. Doch um den digitalen Wandel nachhaltig mitzugestalten und langfristig in Organisationen zu etablieren, braucht es ein gewisses Maß an Durchhaltevermögen. Es kommt dabei stark auf die Offenheit und innere Überzeugung der Vorstandsmitglieder oder anderer wichtigen Positionen im Verein und in der Gruppe an, um die richtigen digitalen Werkzeuge zu entdecken und einzusetzen. Damit der digitale Wandel in zivilgesellschaftlichen Organisationen gut verläuft, braucht es Mut und Selbstbewusstsein, um den zukünftigen digitalen Veränderungen gewachsen zu sein. Dabei liegt der Schlüssel zum Erfolg vor allem auf gut überlegten, langfristigen Strategien, die die gesamte Organisationsentwicklung im Blick haben. Doch die Ausdauer wird belohnt!</p>



<h3 class="is-style-box wp-block-heading">4. Es besteht hoher Bedarf an Qualifizierung für ehrenamtlich Engagierte.&nbsp;</h3>



<p>Die Devise lautet, durch Qualifizierung und Beratung Potenziale zu nutzen. Im Rahmen von Workshops und vielfältigen Austauschrunden wurde deutlich, dass es sowohl der fachlichen Weiterbildung bedarf –beispielsweise im Umgang mit digitalen Tools –, gleichzeitig sind aber auch persönliche,soziale und kommunikative Kompetenzen nicht zu unterschätzen. Die Themenschwerpunkte im Kontext der Digitalisierung sind vielfältig. Sie betreffen zum einen rechtliche und technische Aspekte, z. B. Datenschutz und Open Source, als auch die Integration von Soft Skills in die ehrenamtlichen Arbeit, wie z. B. kreative Problemlösung, Kollaboration oder strategisches Vorgehen. Eine steigende Weiterbildungsnachfrage ist ein klares Anzeichen dafür, dass digital Interessierte und hochmotivierte Engagierte erreicht werden.</p>



<p><strong>Mit diesen Learnings aus 2021 starten wir ins neue Jahr und freuen uns auf die Fortsetzung unserer Projekte in 2022 und natürlich auf neue Themen und Aufgaben! Direkt im Januar wollen wir unsere Themen mit euch diskutieren: Wir veranstalten am 27.01.2022 ein Fachforum zum Thema „Ländliches Ehrenamt im digitalen Zeitalter” beim&nbsp;<a href="https://www.zukunftsforum-laendliche-entwicklung.de/" target="_blank" rel="noopener">15. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung</a>. Merkt den Termin schon mal vor!</strong></p>



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<p><em>Habt ihr Erfahrungen aus dem Jahr, die ihr mit uns teilen wollt oder decken sie sich mit unseren? Was sind Eure Erkenntnisse und Anregungen?&nbsp;Dann schreibt uns:&nbsp;<a href="&#x6d;&#97;i&#x6c;&#x74;&#111;:&#x6c;&#x61;&#117;r&#x61;&#x2e;&#104;e&#x79;&#x6d;&#64;n&#x65;&#117;&#108;a&#x6e;&#100;2&#x31;&#x2e;&#100;e">&#108;&#x61;u&#114;&#x61;&#46;&#x68;&#x65;&#121;&#x6d;&#64;&#110;&#x65;u&#108;&#x61;&#110;&#x64;2&#49;&#x2e;d&#101;</a></em></p>



<p><em>Foto: Herzberg digital.verein.t</em></p>
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