“Alles auf offen – Das Fläming-Labor für Transparenz und Beteiligung” – Was ist für 2022 geplant?

Ein denkwürdiges Jahr neigt sich dem Ende zu. Zeit für das “Alles auf offen”-Team, die Aktivitäten für 2022 zu planen. 

OK Lab Fläming – was steht nächstes Jahr an?

Auch 2022 bieten wir digital- und dateninteressierten Bürger:innen im Fläming einen analogen Digitalstammtisch bieten, nämlich das OK Lab Fläming. Dazu treffen wir uns ab Februar 2022 regelmäßig jeweils am letzten Dienstag im Monat von 18 bis 21 Uhr im Büro der Zukunftsschusterei am Bad Belziger Marktplatz.  Einen Schwerpunkt bilden weiterhin die Umweltsensoren, nutzergenerierte Daten und Open Data. Wir wollen u.a. weitere Feinstaub- und Lärmsensoren bauen und mit kommunalen Datensätzen arbeiten. Bereits vier Feinstaubsensoren wurden 2021 in Bad Belzig gebaut und installiert, die die Bad Belziger Luftdaten messen und über das Portal luftdaten.info eingesehen werden können.

Habt Ihr Lust, eure eigenen Feinstaub- oder Lärmsensoren zu bauen? Dann meldet euch bei Martin Koll. Die 2022-Termine des OK Labs Fläming, sowie alle weiteren neuland21-Events findet ihr hier

Open Data bleibt ein wichtiges Querschnittsthema bei “Alles auf offen”

2022 möchten wir bei “Alles auf offen” mit dem Thema Open Data mehr ins Tun kommen. Dieses wichtige Open-Government-Thema stellte bereits 2021 schon ein wichtiges Querschnittsthema in Bad Belzig und Wiesenburg dar und soll im nächsten Jahr 2022 noch stärker in den Fokus rücken. Mit verschiedenen Aktivitäten wollen wir den Mehrwert von offenen Verwaltungsdaten bewusst und sichtbar machen. Hier möchten wir Bürgerinnen und Bürger und die Verwaltung stärker einbinden. Den Anfang machen wir mit einem von Sebastian Bein (Fachreferat Stadtentwicklung und Bauen) zur Verfügung gestellten Datensatz zur Straßen- und Winterdienstreinigung in Bad Belzig. Was kann man mit solche einem Datensatz alles machen? Gemeinsam im OK Lab Fläming werden wir es herausfinden!

Des Weiteren sind zwei Fach-Workshops zum Thema Open Data für die Bad Belziger und Wiesenburger Stadtverwaltung geplant. Beide Workshops richten sich an die Mitarbeitende der Bad Belziger Verwaltung, insbesondere die Fachreferatsleitenden. Die Workshops werden gemeinsam vom “Alles auf offen”-Team zusammen mit der Agentur port of ports angeboten. Im Fokus steht die Grundlagenvermittlung von Open Data und welche Anwendungsfälle es für offene Verwaltungsdaten im Fläming gibt. Die beiden Workshops finden am 19. 01.2022 von 13 – 15 Uhr, sowie am 23.02.2022 von 13 – 15 Uhr im Ratssaal Bad Belzig statt.

Das Thema Open Data wird auch das Team der “Zukunftsschusterei” beschäftigen, da offene Verwaltungsdaten ein wichtiger Bestandteil der Smart-City-Strategie ist. Von daher freuen wir uns, wenn wir mit den “Alles auf offen”-Aktivitäten die eine oder andere Steilvorlage liefern können.

Möchtet Ihr mehr zu Open Data erfahren und wie man mit offenen Verwaltungsdaten die Transparenz bei Verwaltung und Politik steigern kann? Seid neugierig, wie Open Data mit einer besseren Infrastrukturplanung zu tun haben? Oder möchtet Ihr vielleicht selber einmal mit einem offenen Datensatz “basteln”? Dann meldet euch gerne bei diana.krebs@neuland21.de


Kinder- und Jugendbeteiligung mit digitalen Tools

Kinder- und Jugendbeteiligung in Bad Belzig ist Bestandteil der Gemeindeverordnung und damit auch Auftrag an Verwaltung und Zivilgesellschaft, Kinder und Jugendliche bewusst und stärker in die Mitgestaltung der Stadt einzubinden. Wie möchten Kinder und Jugendliche in Bad Belzig leben, mitgestalten und was brauchen sie dafür? Was sind denn ihre Wünsche und Bedürfnisse? Was bewegt sie? Das wollen wir genauer wissen und gehen diesen Fragen 2022 digitalen Tools wie beteiligung.bad-belzig.de oder die Smart Village App nach.

Wie sie Kinder und Jugendliche allerdings beteiligen möchten, dass ist bereits bekannt. Anfang 2020 nämlich führte die Partnerschaft für Demokratie (PfD) die Umfrage, “Was wollt ihr eigentlich?” an Bad Belziger Schulen durch. U.a. wurde gefragt, wie die Kids bei der Mitgestaltung von Bad Belzig einbezogen werden möchten. Die Antwort war eindeutig: Von insgesamt 257 abgegebenen Stimmen, fielen 157 für “digitale Beteiligung” aus.

Die erste Umfrage zur Kinder- und Jugendbeteiligung ist für das erste Halbjahr 2022 geplant. Ergänzt werden sollen die digitalen Umfragen durch analoge Formate, wie Postkarten oä.

Wer Ideen zu Umfragethemen hat oder gerne am Konzept mitarbeiten möchte, kann sich gerne bei Diana Krebs melden.